Der Gefreite Wilhelm Gießen (Schreibfehler auf Sterbebild) wurde am 20.09.1884 in St. Tönnis (heute Tönisvorst) in Nordrhein-Westfalen geboren und war Lederfabrikant. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 8. Reserve-Jäger-Bataillons als Jäger. Am 12.05.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren am Hartmannsweilerkopf.
Vermutlich wurde Wilhelm Gießen als unbekannter Toter anonym auf dem Soldatenfriedhof Cernay in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Wilhelm GiesenRückseite des Sterbebildes von Wilhelm Giesen
Franz Bushoff wurde am 28.02.1891 in Borken in Nordrhein-Westfalen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 2. Garde-Ersatz-Regiments. Am 07.04.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Essey-et-Maizerais in Frankreich. Der Verbleib der sterblichen Überreste von Franz Bushoff ist unbekannt.
Sterbebild von Franz BushoffRückseite des Sterbebildes von Franz Bushoff
Der Unteroffizier der Reserve August Karl Funcke wurde am 23.02.1890 in Arsbeck, heute ein Ortsteil der Stadt Wegberg im nordrhein-westfälischen Landkreis Heinsberg, geboren. Er war Lehrer Lehrer in Lobberich in Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des Infanterie-Regiments Nr. 237. Am 23.10.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Passendale.
Der Verbleib der Gebeine von August Karl Funcke ist unbekannt. Er wurde vermutlich frontnah begraben, jedoch wurden diese provisorischen Gräberfelder während der weiteren Kämpfe immer wieder zerstört und umgepflügt. So könnten die Gebeine noch in der flanderischen Erde liegen. Wenn sie jedoch geborgen wurden, dann könnten sie als „unbekannter Gefallener“ anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Menen beigesetzt worden sein. Man wird die genauen Hintergründe wohl nie mehr erfahren.
Sterbebild von August Karl FunckeRückseite des Sterbebildes von August Karl Funcke
Valentin Haderer wurde am 27.12.1886 in Johannesbuchbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pleiskirchen, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.09.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Einville-au-Jard in Frankreich. Seine Grablage ist laut Volksbund unbekannt.
Sterbebild von Valentin HadererRückseite des Sterbebildes von Valentin Haderer
Der Kanonier Franz Rembart stammte aus Baderöd, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rotthalmünster, und war Gutsbesitzer. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Batterie des 1. bayerischen Reserve Fußartillerie-Regiments. Am 30.11.1914 verstarb er im Alter von 32 Jahren im Lazarett von Douai in Frankreich an einer Krankheit.
Man begrub Franz Rembart auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Franz RembartRückseite des Sterbebildes von Franz RembartPortraitaufnahme von Franz RembartFranz Rembart als Soldat an seinem Geschütz (ganz vorne)
Der theoretische Weg von Franz Rembart von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Florian Prast war Österreicher und fiel im Alter von 28 Jahren im Juni 1915 in Galizien. Gestern stellte ich seinen Bruder Alois vor. Wie fast immer bei Österreichern war nichts Näheres über den Verbleib seiner sterblichen Überreste in Erfahrung zu bringen. Wie grausam muss es für die Eltern gewesen sein, zwei Söhne im selben Monat und auf dem selben Schlachtfeld zu verlieren.
Sterbebild von Alois und Florian PrastRückseite des Sterbebildes von Alois und Florian Prast
Alois Prast war Österreicher und fiel im Alter von 26 Jahren im Juni 1915 in Galizien. Wie fast immer bei Österreichern war nichts Näheres über den Verbleib seiner sterblichen Überreste in Erfahrung zu bringen.
Sterbebild von Alois und Florian PrastRückseite des Sterbebildes von Alois und Florian Prast
Der Kaufmann Xaver Oesterle wurde am 21.01.1877 in Pfarrkirchen in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier der Landwehr. Am 05.11.1914 fiel er im Alter von 37 Jahren in Frankreich.
Man begrub Xaver Oesterle auf dem Soldatenfriedhof Morhange in Block 2, Grab 237.
Thomas Burghartd (Schreibfehler auf Sterbebild) wurde am 21.12.1874 in der bayerischen Stadt Burghausen geboren und war Hausbesitzer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im Landsturm-Infanterie-Bataillon Landshut als Landsturmmann, Am 18.11.1917 verstarb er im Alter von 42 Jahren im Reserve-Lazarett München.
Ich gehe davon aus, dass Thomas Burghardt auf dem militärischen Teil eines Münchener Friedhofs beigesetzt wurde.
Der Infanterist Friedrich Schugg wurde am 11.01.1886 in Oberhofen in Schwaben, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Altusried, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Gleich zu Beginn des Krieges fiel er am 25.08.1914 im Alter von 28 Jahren bei Bazien in der Nähe von Luneville in Frankreich.
Man begrub Friedrich Schugg auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.
Sterbebild von Friedrich SchuggRückseite des Sterbebildes von Friedrich Schugg
Der theoretische Weg von Friedrich Schugg von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: