Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 735: Josef Sigl

Der Schuhmachermeisterssohn Josef Sigl stammte aus Dettendorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tuntenhausen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.10.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Lihons.

Die Lage des Grabes von Josef Sigl ist heute unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er, wie viele seiner Regimentskameraden, als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab beigesetzt worden ist.

Sterbebild von Josef Sigl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Sigl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 734: Simon Lausch

Simon Lausch stammte aus Großholzhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Raubling. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 1. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 25.09.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Menarmont in den Vogesen.

Ich gehe davon aus, dass Simon Lausch als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Morhange in einem Massengrab beigesetzt wurde, wie sein Kamerad, Reservist Xaver Heitauer, gefallen am 25.09.1914.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Simon Lausch auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2015/grossholzhausen_gem-raubling_lk-rosenheim_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Simon Lausch
Rückseite des Sterbebildes von Simon Lausch

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 733: Georg Heindl

Der Musiker Georg Heindl stammte aus Emmering. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 12. Reserve-Infanterie-Regiment als Landwehrmann . Am 05.01.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Arras.

Die Lage des Grabes von Georg Heindl ist offiziell nicht bekannt. Ich gehe davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde, ebenso wie folgende dokumentierte Fälle aus seiner Kompanie:

  • Josef Megele, gefallen am 05.01.1915 bei Arras, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
  • Gefreiter Alois Kerner, gefallen am 05.01.1915 bei Arras, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
  • Wehrmann Josef Bickelbacher, gefallen am 06.01.1915 bei Arras, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Seine Heimatgemeinde Emmering gedenkt noch heute Georg Heindl auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/emmering_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Georg Heindl
Rückseite des Sterbebildes von Georg Heindl

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 732: Johann Schauer

Der Bauerssohn Johann Schauer stammte aus Untersoilach, heute Teil der bayerischen Gemeinde Frasdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 15. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 10.05.1918 verstarb er im Alter von 26 Jahren in Mülhausen in einem Feldlazarett nach 10 wöchigem Leiden an einer schweren Verwundung. Er war mit dem Eisernen Kreuz und dem Verdienstkreuz ausgezeichnet worden. 35 Monate hatte er Kriegsdienst geleistet.

Man begrub Johann Schauer auf dem Soldatenfriedhof Illfurth in Block 7, Grab 33.

Seine Heimatgemeinde Frasdorf gedenkt Johann Schauer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/frasdorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Schauer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Schauer

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 731: Lorenz Hartmann

Der Bauerssohn Lorenz Hartmann stammte aus dem bayerischen Dorfen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Abteilung des 7. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments, 8. Batterie als Kanonier. Am 25.11.1917 fiel er im Alter von 20 Jahren durch einen Granatvolltreffer, nachdem er 16 Monate im Kriegseinsatz gewesen war.

Man begrub Lorenz Hartmann auf dem Soldatenfriedhof Damvillers in Block 3, Grab 193.

Sterbebild von Lorenz Hartmann
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Hartmann

Der theoretische Weg von Lorenz Hartmann von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 730: Matthias Haslbeck

Der Bauer Matthias Haslbeck wurde in Radlkofen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mengkofen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 7. Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments.  Am 09.05.1915 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Schlacht bei La Bassée und Arras im Norden Frankreichs.

Eine Grablage für Mathias Haslbeck konnte ich nicht herausfinden.

Sterbebild von Mathias Haslbeck
Rückseite des Sterbebildes von Mathias Haslbeck

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 726: Johann Amberger

Der Sägschneiderssohn Johann Amberger stammte aus Thalkirchen, Expositur Hirnsberg, heute beides Ortsteile des Marktes Bad Endorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 15. Landwehr-Infanterie-Regiments als Wehrmann. Am 17.04.1916 fiel er im Alter von 32 Jahren nach 21 Monate im Kriegseinsatz.

Man begrub Johann Amberger auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in Block 1, Grab 479.

Sterbebild von Johann Amberger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Amberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 724: Balthasar Riedl

Der Gastwirtssohn Balthasar Riedl stammte aus Brandstätt, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rechtmehring. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 19. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 18.06.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Ricourt.

Man begrub Balthasar Riedl auf dem Soldatenfriedhof Bouillonville in Block 14, Grab 51.

Sterbebild von Balthasar Riedl
Rückseite des Sterbebildes von Balthasar Riedl

Der theoretische Weg von Balthasar Riedl von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 723: Johann Hester

Der Gefreite Johann Hester wurde am 25.03.1880 geboren und stammte aus Frasdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.04.1918 fiel er bei Colincamps im Alter von 38 Jahren, ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Militär-Verdienst-Kreuz 3. Klasse während der Großen Schlacht von Frankreich (Unternehmen „Michael“).

Eine Grablage ist für Johann Hester nicht mehr zu ermitteln.

Sterbebild von Johann Hester
Rückseite des Sterbebildes von Johann Hester

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 721: Engelbert Vordermaier (Vordermeier)

Der Messner Engelbert Vordermeier stammte aus Zell. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist. Am 01.08.1916 fiel er nach zwei Jahren im Feld im Alter von 33 Jahren bei einem Sturmangriff durch Granatschuss.

Eine offizielle Grablage ist für Engelbert Vordermeier nicht bekannt. Ich gehe nach der Recherche der Schicksale von Kameraden von Engelbert Vordermeier aus der 8. Kompanie davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe diese Annahme mit dem Schicksal folgender Regimentskameraden:

  1. Vizefeldwebel Johann Bauer, gefallen am 01.08.1916 bei Bergwald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab,
  2. Vizefeldwebel Theodor Riedelsheimer, gefallen am 01.08.1916 beim Fort Tavannes, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab,
  3. Infanterist Gustav Schmid, gefallen am 01.08.1916 beim Fort Tavannes, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Engelbert Vordermaier
Rückseite des Sterbebildes von Engelbert Vordermaier