Der Flieger Guido Theindl wurde am 04.01.1900 in Wien in Österreich geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Obergefreiter in der Wehrmacht und fiel am 04.02.1945 im Alter von 45 Jahren bei Rummelsdorf (heute polnisch: Dobroszów, Ortsteil von Przeworno) im damaligen schlesischen Landkreis Strehlen, der heute zu Polen gehört.
Das Grab von Guido Theindl befindet sich in Dobroszów in Polen.
Sterbebild von Guido TheindlZweite Blatt des Sterbebildes von Guido Theindl
Der theoretische Weg von Guido Theindl von seinem Heimatort zu seinem Sterbeort und Grab:
Der UnteroffizierJohann Anzeletti diente im Zweiten Weltkrieg in einer Infanterie-Division. Am 29.03.1945 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Ratibor (polnisch: Racibórz) in Oberschlesien, dem heutigen Polen.
Sterbebild von Johann AnzelettiRückseite des Sterbebildes von Johann Anzeletti
Heute stelle ich nicht das Schicksal eines Mannes, sondern das eines Kindes vor: Sebastian Kreuzer wurde am 04.11.1927 in Mettenheim in Bayern als Sohn eines Gastwirts geboren. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs kämpfte er als Kind im Irrsinn und verbrecherischen Denken der Nationalsozialisten in einem Gebirgs-Pionierbataillon. Am 15.04.1945 fiel er im Alter von nur 17 Jahren nordwestlich Baumgarten in Schlesien (heute Polen, polisch: Dębowiec).
Das Grab von Sebastian Kreuzen befindet sich auf einem Friedhof bei Dębowiec im heutigen Polen.
Der katholische Priester Nikolaus Vitzthum wurde am 04.05.1912 in Weidmühl geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Dorfen. Er wurde am 26.06.1938 zum Priester geweiht und war Kooperator in Vilslern, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Velden. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Obergefreiter in einer Sanitäts-Abteilung. Am 05.02.1945 verstarb er im Alter von 32 Jahren im Feldlazarett 208 nach fünf Jahren Kriegsdienst.
Die sterblichen Überreste ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Mamonovo (deutsch: Heiligenbeil) bei Königsberg.
Sterbebild von Nikolaus VitzthumRückseite des Sterbebildes von Nikolaus Vitzthum
Der theoretische Weg von Nikolaus Vitzthum von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:
Am 18.03.1944 kamen Kreszentia Rachor, geboren am 20.10.1898 in Nötting, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Geisenfeld, Ehefrau von Ernst Rachor, und ihre Tochter Lieselotte Rachor, geboren am 25.05.1923 in Frankfurt am Main, bei einem Bombenangriff auf Frankfurt am Main im heutigen Bundesland Hessen ums Leben. Kreszentia Rachor wurde 45 Jahre alt, ihre Tochter wurde nur 20 Jahre alt.
Am 18.03.1944 starben insgesamt 421 Menschen durch den Bombenangriff der Briten ums Leben. So grausam der Tod so vieler deutscher Zivilisten ist, so sehr man um sie trauerte, darf man nicht vergessen, dass Deutschland bereits früher britische Städte in Schutt und Asche gelegt hatte. Auch dabei kamen unschuldige Zivilisten, Frauen und Kinder ums Leben, um die ebenfalls getrauert wurde. Das Aufrechnen der Verluste und Verbrechen lehne ich jedoch ab. Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!
Man begrub Kreszentia Rachor auf dem Hauptsfriedhof Frankfurt am Main in Reihe 8, Grab 17 und Grab 18.
Sterbebild von Kreszentia und Lieselotte RachorRückseite des Sterbebildes von Kreszentia und Lieselotte Rachor
Der Unteroffizier Thomas Weghofer stammte aus Regen in Niederbayern. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Grenadier-Regiment. Er kämpfte in den Kriegen gegen Frankreich, Polen und Russland. Am 08.02.1944 verstarb er im Alter von 33 Jahren im Reserve-Lazarett in Kolmar im Elsass (Frankreich) vermutlich an einer Krankheit.
Die Lage des Grabes für Thomas Weghofe ist unbekannt. Das ist merkwürdig. Gestorbene und Gefallene in Colmar wurden auf dem Soldatenfriedhof Colmar begraben. Ich gehe deshalb davor aus, dass auch er dort begraben wurde.
Sterbebild von Thomas WeghoferRückseite des Sterbebildes von Thomas Weghofer
Der Gefreite Nikolaus Bayrhof wurde am 20.11.1921 in Prem in Bayern geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Gebirgsjäger-Regiment. Er wurde mit dem Verwundeten-Abzeichen und mit der Ostmedaille ausgezeichnet. Am 17.04.1943 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Noworossisk in Russland während einer Gegenoffensive der Deutschen am Kuban-Brückenkopf, 1 km südostw. Feodotowka Mysschako.
Sterbebild von Nikolaus BayrhofRückseite des Sterbebildes von Nikolaus Bayrhof
Der Unteroffizier Michael Eberle wurde am 31.07.1915 in Prem in Bayern geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Grenadier-Regiment. Am 02.11.1943 fiel er im Alter von 28 Jahren in Natiljewka, ca.2 km westlich Franzowka in der Ukraine.
Man begrub Michael Eberle auf dem Soldatenfriedhof Kirowograd in der Ukraine unter den unbekannten Toten
Sterbebild von Michael EberleRückseite des Sterbebildes von Michael Eberle
Der Gefreite Johann Pfeiffer wurde am 25.06.1920 in Riesen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Steingaden. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Am 17.12.1941 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Jablonowa.
Die Lage des Grabes von Johann Pfeiffer ist unbekannt.
Sterbebild von Johann PfeifferRückseite des Sterbebildes von Johann Pfeiffer
Der Gefreite Georg Brennauer wurde am 17.05.19122 in Schlatt, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde bei Steingaden geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Infanterie-Sturmabzeichen und mit der Ostmedaille ausgezeichnet. Am 17.07.1943 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Isium am Donez, nördlich der Höhe 188 bei Andrejewka in der Ukraine.
Man begrub Georg Brennauer auf dem Soldatenfriedhof Charkow in Block 4 unter den unbekannten Toten.