Der Soldat Julius Menges stammte aus der hessischen Ortschaft Großen-Linden, einem Ortsteil der Stadt Linden, und war Zigarrenfabrikant. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve (Verlustliste: Vizefeldwebel) in der 1. Kompanie des 116. Infanterie-Regiments. Am 10.09.1914 fiel er während der Schlacht an der Marne im Alter von 24 Jahren bei Maurupt-le-Montois an der Marne.
Die Lage des Grabes von Julius Menges ist unbekannt.
Todesanzeige für Julius Menges im Gießener Anzeiger vom 30.09.1914Nachruf auf Julius Menges im Gießener Anzeiger vom 01.10.1914
Der Soldat Ludwig Schmidt stammte aus hessischen Stadt Allendorf (Lumda). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 5. Kompanie des 116. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 15.09.1914 fiel er im Alter von 31 Jahren bei Cernay-en-Dormois an der Marne.
Die Lage des Grabes von Ludwig Schmidt ist unbekannt, man begrub Ludwig Schmidt jedoch wahrscheinlich, wenn seine Gebeine bis heute geborgen wurden, wahrscheinlich auf dem Soldatenfriedhof Séchault in einem Massengrab.
Der Soldat Fritz Schomber stammte aus Mittelhessen und war von Beruf Bäcker. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der Leib-Kompanie des 116. Infanterie-Regiments. Am 08.09.1914 fiel er während der Schlacht an der Marne im Alter von 19 Jahren bei Alliancilles.
Die Lage des Grabes von Fritz ist unbekannt.
Todesanzeige für Fritz Schomber im Gießener AnzeigerNachruf des Bäckerverin „Frühauf“ auf Fritz Schomber im Gießener Anzeiger vom 21.09.1914
Der Soldat Ludwig Bamberger wurde am 15.05.1892 in Muschenheim geboren, einem Ortsteil der hessischen Stadt Lich. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 6. Kompanie des 116. Infanterie-Regiments. Am 30.08.1914 (Verlustliste: 06.09.1914) verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 22 Jahren in einem Feldlazarett in Belgien. Ludwig Bamberger war Jude.
Die Lage des Grabes von Ludwig Bamberger ist unbekannt.
Die Todesanzeige für Ludwig Bamberger im Gießener Anzeiger vom 28.09.1914
Der Soldat Karl Doepfer wurde am 10.12.1893 in der hessischen Universitätsstadt Gießen geboren und war Oberlehrer am Gymnasium Mühlheim an der Ruhr. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der Maschinengewehr-Kompanie des 159. Infanterie-Regiments. Am 17.09.1914 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Ailles an der Aisne.
Die Lage des Grabes von Karl Doepfer ist unbekannt.
Das Sterbebild von Karl Doepfer im Gießener Anzeiger vom 28.09.1914
Der Soldat Karl Hahn stammte aus Nieder-Florstadt und war von Beruf Bankbeamter. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Einjähriger-Unteroffizier in der 5. Kompanie des 116. Infanterie-Regiments. Am 09.09.1914 fiel er während der Schlacht an der Marne bei Alliancelles, Sermaize, Pargny und Maurupt.
Die Grablage von Karl Hahn ist unbekannt.
Die Todesanzeige von Karl Hahn im Gießener Anzeiger
Diese Todesanzeige für Edduard Held fand ich beim Lesen des Rosenheimer Anzeiger vom 05.09.1915.
Der Soldat Eduard Held stammte aus Rosenheim in Bayern und war Regierungsakzessist von Beruf (Beamter im höheren Dienst). Er diente als Leutnant der Reserve in der 5. Kompanie des 16. bayerischen infanterie-Regiments. Er wurde schwer verwundet und verstarb am 01.09.1914 im Garnisonslazarett Landau.
Vermutlich begrub man ihn auf einem regionalen Friedhof. Ob sein Grab noch heute existiert, ist unbekannt.
Der Soldat Gustav von Safferling wurde am 03.02.1862 geboren. Er war im Ersten Weltkrieg Oberst und Regimentskommandeur des 4. bayerischen Feldartillerie-Regiments. Am 25.09.1914 fiel er im Alter von 52 Jahren bei Dompièrre in Frankreich.
Ich gehe davon aus, dass man den Leichnam von Gustav von Safferling in die Heimat schaffte und dort privat begrub. Sein Grab dürfte nicht mehr existieren.
Der Soldat Sebastian Hutterer stammte aus Stockham, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Obing, und war ein Kleinbauer (Irlhubergütler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Jäger in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillons. Am 12.05.1915 fiel er während der Schlacht bei La Bassée und Arras im Alter von 30 Jahren bei Carency.
Die Lage des Grabes von Sebastian Hutterer ist offiziell unbekannt. Er ist wahrscheinlich als unbekannter Toter anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben worden, wo man auch seine Kameraden begrub, die am gleichen Tag fielen, z. B.
Leutnant Max Scheibenbogen, gefallen am 12.05.1915 bei Carency, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Oberjäger Karl Schubert, gefallen am 10.05.1915 bei Carency, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Der Soldat Anton Ahr wurde am 21.08.1886 in Schelldorf geboren, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Kempten. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 2. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.10.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren während der ersten Kämpfen vor Arras bei Douai.