Der Infanterist Matthias Jrger stammte aus Erlstätt, einem Ortsteil der Gemeinde Grabenstätt, und diente als Soldat im Ersten Weltkrieg in der 3. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments (auf dem Sterbebild falsch angegeben). Am 21.02.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Mühlbach in den Vogesen.
Matthias Jrger wurde auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab beerdigt.
Sterbebild von Matthias JrgerRückseite des Sterbebildes von Matthias Jrger
Der theoretische Weg von Matthias Jrger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Landwirt Josef Obermayr stammte aus Oberthalham und kämpfte im Ersten Weltkrieg in der 6. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Ersatzreservist. Am 22.07.1915 fiel er im Alter von 33 Jahren in den Vogesen, vermutlich im Münstertal.
Begraben wurde Josef Obermayr auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef ObermayrRückseite des Sterbebildes von Josef Obermayr
Der theoretische Weg von Josef Obermayr von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Friedrich Wilhelm Leidel wurde am 05.10.1893 in Kempten geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment als Infanterist. Am 29.08.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren im Tal bei Münster (Elsass).
Friedrich Wilhelm Leidel wurde auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 4, Grab 161 begraben. Zunächst hatte man ihn auf dem Soldatenfriedhof Landersbach beigesetzt.
Der Gastwirt Joseph Eisenreich stammte aus Oberpöring. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 11. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Gefreiter der Reserve- Am 27.01.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Laitre in den Vogesen.
Begraben wurde Joseph Eisenreich auf dem Soldatenfriedhof Senones, Block 1, Grab 254.
Sterbebild von Joseph EisenreichRückseite des Sterbebildes von Joseph Eisenreich
Der Landwirt Joseph Eisenschmid wurde am 06.02.1881 in Gessertshausen geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Am 05.08.1915 fiel er im Alter von 34 Jahren am Lingekopf.
Die Regimentsgeschichte des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments berichtet über den Todestag:
Am 5.8. lag das Bataillon als Reserve für das Reserve-Infanterie-Regiment 74 deckungslos am Osthange des Lingesattels im stärksten feindlichen Artilleriefeuer. Auch eine erhebliche Anzahl von Kurzschüssen der eigenen Artillerie fügten dem Bataillon Verluste zu. Leutnant Emrich und Leutnant Tillmann wurden schwer verwundet.
In der Zeit vom 24.7. bis 7.8. hatte das Bataillon einen Gefechtsverlust von 29 Toten und 94 Verletzten zu beklagen.
Einer der Toten war Joseph Eisenschmid.
Joseph Eisenschmid wurde auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Joseph EisenschmidRückseite des Sterbebildes von Joseph Eisenschmid
Der Gastwirt Alois Antesberger stammte aus Höch, einem Ortsteil der Gemeinde Neuburg am Inn, und war Gastwirt in Haarbach in Niederbayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter und Infanterist im Stab des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments und wurde wegen Tapferkeit mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 17.08.1917 wurde er im Alter von 30 Jahren durch Granatschuss getötet.
Alois Antesberger wurde auf dem Soldatenfriedhof St.-Mihiel in Block 1, Grab 9 begraben.
Alois Antesberger war vermutlich verwandt mit Ferdinand Antesberger, den ich hier bereits vorgestellt habe und der drei Monate später fiel.
Sterbebild von Alois AntesbergerRückseite des Sterbebildes von Alois Antesberger
Der theoretische Weg von Aöois Antesberger von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Reservist und Fahrer Michael Höfner wurde am 03.03.1891 am Vogelherd, Oberbayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Batterie des 7. Feldartillerie-Regiment. (laut Regimentsgeschichte 6. Batterie). Am 25.06.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren in Beaumont vor Verdun.
Begraben wurde Michael Höfner auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes, Block 6, Grab 24.
Der Bauerssohn Franz Xaver Resch stammte aus Lerchenberg, einem Ortsteil von Haag in Oberbayern, und diente im Ersten Weltkrieg als Soldat in der 11. Kompanie des 24. bayerisches Infanterie-Regiments. Am 12.06.1916 fiel er bei einem Sturmangriff vor Verdun im Alter von 22 Jahren.
Die Grablage für Franz Xaver resch ist unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass Franz Xaver Resch als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe die Annahme mit dem Schicksal des Kameraden in seiner Kompanie, der im gleichen Zeitraum gefallen ist:
Infanterist Amandus Bachmann, gefallen am 12.06.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Der Gastwirtssohn Hermann Petzenhauser wurde am 02.04.1889 in Pfelling, Niederbayern geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 13. Infanterie-Regiments als Reservist. Am 27.06.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren nach 22 Monaten Kriegseinsatz bei Fleury.
Begraben wurde Hermann Petzenhauser auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Hermann PetzenhauserRückseite des Sterbebildes von Hermann Petzenhauser
Der theoretische Weg von Hermann Petzenhauser von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Alois Schmidleitner wurde am 17.10.1892 geboren und stammte aus Pfeffenhausen in Niederbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 4. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 04.05.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren bei einem Sturmangriff während der furchtbaren Kämpfe bei Les Eparges. Laut Volksbund war sein Sterbetag der 05.05.1915.
Das Grab von Alois Schmidleitner befindet sich heute auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab.
Sterbebild von Alois SchmidleitnerRückseite des Sterbebildes von Alois Schmidleitner
Der theoretische Weg von Alois Schmidleitner von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: