Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 558: Kaspar Hofeichner

Kaspar Hofeichner wurde am 22.01.1896 in Bayerbach als Anwesensbesitzerssohn geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des Infanterie-Leib-Regiments als Soldat. Am 29.08.1917 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Muncelul in Rumänien. Er war mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse und dem Verdienstkreuz mit Schwertern 3. Klasse ausgezeichnet worden.

Eine Grablage ist für Kaspar Hofeichner nicht bekannt, wie meist bei in Osteuropa Gefallenen.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Kaspar Hofeichner auf einem Denkmal: http://denkmalprojekt.org/2010/bayerbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Kaspar Hofeichner
Rückseite des Sterbebildes von Kaspar Hofeichner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 557: Josef Lindinger

Der Infanterist Josef Lindinger wurde am 05.03.1896 in Haarbacherloh (Ortsteil der Gemeinde Haarbach) als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 24.12.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren in Rumänien durch einen Kopfschuss während der Verteidigungsschlacht im Gyimes-Uz-Gebiet bei der Offensive im Bereczker-Gebirge und am Ojtozpaß.

Die Lage der Kriegsgräberfürsorge in Rumänien war und ist sehr schwierig und unbefriedigend. Daher ist eine Grablage für Josef Lindinger unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Harrbach gedenkt noch heute Josef Lindinger auf einem Denkmal: http://denkmalprojekt.org/2010/haarbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Lindinger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Lindinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 556: Georg Stangl

Georg Stangl stammte aus Haarbach und war der Sohn eines Postboten. Zuletzt war er wohnhaft in Engelbrechtmünster, einem Ortsteil der Gemeinde Geisenfeld im Landkreis Pfaffenhofen. Am 08.10.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Petho in Serbien während der Herbstkämpfe in Ostgalzien. Ich gehe davon aus, dass er bei den Kämpfen an der Strypa zwischen Wosuszka und Sereth den Tod fand.

Bei diesen Kämpfen fiel auch ein Soldat aus meinem Nachbardorf Fernwald – Steinbach, Jakob Krämer.

Die Lage eines Grabes für Georg Stangl und Jakob Krämer ist heute unbekannt. Sie wurden vermutlich vor Ort beigesetzt und die Gräber wurden nach dem Krieg dem Erdboden gleich gemacht.

Sterbebild von Georg Stangl
Rückseite des Sterbebildes von Georg Stangl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 555: Franz Hackner

Der Soldat Franz Hackner stammte aus Oberrott, heute ein Ortsteil der Gemeinde Lohkirchen, und war der Sohn eines Gütlers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des  3. bayerischen Infanterie-Regiments Am 23.08.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Kopatschew in Russland – heute Weißrussland.

Wie bei den meisten im Osten gefallenen Soldaten ist für Franz Hackner keine Grablage mehr bekannt. Die Soldatenfriedhöfe, so sie denn errichtet wurden, wurden in der Zeit nach den Kriegsenden meist zerstört, überbaut, geräumt.

Einen ausführlichen, interessanten Bericht über Franz Hackner finden Sie hier.

Sterbebild von Franz Hackner
Rückseite des Sterbebildes von Franz Hackner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 554: Georg Kreil

Der Häusler Georg Kreil stammte aus Balbersdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Waffenbrunn. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 8. Kompanie des 6. Infanterie-Regiments. Am 23.09.1914 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Saint-Mihiel.

Ich vermute, Georg Kreil wurde als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Staint-Mihiel beigesetzt. Ich kann jedoch trotz intensivster Recherche keinerlei Belege für meine Annahme vorlegen. Daher führe ich den Vorgang Georg Kreil als ungeklärt.

Sterbebild von Georg Kreil
Rückseite des Sterbebildes von Georg Kreil

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 553: Jakob Grundner

Der Gefreite Jakob Grundner stammte aus Schnaupping, heute ein Ortsteil der Gemeinde Taufkirchen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiements. Am 20.07.1915 fiel er im Alter von 32 Jahren Bei Münster im Elsass am Schratzmännele.

Man begrub Jakob Grundner auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.

Sterbebild von Jakob Grundner
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Grundner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 553: Heinrich Hafner

Heinrich Hafner stammte aus Bad Reichenhall. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Batterie (Fehler auf Sterbebild) des 7. Feldartillerie-Regiments als Kanonier. Am 08.06.1916 fiel er im Alter von 30 Jahren.

Begraben wurde Heinrich Hafner auf dem Soldatenfriedhof Ville-devant-Chaumont in Block 1, Grab 174.

Sterbebild von Heinrich Hafner
Rückseite des Sterbebildes von Heinrich Hafner

 

Der theoretische Weg von Heinrich Hafner von seinem Heimatort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 553: Joseph Thanner

Der Ersatz-Reservist Joseph Thanner stammte aus Neubeuern und war Schlossarbeiter und Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 09.08.1915 fiel er im Alter von 32 Jahren in  Russland, nachdem bereits sein Bruder Fridolin gefallen war.

Die Lage seines Grabes ist wie bei den meisten Gefallenen auf den östlichen Kriegsschauplätzen, unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Neubeuern gedenkt noch heute Joseph Thanner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/neubeuern_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Joseph Thanner
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Thanner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 552: Michael Gröbl

Der Gefreite Michael Gröbl stammte aus Ettal in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der Kavallerie-Ersatz-Abteilung des I. Armee-Korps. Am 05.10.1914 (Fehler auf Sterbebild) fiel er im Alter von 27 Jahren bei Varvinay in der Näher von St. Mihiel.

Michael Gröbl wurde auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel, Block 1 Grab 141 begraben, zusammen mit seinem Regiments-Kameraden, dem Reiter Franz Scheidhammer, gefallen am gleichen Tag.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Michael Gröbl auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/ettal_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Michael Gröbl
Rückseite des Sterbebildes von Michael Gröbl

 

Der theoretische Weg von Michael Gröbl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 551: Joseph Brunner

Der Bauerssohn Joseph Brunner stammte aus Edenreich (Schreibfehler auf dem Sterbebild), heute ein Ortsteil der Gemeinde Simbach bei Landau. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 20. Infanterie-Regiments als Soldat. Mitte 1916 wurde Brunner leicht verwundet. Am 15.11.1917 fiel er im Alter von 37 Jahren bei Verdun durch einen Granat Volltreffer.

Die Lage seines Grabes ist beim Volksbund unbekannt. Ich gehe davon aus, dass nach dem Granat Treffer keine Überreste von Joseph Brunner mehr vorhanden waren, die man hätte beerdigen können.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Joseph Brunner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/simbach_b_landau_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Joseph Brunner
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Brunner