Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.223: Anton Gsinn

Anton Gsinn stammte aus Reicherting Emertsham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tacherting, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 20.08.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren während der Schlacht in Lothringen bei Görlingen (französisch: Gœrlingen).

Offiziell ist für Anton Gsinn keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem rund 40 Kilometer entfernten Soldatenfriedhof Lafrimbolle begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Hauptmann Philipp Correck, gefallen am 20.08.1914 bei Saarburg, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in Block 1, Grab 833;
  • Leutnant Robert Fasbender, gefallen am 20.08.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in Block 1, Grab 835;
  • Fähnrich Oskar Schmitt, gefallen am 20.08.1914 bei Saarburg, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in einem Massengrab;
  • Fähnrich Johann Beigel, gefallen am 20.08.1914 bei Saarburg, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Anton Gsinn
Rückseite des Sterbebildes von Anton Gsinn

Die Gefallenen des Frankfurter Hauptfriedhofs – Teil 24: Heinrich Achenbach

Der Soldat Heinrich Achenbach wurde am 30.09.1876 in der hessischen Stadt Frankfurt am Main geboren und war von Beruf Landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 10. Kompanie des 87. Infanterie-Regiments. Seit dem 16.04.1916 gilt er als vermisst bei Douaumont. Er wurde ein Opfer der Schlacht um Verdun.

Gedenkplatter für Heinrich Achenbach
Gedenkplatte Heinrich Achenbach

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.222: Franz Naseband

Der Soldat Franz Naseband wurde am 04.10.1881 in Pont geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Geldern in Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 10. Kompanie des 56. Infanterie-Regiments. Am 04.08.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren während der Schlacht um Verdun durch einen Granat-Volltreffer im Bereich Thiaumont, Fleury, Stellungen Höhe Toter Mann, Douaumont, Hardaumont und Höhe 304..

Vermutlich war von Franz Nasebands Körper nach dem Granat-Volltreffer nichts mehr vorhanden, weshalb für ihn auch keine Grablage existiert.

Sterbebild von Franz Naseband
Rückseite des Sterbebildes von Franz Naseband

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.221: Andreas Meng

Der Soldat Andreas Meng wurde am 18.11.1889 in Heideck in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 11. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 24.09.1914 (Volksbund: 25.09.1914) fiel er im Alter von 24 Jahren während der Gefechte bei Lavignévill – Spada, wenige Kilometer entfernt von Saint-Mihiel und Verdun.

Über den Todestag und die Todesumstände von Andreas Meng berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Infanterie-Regiments:

„24.09.1914 Der Angriff gegen die Höhen zwischen Lamorville und Rouvrois[-sur-Meuse] wurde erfolgreich durchgeführt. Das Halten der Höhen zum Schutze des Angriffes auf das Fort Camp des Romains machte diesen Kampftag – Spada – zu einem der blutigsten, die das Regiment durchzuhalten hatte. (II., III. und 2/3 Maschinengewehr-Kompanie). Nachts wurden dann diese Teile in den Chanotwald zurückgenommen. I. blieb tagsüber in der eingenommenen Artillerieschutzstellung und entsendete 9.00 Uhr nachmittags je eine Kompanie auf Höhe 331 (Cote Ste. Marie) und auf Höhe 322 (3. bzw. 4.). Damit war für 7/4 Jahre beim Regimente der Stellungskrieg und sein Schauplatz bestimmt.

Durch mutvolle Befehlsübermittelung, selbständige Kampfleitung und Kampfbetätigung im Gefechte bei Spada zeichnete sich der Unteroffizier Michael Großmann der 10. Kompanie aus Weiherhof, Bezirksamt Ansbach aus. Er erhielt die silberne Tapferkeitsmedaille. Die gleiche Auszeichnung im gleichen Gefechte erwarben sich für ihr Verhalten in der schwer ringenden Front der Unteroffizier der Reserve Karl Danzer, Bauer aus Walching, Bezirksamt Vilshofen und Gefreiter Sebastian Schweiger aus Rinnberg, Bezirksamt Pfaffenhofen, beide von der 6. Kompanie. Tapfere Angriffsabwehr und mutvoller Gegenstoß brachten den Vizefeldwebel Johann Kölbl der 6. Kompanie aus München die goldene Tapferkeitsmedaille.

25.09.1914 vormittags fiel das Fort Camp des Romains (Römerlager). Vom Regimente stunden damals: Regimentsstab in Senonville; I. Bataillon auf 331; 4. Kompanie auf 332; 1. und 2. Kompanie samt 1/3 Maschinengewehr-Kompanie im Wald La Pitanserie und La Beauchotte. II. Bataillon mit 5., 7. und 8. Kompanie am Westrande des Chanotwaldes gegenüber Spada, die 6. Kompanie etwas zurückgezogen. (Spada und Relaincourtmühle mit Feldwachen besetzt.) Stab beim Jägerhaus. III. Bataillon in Senonville, Führer Hauptmann Hofmann. Maschinengewehr-Kompanie je 1/3 beim I. Bataillon, II. Bataillon und III. Bataillon (siehe auch oben beim I. Bataillon). Gefechtsbagage in Senonville; Große Bagage in Treuë (Anmerkung: gemeint ist wahrscheinlich Troye)

Man begrub Andreas Meng auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 3, Grab 413.

Seine Heimatgemeinde Heideck gedenkt Andreas Meng noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2016/heideck_lk-roth_wk1_wk2_bay.html

Auf dem Kriegsgräberfriedhof St.-Mihiel ist Andreas Meng ebenso verewigt: http://www.denkmalprojekt.org/2008/saint-mihiel_kgs_wk1_namen_m_fr.htm

Sterbebild von Andreas Meng
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Meng

Die Gefallenen des Frankfurter Hauptfriedhofs – Teil 21: Otto Appel

Der Soldat Heinrich Appel wurde am 03.03.1891 in der hessischen Stadt Frankfurt am Main geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der Maschinengewehr-Kompanie des 81. Infanterie-Regiments. Am 16.04.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren während der Schlacht um Verdun. Er wurde bei den Kämpfen im Cailette-Wald nahe dem Fort Douaumont getötet.

Übersicht über das Gelände bei dem Fort Douaumont

Man begrub Otto Appel nach Überführung seines Leichnams in die Heimat auf dem Hauptfriedhof Frankfurt am Main im Familiengrab.

Grab von OttoAppel auf dem Hauptfriedhof in Frankfurt am Main
Grab von Otto Appel

Die Gefallenen des Frankfurter Hauptfriedhofs – Teil 16: Blasius Haider

Der Soldat Blasius Haider wurde am 03.02.1889 in Kloster Au am Inn geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gars am Inn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier der Landwehr in der 2. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 28.04.1916 wurde er während der Schlacht um Verdun an der Höhe 304 schwer verwundet. Am 06.06.1916 starb er im Alter von 27 Jahren an seiner Verwundung in einem Lazarett in Frankfurt am Main.

Man begrub Blasius Haider auf dem Hauptfriedhof Frankfurt am Main in Reihe F, Grab 32.

Grab von Blasius Haider auf dem Hauptfriedhof Frankfurt am Main

Die Gefallenen des Frankfurter Hauptfriedhofs – Teil 12: Richard Langosch

Der Soldat Richard Langosch (Verlustliste: Langorsch) wurde am 13.12.1886 in Groß Boschpohl (seit 1945 polnisch: Bożepole Wielkie)
geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Pionier in der 43. Reserve-Kompanie des Garde-Pionier-Bataillons. Am 04.05.1916 wurde er während der Schlacht um Verdunschwer verwundet. Am 14.06.1916 verstarb er an schwerer Verwundung im Alter von 29 Jahren im 5. Reserve-Lazarett in Frankfurt am Main im heutigen Bundesland Hessen.

Man begrub Richard Langosch auf dem Hauptfriedhof Frankfurt am Main in Reihe F, Grab 39.

Grab von Richard Langosch (Langorsch)

 

Die Gefallenen des Frankfurter Hauptfriedhofs – Teil 11: Christian Marschall

Der Soldat Christian Marschall wurde am 26.04.1879 in Ostheim vor der Rhön, Dermbach geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier und Landsturm-Rekrut in der 3. Kompanie des 87. Infanterie-Regiments. Am 25.02.1916 wurde er während der Schlacht um Verdun auf dem Pfefferrücken schwer verwundet. Am 17.06.1916 verstarb er im Alter von 37 Jahren im 10. Reserve-Lazarett in Frankfurt am Main an seiner schweren Verwundung.

Man begrub Christian Marschall auf dem Hauptfriedhof Frankfurt am Main in Reihe F, Grab 38.

Grab von Christian Marschall

Die Gefallenen des Frankfurter Hauptfriedhofs – Teil 10: Georg Pfnür

Der Soldat Georg Pfnür wurde am 10.08.1883 in Königsee geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schönau am Königssee. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 10. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.05.1916 wurde er bei während der Schlacht um Verdun bei dem Kämpfen um die Höhe 304 schwer verwundet. Am 11.06.1916 verstarb er im Alter von 32 Jahren in einem Lazarett in Frankfurt am Main im heutigen Bundesland Hessen an seiner Verwundung.

Man begrub Georg Pfnür auf dem Hauptfriedhof Frankfurt am Main in Reihe F, Grab 37.

Grab von Georg Pfnür

Die Gefallenen des Frankfurter Hauptfriedhofs – Teil 4: Alfred Mangold

Der Soldat Alfred Mangold wurde am 07.04.1893 in bayerischen Stadt Münnerstadt geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 6. Kompanie des 24. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 18.06.1916 verstarb er nach schwerer Verwundung während der Schlacht um Verdun in einem Lazarett in Frankfurt am Main.

Man begrub Alfred Mangold auf dem Hauptfriedhof Frankfurt am Main in Reihe F, Grab 42.

In seiner Heimatstadt Münnerstadt gedenkt man Alfred Mangold noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/muennerstadt_lk-bad-kissingen_wk1_wk2_bay.html

Grab von Alfred Mangold auf dem Hauptfriedhof in Frankfurt am Main