Der Soldat August Haimerl stammte aus der bayerischen Gemeinde Wolnzach und war der Sohn eines Metzgermeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 19. bayerischen Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 09.08.1918 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Rosières-en-Santerre durch einen Maschinengewehr-Schuss.
Man begrub August Haimerl auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in Block 3, Grab 1426.
Sterbebild von August HaimerlRückseite des Sterbebildes von August Haimerl
Der theoretische Weg von August Haimerl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Gefreite Anton Sießmeier wurde am 25.09.1894 in Egling als Sohn eines Gutsbesitzers geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 31. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem bayerischen Militär-Verdienst-Kreuz ausgezeichnet. Am 28.09.1918 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Somme-Py.
Die Lages des Grabes von Anton Sießmeier ist offiziell unbekannt. Er gilt seit dem 28.09.1918 als vermisst. Ich gehe jedoch davon aus, dass er, wenn seine Leiche geborgen wurde, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Souain beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a. Leutnant Felix Goldhofer, gefallen am 28.09.1918 bei Somme-Py, begraben auf dem Soldatenfriedhof Souain in einem Massengrab.
Sterbebild von Anton SießmeierRückseite des Sterbebildes von Anton Sießmeier
Der Gefreite Konrad Johannliemke wurde am 02.08.1890 in Kaunitz im heutigen Nordrhein-Westfalen geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Verl, und war Aktuar (Gerichtsschreiber) von Beruf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 98. Metzer Infanterie-Regiments. Am 18.04.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren in den Argonnen bei den erbitterten Kämpfen um das kleine Dorf Vauquis. Er wurde während des Sturms einer feindlichen Barrikade von zwei Kugeln in die Brust getroffen.
Über den Todestag und die Todesumstände von Konrad Johannliemke berichtet die Regimentsgeschichte des 98. Infanterie-Regiments:
„18.04.1915 Nachdem um 2.30 Uhr nachmittags eine Sturmkolonne von 1. Kompanie eine gegen Abschnitt IV. stark wirkende Barrikade gestürmt, jedoch wegen ausgebliebener Unterstützung wieder aufgeben musste, machte 5.15 Uhr nachmittags eine solche von Freiwilligen vom I. Bataillon den gleichen vergeblichen Versuch.“
Die Lage des Grabes von Konrad Johannliemke ist unbekannt. Es könnte sein, dass er hinter den Schützengräben am Berg von Vauquis beigesetzt wurde und dass das Grab in den nachfolgenden schweren Kämpfen und bei den Minensprengungen zerstört wurde, so dass seine Gebeine in den Berg gewühlt wurden. Dann ruhen seine sterblichen Überreste noch heute im Hügel von Vauquis, wo noch viele Gebeine liegen.
Sterbebild von Konrad JohannliemkeRückseite des Sterbebildes von Konrad Johannliemke
Der französische Soldat Auguste Peix wurde 1894 in Châteauroux-les-Alpes
geboren und wuchs in Réallon in den Hautes Alpes auf. Er war der Sohn eines Landwirts. Als einfacher Gefreiter 2. Klasse gehörte er dem 157. französischen Infanterie-Regiment an und war wie seine Kameraden den Schrecken dieses Krieges besonders ausgesetzt.
Im November 1914 schrieb er wahrscheinlich seine letzten Worte an seine Eltern auf die Rückseite seines Fotos: „Je pars pour Gap le 1er décembre et en arrivant de vais demander une permission“.
Auguste opferte seine Jugend und sein Leben. Er fiel am 5. April 1915 in Flirey (Meurthe-et-Moselle). Er wurde nur 20 Jahre alt.
Sein Halbbruder François Sébastien Peix fiel am 15. August 1915 am elsässischen Lingekopf im Alter von 32 Jahren.
Ihre Namen erscheinen auf den Kriegsdenkmälern von Réallon (für Auguste) und Châteauroux (für François).
Der Gefreite Xaver Achatz stammte aus Amesberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Viechtach, und war der Sohn eines Schreiners. Am 20.12.1944 fiel er im Alter von 19 Jahren in Belgien vermutlich in den Ardennen.
Die Lage des Grabes von Xaver Achatz ist unbekannt.
Der Gefreite Josef Achatz wurde am 15.08.1910 in Hetzelsdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Prackenbach, und war Landwirt auf einem Erbhof. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Infanterie-Regiment. Am 17.01.1942 fiel er im Alter von 31 Jahren an der Ostfront bei Sonino
Das Grab von Josef Achatz befindet sich auf einem Friedhof bei Kawkas / Kirow in Russland.
Sterbebild von Josef AchatzRückseite des Sterbebildes von Josef Achatz
Der Soldat Johann Danner stammte aus Willertshausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Au in der Hallertau, und war ein Kleinbauer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem bayerisches Militär-Verdienst-Kreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 24.08.1916 fiel er im Alter von 32 Jahren durch einen Granattreffer bei Martinpuich während der Schlacht an der Somme.
Man begrub Johann Danner auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann DannerRückseite des Sterbebildes von Johann Danner
Der theoretische Weg von Johann Danner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Gefreite Hans Heinrich – eigentlich Johann – wurde am 16.05.1899 in Weyarn in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im 8. bayerischen Reserve-Feld-Artillerie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 30.04.1918 erhielt er eine schwere Verwundung bei Eclusier. Am 02.06.1918 verstarb er im Alter von 19 Jahren an seiner Verwundung in einem Lazarett in Lille.
Man begrub Hans Heinrich auf dem Soldatenfriedhof Lille-Süd in Block 4, Grab 187.
Sterbebild von Hans HeinrichRückseite des Sterbebildes von Hans Heinrich
Der Gefreite Simon Huber stammte aus Reitersberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Scheiblingkirchen-Thernberg,
und war der Sohn eines Landwirts. Er diente im Infanterie-Leib-Regiment, wurde während des Ersten Weltkriegs auch in der 2. Kompanie de 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment eingesetzt. Am 28.06.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Arras durch einen Kopfschuss.
Offiziell ist für Simon Huber keine Grablage bekannt, jedoch vermute ich jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fiel, u. a. Leutnant Georg Obermeyer, gefallen am 16.06.1916 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Simon HuberRückseite des Sterbebildes von Simon Huber
Der Gefreite Ludwig List stammte aus Untergschaid, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hofkirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 27.07.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren während der Schlacht um Verdun nach 24 Monaten Kriegsdienst bei Fleury.
Offiziell ist für Ludwig List keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem MAssengrab beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begarben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Leutnant Andreas Heerlein, gefallen am 26.07.1916 bei Souville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Gefreiter Johann Schreiner, gefallen am 27.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Infanterist Adolf Gleiter, gefallen am 28.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Infanterist Johann Bauer, gefallen am 28.07.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Ludwig ListRückseite des Sterbebildes von Ludwig List