Sonderbeitrag: Major Adolph Rechtern [1870/71]

Der Soldat Adolph Ludwig Rechtern wurde am 18.07.1823 geboren und stammte aus Holtorf in Hannover. Im Deutsch-Französischen-Krieg 1870/71 kämpfte er als Major und Kommandeur des 2. Bataillons des 24. Infanterie-Regiments.  Er wurde am 16.08.1870 bei Vionville schwer verwundet und starb an seinen Wunden am 17.08.1870 im Lazarett Tronville.

Man begrub Adolph Rechtern auf dem Soldatenfriedhof Gravelotte.

In Neurupin in Brandenburg gedenkt man Major Adolph Rechtern noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2024/neuruppin-museum_lk-ostprignitz-ruppin_1864-71_brb.html

Das Grab von Adolph Rechtern und Hermann Hugo auf dem Soldatenfriedhof Gravelotte

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.834: Wilhelm Angerhofer

Der Soldat Wilhelm Angerhofer wurde am 06.04.1894 in Holz, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bernbeuren, als Sohn eines Landwirt geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er ab dem 25.02.1915 als Infanterist in der 3. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Er wurde leicht verwundet. Am 24.07.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Schlacht an der Somme bei Templeux-la-Fosse und Moislains.

Sein Bruder Johann Angerhofer diente in der 12. Kompanie des 23. bayerischen Infanterie-Regiments und fiel am 13.03.1916 bei Arras.

Man begrub Wilhelm Angerhofer auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 2, Grab 353.

Seine Heimatgemeinde Bernbeuren gedenkt Wilhelm Angerhofer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2020/bernbeuren_lk-weilheim-schongau_bay.html

 

Sterbebild von Wilhelm Angerhofer
Rückseite des Sterbebildes von Wilhelm Angerhofer
Info zu Wilhelm Angerhofer
Rückseite des Infozettels von Wilhelm Angerhofer mit einem Blick auf das zerstörte Vigneulles

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.832: Joseph Geiger

Der Soldat Joseph Geiger wurde am 12.09.1891 geboren und lebte in Dürmentingen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Ersatz-Reservist in der 3. Kompanie des 124. Infanterie-Regiments. Am 26.11.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Vienne-le-Château im Argonnerwald.

Man begrub Joseph Geiger auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in Block 2, Grab 3.577.

Joseph Geiger
Sterbebild von Joseph Geiger
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Geiger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.831: Franz Xaver Gisser

Der Soldat Franz Xaver Gisser wurde am 13.11.1892 in Maisenberg geboren, ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg und war der Sohn eines Landwirts (Berghuber) und Bürgermeisters. Er lebte zuletzt in Fünfleiten. Im Ersten Weltkrieg diente er als Vize-Feldwebel in der Minenwerfer-Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Er war angehender Offizier (Offiziersaspirant). Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem bayerischen Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Gleich zu Kriegsbeginn wurde er am Fuß leicht verwundet. Am 06.10.1918, nach 50 Monate Kriegsdienst, verstarb er nach einer schweren Verwundung, einem Rückenschuss, im Alter von 26 Jahren im Lazarett Turene. Er wurde bei der Abwehrschlacht in der Champagne und an der Maas tödlich verwundet.

Man begrub Franz Xaver Gisser auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis in Block B, Grab 1.607.

Sterbebild von Franz Xaver Gisser
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Gisser

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.830: Xaver Huber

Der Soldat Xaver Huber stammte aus Spitzgrub, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gangkofen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 3. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.01.1916 (Volksbund: 27.01.1916) verstarb er im Alter von 28 Jahren nach schwerer Verwundung während des Stellungskampfes im Oberelsass bei Münster im Lazarett Colmar.

Man begrub Xaver Huber auf dem Soldatenfriedhof Colmar in Grab 331.

Sterbebild von Xaver Huber
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Huber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.829: Peter Randlinger

Der Soldat Peter Randlinger stammte aus Helming, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kienberg. Sein Vater war Landwirt (Haindlbauer). Er war Kandidat der Theologie im erzbischöflichen Klerikerseminar in Freising, also angehender Priester. Im Ersten Weltkrieg diente er als Vizefeldwebel und Offiziersaspirant in der 7. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 14.06.1916 verstarb er im Alter von 22 Jahren im Feldlazarett Nr. 8 in Romagne-sous-les-Côtes
, nachdem er während der Schlacht um Verdun in der Chauffour- und Albain-Schlucht durch einen Lungenschuss schwer verwundet worden war.

Man begrub Peter Randlinger auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 3, Grab 158.

Sterbebild von Peter Randlinger
Rückseite des Sterbebildes von Peter Randlinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.828: Xaver Obermeier

Der Soldat Xaver Obermeier wurde am 28.05.1895 in der bayerischen Stadt Bogen geboren. Seit Vater war der Posthalters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in einer 2. Maschinengewehr-Kompanie. Er wurde mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 02.05.1917 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Preux vor Arras durch Granatschuss.

Man begrub Xaver Obermeier auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

http://www.denkmalprojekt.org/2012/bogen_lk-straubing-bogen_1870_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Xaver Obermeier
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Obermeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.825: Johann Rothaichner

Der Soldat Johann Rothaichner (Verlustliste und Denkmal: Rotheichner) stammte aus Gamsenberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rimbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 11. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 20.10.1914 verstarb er während der Stellungskämpfe an der Somme nach einem Schuss in den Rücken in der Nähe von Dompierre im Alter von 25 Jahren in einem Feldlazarett in Flaucourt.

Man begrub Johann Rothaichner auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in Block 1, Grab 773.

Seine Heimatgemeinde Rattenbach gedenkt Johann Rothaichner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/rimbach-rattenbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Rothaichner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Rothaichner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.824: Franz Kult

Der Soldat Franz Kult wurde am 21.01.1890 geboren und stammte aus Harras, einem Ortsteil der Gemeinde Wehingen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier der 3. Kompanie des 479. Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit der Verdienstmedaille ausgezeichnet. Am 09.09.1917 fiel er im Alter von 27 Jahren in der Nähe von Verdun an der Höhe 344 bei Ornes.

Offiziell ist für Franz Kult keine Grablage bekannt. Wahrscheinlich wurde er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville begraben, wo man fast alle Soldaten dieser Region auf dem Schlachtfeld Verdun begrub.

Seine Heimatgemeinde Wehingen gedenkt Franz Kult noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2012/Wehingen_kreis-tuttlingen_wk1_wk2_bawue.html

Sterbebild von Franz Kult
Rückseite des Sterbebildes von Franz Kult

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.823: Anton Huber

Der Soldat Anton Huber stammte aus Wölkham, eine Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg, und war der Sohn eines Landwirts (Ecker). Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 9. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.11.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren währned der Stellungskämpfe auf den Höhen westlich Vimy in Nordfrankreich.

Offiziell ist für Anton Huber keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass seine Gebeine, wenn sie bis heute geborgen wurden, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Max Mehrer, gefallen am 26.11.1915 bei La Folie, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Infanterist Anton Blumenhofer, gefallen am 28.11.1915 bei Vimy, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Landsturmmann Medardus Mandl, gefallen am 28.11.1915 bei Vimy, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Anton Huber
Rückseite des Sterbebildes von Anton Huber