Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 948: Josef Lindner

Am 20.09.2020 stellte ich das Schicksal des Soldaten Thomas Fellner vor. Heute kommt sein Bruder drann:

Josef Fellner war der Sohn eines Oberaufsehers und Landwirts und stammte aus Machendorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kirchdorf am Inn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 23.10.1916 fiel er im Alter von 19 Jahren während der Schlacht an der Somme bei Lesboeufs in Frankreich.

Offiziell ist keine Grablage bekannt. Nach meinen Recherchen könnte es jedoch sein, dass Josef Fellner anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Fricourt beigesetzt wurde. Seine am selben Tag gefallenen Kameraden aus der 4. Kompanie wurden dort begraben:

  • Infanterist Josef Gerl, gefallen am 23.10.1916 bei Lesboeufs, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Theodor Müller, gefallen am 24.10.1916 bei Lesboeufs, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Franz Helmschrott, gefallen am 26.10.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Josef Knöpfle, gefallen am 25.10.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in Block 3, Grab 765.

 

Sterbebild von Josef Fellner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Fellner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 941: Josef Gmelch

Josef Gmelch stammte aus Unterpindhart, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Geisenfeld, und war der Sohn eines Landwirts, ebenso wie sein Bruder Georg, den ich gestern vorgestellt habe. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Sergant in der 10. Kompanie des 4. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.08.1918 fiel er im Alter von 25 Jahren in Plieunes, südöstlich Amiens (Frankreich).

Eine Grablage ist für Josef Gmelch nicht bekannt.

Sterbebild von Georg und Josef Gmelch
Rückseite des Sterbebildes von Georg und Josef Gmelch

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 940: Georg Gmelch

Georg Gmelch stammte aus Unterpindhart, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Geisenfeld, und war der Sohn eines Landwirts, ebenso wie sein Bruder Josef, den ich morgen vorstelle. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 21. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 01.10.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren in Frankreich – vermutlich bei den Kämpfen an der Somme.

Eine Grablage ist für Georg Gmelch nicht bekannt.

Sterbebild von Georg und Josef Gmelch
Rückseite des Sterbebildes von Georg und Josef Gmelch

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 935: Simon Kern

Der Landwirt Simon Kern stammte aus Kirchensur, einem Teil der bayerischen Gemeinde Amerang. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 5. Reserve-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 11.09.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren während der Schlacht an der Somme in Frankreich im Foureaux-Wald. Er hatte 25 Monate Kriegsdienst geleistet.

Offiziell ist für Simon Kern keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass seine sterblichen Überreste auf dem Soldatenfriedhof Fricourt anonym in einem Massengrab beigesetzt worden sind, ebenso wie dokumentiert ist, dass seine Kameraden aus der selben Kompanie dort in einem Massengrab beigesetzt worden sind:

  • Jakob Eberlein, gefallen am 09.09.1916 im Foureaux-Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Karl Wittmann, gefallen am 09.09.1916 im Foureaux-Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Jakob Dilg, gefallen am 09.09.1916 im Foureaux-Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;

 

Das Sterbebild von Simon Kern ist leider in einem schlechten Zustand. Da es mir jedoch nicht um das Sammeln von Sterbebildern geht, sondern um die Dokumentation von Soldaten Schicksalen, habe ich es erworben und publiziere es hiermit.

Sterbebild von Simon Kern
Rückseite des Sterbebildes von Simon Kern

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 929: Franz Marchl

Der Sergant Franz Marchl wurde am 01.04.1893 in der Stadt Simbach am Inn in Bayern als Rentsamtsdienerssohn geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 4. bayerischen Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse, der Prinzregent-Luitpold-Medaille und dem bayerischen Militärverdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Er fiel am 15.01.1917 in Frankreich bei den Kämpfen an der Somme durch  schwere Verwundung.

Eine Grablage ist für Franz Marchl offiziell nicht bekannt. Ich kann auch keine halbwegs fundierte Vermutung anstellen, die meinen eigenen Ansprüchen gerecht wird.

Seine Heimatgemeinde Simbach am Inn gedenkt noch heute Franz Marchl auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/simbach_am_inn_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Franz Marchl
Rückseite des Sterbebildes von Franz Marchl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 852: Hans Hieber

Der Unteroffizier Hans ((eigentlich „Johann“) Hieber wurde am 17.06.1890 geboren und lebte in Neu-Ulm in Schwaben (Bayern). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 3. Infanterie-Regiments. Am 15.08.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren bei der Schlacht an der Somme.

Seine Kameraden begruben Hans Hieber auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 7, Grab 46.

Sterbebild von Hans Hieber
Rückseite des Sterbebildes von Hans Hieber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 850: Heinrich Hämmerle

Der Landwirt Heinrich Hämmerle wurde am 01.07.1881 in Hohenraunau in Bayern geboren, wohnte aber in Deisenhausen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 1. Reserve-Jäger-Bataillons als Landwehrmann. Am 07.04.1915 verstirbt er nach schwerer Verwundung im Alter von 33 Jahren im Lazarett Beaumont an der Somme in Frankreich.

Das Grab von Heinrich Hämmerle befindet sich auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Deisenhausen Heinrich Hämmerle auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/deisenhausen_lk-guenzburg_1870_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Heinrich Hämmerle
Rückseite des Sterbebildes von Heinrich Hämmerle

Der theoretische Weg von Heinrich Hämmerle von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 848: Johann Langwieder

Der Schütze Johann Langwieder wurde am 10.12.1898 in Abtsdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der Maschinengewehr Kompanie des 1. bayerischen Jäger-Bataillons als Jäger. Am 31.08.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Y an der Somme durch einen durch die Brust dringenden Granatsplitter.

Johann Langwieder wurde auf dem Soldatenfriedhof Manicourt in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Johann Langwieder
Rückseite des Sterbebildes von Johann Langwieder

Der theoretische Weg von Johann Langwieder von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 836: Emmeram Finkenzeller

Emmeram Finkenzeller stammte aus Gaden bei Geisenfeld. Er war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 13. Infanterie-Regiments als Infanterist. Im Sommer 1915 wurde Emmeram Finkenzeller leicht verwundet, verblieb jedoch bei der Truppe.

Am 22.09.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren während der Schlacht an der Somme bei Flers.

Offiziell ist keine Grablage für Emmeram Finkenzeller bekannt. Es könnte jedoch sein, dass er als unbekannter Soldat, bzw. seine Gebeine in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Fricourt beigesetzt wurde. Viele seiner Kameraden aus der 12. Kompanie, die in diesem Zeitraum fielen, wurden dort begraben:

  • Infanterist Karl Ziegler, gefallen am 19.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Georg Weiler, gefallen am 21.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Georg Fink, gefallen am 21.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Georg Weiler, gefallen am 21.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Josef Auer, gefallen am 21.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;

Seine Heimatgemeinde Geisenfeld gedenkt noch heute Emmeram Finkenzeller auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/geisenfeld_bay.htm

 

Sterbebild von Emmeram Finkenzeller
Rückseite des Sterbebildes von Emmeram Finkenzeller

Der theoretische Weg von Emmeram Finkenzellers von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 834: Paul Waizenegger

Paul Waizenegger wurde am 02.12.1881 in Stetten an der Donau geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Mühlheim an der Donau in Baden Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 51. Ersatz-Infanterie-Regiment bei der 1. Armee, Gruppe D (von Garnier). Am 21.10.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren bei den Stellungskämpfen an der Somme bei einer Stellung an der Ferme du Sabe bei Boucheasesus durch Granatvolltreffer.

Vermutlich blieb vom Körper Paul Waizeneggers bei diesem Granattreffer nichts übrig, weshalb es auch kein Grab von ihm gibt.

Seine Heimatgemeinde Stetten an der Donau gedenkt Paul Waizenegger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/stetten_donau_wk1u2_bw.htm 

Sterbebild von Paul Waizenegger
Rückseite des Sterbebildes von Paul Waizenegger