Sonderbeitrag: Anton Bogenschütz

Der Soldat Anton Bogenschütz wurde am 11.07.1894 in Sickingen, einem Stadtteil von Hechingen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 15. Kompanie des 113. Infanterie-Regiments. Am 01.08.1917 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 23 Jahren an der Höhe 304.

Man begrub Anton Bogenschütz auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in Block 1, Grab 818.

In seinem Heimatort Sickingen gedenkt man Anton Bogenschütz noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/sickingen.htm

Sterbebild von Anton August Gabriel und Josef Bogenschütz

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.672: Georg Wieser

Der Soldat Georg Wieser wurde am 28.03.1896 in Niederlehen geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Simbach (Lindau), und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in einem bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 06.04.1918 fiel er nach 2 ½ Jahren Kriegsdienst im Alter von 22 Jahren bei Courcelles-le-Comte durch Granatschuss an der Westfront.

Man begrub Georg Wieser auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Simbach gedenkt Georg Wieser noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/simbach_b_landau-haunersdorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Georg Wieser
Rückseite des Sterbebildes von Georg Wieser

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.659: Josef Althammer

Der Soldat Josef Althammer wurde am 19.03.1888 in Kirnberg geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Brennberg, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 2. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Ende Mitte/Ende April 1916 wurde er bei den erbitterten Kämpfen im Bois d‘ Ailly schwer verwundet und verstarb am 18.05.1916 an seinen Wunden.

Man begrub Josef Althammer auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 12, Grab 191.

Josef Althammers Namen ist in das Gedenkbuch am Soldatenfriedhof Troyon verewigt: http://www.denkmalprojekt.org/2008/troyon_kgs_wk1_fr/troyon_kgs_wk1_fr_a.htm

 

Sterbebild von Josef Althammer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Althammer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.650: Joseph Wöstner

Der Soldat Joseph Wöstner wurde am 11.04.1890 geboren und stammte aus Maxhofen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bruckmühl, und war der Sohn eines Landwirts (zum Einhofer). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 4. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 12.06.1917 fiel er im Alter von 27 Jahren nach 29 Monaten Kriegsdienst durch Granatschuss während der Stellungskämpfe in den Siebenbürgischen Grenzkarpathen im heutigen Rumänien.

Die Lage des Grabes von Joseph Wöstner ist, wie meist bei Gefallenen des Ersten Weltkriegs an der Ostfront, unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Bruckmühl gedenkt Joseph Wöstner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/bruckmuehl_wk1_bay.htm

Sterbebild von Joseph Wöstner
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Wöstner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.649: Isidor Bichler

Der Soldat Isidor Bichler wurde am 26.01.1895 in Fürstätt geboren, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Rosenheim. Er war der Sohn eines Landwirts (Esterbauers) und wurde Kaufmann. Im Ersten Weltkrieg dient er als Jäger in der 3. bayerischen Radfahrer-Kompanie. Am 30.07.1917 wurde er beim Gefecht bei Sniatyn schwer verwundet. Am 03.08.1917 verstarb er im Feldlazarett Kolomea (ukrainisch: Kolomyja) in Galizien, der heutigen Ukraine, nach zwei Jahren Kriegsdienst.

Die Lage des Grabes von Isidor ist, wie meist bei den Gefallenen an der Ostfornt des Ersten Weltkrieges, unbekannt.

Seine Heimatstadt Rosenheim gedenkt Isidor Bichler noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/rosenheim_wk1_bay.htm

Sterbebild von Isidor Bichler
Rückseite des Sterbebildes von Isidor Bichler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.646: Josef Bauer

Der Soldat Josef Bauer stammte aus Wipping, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Niedertaufkirchen, und war Landwirt (Michlbauer). Im Ersten Weltkrieg diente er als Fahrer in der Fuhrparkkolonne Nr. 11. Am 24.04.1918 verstarb er im Alter von 42 Jahren im Militär-Lazarett Poniwicz im heutigen Polen an Fleckfieber.

Die Lage des Grabes von Josef Bauer ist, wie meist bei Gefallenen des Ersten Weltkrieges an der Ostfront, unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Niedertaufkirchen gedenkt Josef Bauer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/niedertaufkirchen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Bauer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Bauer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.643: Peter Geigenberger

Der Soldat Peter Geigenberger stammte aus Taubenberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Simbach bei Landau, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 12. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.05.1915 fiel er im Alter von 36 Jahren während der Durchbruchsschlacht von Lubaczow bei Corkie, Galizien im heutigen Polen durch Kopfschuss.

Die Grablage von Peter Geigenberger ist, wie meist bei Gefallenen der Ostfront im Ersten Weltkrieg, unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Simbach gedenkt Peter Geigenberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/simbach_b_landau-haunersdorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Peter Geigenberger
Rückseite des Sterbebildes von Peter Geigenberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.641: Ludwig Karrer

Der Soldat Ludwig Karrer wurde am 18.03.1893 in der bayerischen Gemeinde Haiming geboren und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Er war landwirtschaftlicher Arbeiter. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 2. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 06.04.1915 starb er im Alter von 22 Jahren in der Nähe von Belloy-en-Santerre bei Peronne durch einen Unglücksfall.

Man begrub Ludwig Karrer auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Die Gemeinde Obing gedenkt Ludwig Karrer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/obing_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Ludwig Karrer
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Karrer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.640: Johann Schlittenbauer

Der Soldat Johann Schlittenbauer stammte aus Frabertsham, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Obing, und war Braugehilfe von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter der Reserve in der 7. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.09.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Einville-au-Jard im Bois de Crevic in den Vogesen.

Über den Todestag und die Todesumstände von Johann Schlittenbauer schreibt die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Am 7. September 7 Uhr vormittags traf der erste Ersatz vom Ersatz-Bataillon Reserve-Infanterie-Regiment 10 ein: 6 Offiziere, 2 Offizier-Aspiranten, 47 Unteroffiziere, 443 Mannschaften. 8.45 Uhr vormittags wurde der Regimentsstab zum Brigades-Stab nach Friscati berufen; für das II. Bataillon in Jolivet wurde Marschbereitschaft angeordnet. Auf die linke Nachbargruppen war ein Angriff erfolgt, der jedoch ohne Hilfe des II. Bataillons abgewiesen wurde. Der Regimentsstab verblieb in Friscati und übernahm den Befehl über alle in vorderer Linie liegenden Truppen der Brigade.“

Man begrub Johann Schlittenbauer auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Obing gedenkt Johann Schlittenbauer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/obing_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Johann Schlittenbauer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Schlittenbauer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.636: Friedrich Steinmassl

Der Soldat Friedrich Steinmassl (Verlustlisten: „Steinmaßl„) wurde am 14.02.1897 geboren und stammte aus der bayerischen Gemeinde Petting und war der Sohn eines Postboten. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Maschinengewehr-Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillons. Am 26.05.1918 verstarb er im Alter von 21 Jahren nach schwerer Verwundung bei den Kämpfen zwischen Argonnen und Maas in einem Feldlazarett.

Die Lage des Grabes von Friedrich Steinmassl ist unbekannt. Mangels Datenmaterial und Literatur kann ich keine seriöse Vermutung zur Grablage abgebeben.

Seine Heimatgemeinde Petting gedenkt Friedrich Steinmassl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/petting_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Friedrich Steinmassl
Rückseite des Sterbebildes von Friedrich Steinmassl