Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.347: Johann Gröber

Johann Gröber stammte aus Weidach in Bayern und war der Sohn eines Tischlers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Er fiel Ede Juni, Anfang Juli in der Nähe von Thiaumont bei Verdun während der deutschen Offensive gegen Fleury, Thiaumont und Côte Froide Terre durch Granatschuss und damit verbundener Verschüttung.

Die Grablage von Johann Gröber ist unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er wie seine Regimentskameraden, die im gleichen Zeitraum fielen, auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde, beispielsweise:

  • Albert Erd, gefallen am 12.07.1916 bei Thiaumont, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Infanterist Leopold Göbl, gefallen am 24.06.1916 bei Thiaumont, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Infanterist Johann Lederle, gefallen am 10.07.1916 bei Thiaumont, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Infanterist Peter Reheis, gefallen am 24.06.1916 bei Thiaumont, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Johann Gröber
Rückseite des Sterbebildes von Johann Gröber

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.346: Georg Holderied

Georg Holderied wurde am 27.10.1889 in Görisried im heutigen Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 23.01.1917 fiel er im Alter von 27 Jahren während der Stellungskämpfe an der Somme.

Die Lage des Grabes von Georg Holderied ist nicht bekannt.

Seine Heimatgemeinde gedenkt Georg Holderied noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/goerisried_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Georg Holderied
Rückseite des Sterbebildes von Georg Holderied

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.345: August Vielmeier

August Vielmeier stammte aus Unter-Wichtl, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kastl, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er im 4. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 03.03.1916 fiel er im Alter von 36 Jahren bei Verdun während der Schlacht um Verdun.

Man begrub August Vielmeier auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in Block 9, Grab 30.

Seine Heimatgemeinde Kastl gedenkt August Vielmeier noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/kastl_1701-15_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von August Vielmeier
Rückseite des Sterbebildes von August Vielmeier

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.340: Georg Kick

Georg Kick wurde am 07.03.1884 aus Pfreimd in Bayern und war Maurer von Beruf und Anwesenbesitzer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 7. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Ende August wurde er schwer verwundet, gesundete aber wieder und wurde im Oktober 1916 leicht verwundet. Am 10.12.1916 fiel er nach 21 Monate Kriegsdienst im Alter von 32 Jahren bei den Kämpfen bei Saillisel durch einen Rückenschuss.

Offiziell ist für Georg Kick keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er, wenn sein Leichnam geborgen wurde, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Maissemy begraben wurde. Dort wurden in der Regel die Gefallenen der Region um Saillisel beigesetzt, u. a.

  • Kriegsfreiwilliger Alexius Gnam, gefallen am 14.09.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 7, Grab 962;
  • Kanonier Wilhelm August Gläser, gefallen am 23.09.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 3, Grab 104;
  • Kanonier Anton Döbel, gefallen am 22.09.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 2, Grab 123.

Seine Heimatgemeinde Pfreimd gendenkt Georg Kick noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/pfreimd_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

 

 

Sterbebild von Georg Kick
Rückseite des Sterbebildes von Georg Kick

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.399: Emil Oppel

Der Kriegsfreiwillige Emil Oppel wurde am 04.10.1898 in Rodach (Itz) in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Batterie des 19. thüringischen Feld-Artillerie-Regiments als Kanonier. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 17.12.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren in einer Feuerstellung bei Oostniewokerke (Schreibfehler auf Sterbebild) bei Diksmuide während der Stellungskämpfe in Flandern im Winter 1917/18.

Man begrub Emil Oppel zunächst auf einem Feldfriedhof bei Beveren in Belgien. Später bettete man ihn um auf den Soldatenfriedhof Menen, Block A, Grab 2048.

Sterbebild von Emil Oppel
Rückseite des Sterbebildes von Emil Oppel

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.397: Michael Hausladen

Der Kaufmannssohn Michael Hausladen aus Mitterfels in Bayern diente im Ersten Weltkrieg in der 1. Kompanie des 3. sächsischen Infanterie-Regiments Nr. 102. Am 04.10.1914 starb er im Alter von 22 Jahren in einem Feldlazarett in Amifontaine bei Laon an der Aisne.

Die Grablage von Michael Hausladen ist unbekannt. Ich konnte keine Grablage ermitteln.

Ich vermute, er ist anonym auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in einem Massengrab beigesetzt worden. Der Friedhof liegt nur rund 12 Kilometer von Amifontaine entfernt und viele Soldaten, die dort fielen, wurden in Sissone begraben, beispielsweise

  • Kanonier Karl Finke, gefallen am 03.05.1917 bei Amifontaine, begraben auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 8 Grab 575;
  • Kanonier Gustav Fey, gefallen am 30.04.1917 bei Amifontaine, begraben auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 8 Grab 566.

 

Sterbebild von Michael Hausladen
Rückseite des Sterbebildes von Michael Hausladen

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.391: Sebastian Scharl

Der Unteroffizier Sebastian Scharl stammte aus Ragenhof, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Nabburg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 14. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem bayerischen Militärverdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 12.12.1917 fiel er nach 3 1/4 Jahren Kriegsdienst im Alter von 23 Jahren bei Riencourt in Frankreich während eines Sturmangriffs .

Sterbebild von Sebastian Scharl
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Scharl

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.390: Josef Wanner

Der Infanterist Josef Wanner wurde am 04.05.1884 in Breitenbrunn in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 25. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.04.1916 fiel er im Alter von 31 Jahren bei Malancourt vor Verdun.

Man begrub Josef Wanner auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Breitenbrunn gedenkt Josef Wanner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/breitenbrunn_1805-15_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Wanner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Wanner

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.387: Richard Wagner

Der Unteroffizier Richard Wagner wurde am 19.08.1894 im bayerischen Marquartstein geboren und war der Sohn eines Schreinermeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des bayerischen Infanterie-Leibregiments im Deutschen Alpenkorps. Am 26.11.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Monte Cucul in Rumänien.

Über den Todestag von Richard Wagner schreibt die Regimentsgeschichte des Infanterie-Leibregiments:

26.11.1916: I./L. vermag nur wenig gegen den Monte Cucul vorzurücken. III./L. stellt sich in Herisani-Ost zum Angriff auf den Chicicara bereit. Feindliche Stellung sehr gut angelegt und mit vielen Maschinengewehren besetzt. Im Alttal wird Balteni erreicht.

Kein Hinweis auf den Verlust von Richard Wagner. Sterben war Alltag.

Die Lages des Grabes von Richard Wagner ist unbekannt.

Sterbebild von Richard Wagner
Rückseite des Sterbebildes von Richard Wagner