Der Gefreite Johann Langwieser stammte aus Winbürg (Schreibfehler), einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gammelsdorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 31.08.1914 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Lunéville.
Man begrub Johann Langwieser auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann LangwieserRückseite des Sterbebildes von Johann Langwieser
Der theoretische Weg von Johann Langwieser von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Infanterist Simon Probst stammte aus Seeburg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Soyen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.07.1915 verstarb er im Alter von nur 19 Jahren nach schwerer Kopfverletzung (bei Metzeral) im Reserve-Lazarett Colmar im Elsass.
Man begrub Simon Probst auf dem Soldatenfriedhof Colmar in Grab 148.
Sterbebild von Simon ProbstRückseite des Sterbebildes von Simon Probst
Der theoretische Weg von Simon Probst von seinem Geburtsort über den Ort seiner schweren Verwundung zu seinem Sterbeort und Grab:
Der Reservist Michael Hirschbichler stammte aus Kappel, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Inzell. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie de 1. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 27.07.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren am Lingekopf bei Münster im Elsass während der Vogesenkämpfe.
Offiziell ist für Michael Hirschbichler keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hohrod begraben wurde, so wie seine Kameraden aus der 3. Kompanie, die im selben Zeitraum fielen, u. a.:
Vizefeldwebel August Koch, gefallen am 20.071915 am Lingekopf, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod Block 3, Grab 217;
Vizefeldwebel Friedrich Kraus, gefallen am 27.071915 am Lingekopf, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod Block 2, Grab 524;
Unteroffizier Gregor Bieber, gefallen am 20.071915 am Lingekopf, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod Block 2, Grab 205
Gefreiter Michael Schefthaler, gefallen am 27.071915 am Lingekopf, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod Block 2, Grab 550;
Sterbebild von Michael HirschbichlerRückseite des Sterbebildes von Michael Hirschbichler
Der Reservist Benno Hiebl stammte aus Berchtolding, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf – Surheim, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.09.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Bois de Crevic.
Man begrub Benno Hiebl auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.
Sterbebild von Benno HieblRückseite des Sterbebildes von Benno Hiebl
Der Ersatz-Reservist Martin Zimmermann wurde am 26.02.1883 in Pfaffenhofen an der Roth (Schwaben) geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 17.04.1915 fiel er im Alter von 32 Jahren in den Vogesen.
Man begrub Martin Zimmermann auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 1, Grab 18.
Sterbebild von Martin ZimmermannRückseite des Sterbebildes von Martin Zimmermann
Der theoretische Weg von Martin Zimmermann von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:
Der Schütze Hubertus Jakob Heinrich Römmers wurde am 04.10.1897 in Neersen im heutigen Nordrhein-Westfalen geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der Maschinengewehr-Kompanie des 65. Infanterie-Regiments als Musketier. Am kam er am 03.06.1917 auf dem Weg von der Front in eine Ruhestellung in Didenheim bei Mühlhausen (Elsass) bei einem Unglücksfall ums Leben.
Hubertus Jakob Heinrich Römmers Gebeine sind auf dem Soldatenfriedhof Cernay in Block 4, Grab 328 begraben.
Sterbebild von Hubert RömmersRückseite des Sterbebildes von Hubert Römmers
Der Bahnmaurer Peter Hölzl stammte aus Simbach am Inn in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 2. Reserve-Infanterie-Regiment als Unteroffizier. Am 05.09.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Maixe während der grausamen Stellungskämpfe bei Xaffévillers in den Vogesen und dem Elsass. Er fiel bereits beim Vormarsch des Regiments über Badmenil, Bazien zu den östlich Xaffévillers gelegenen Höhen.
Peter Hölzl wurde auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab begraben, vermutlich bei der Zusammenlegung der vielen kleinen im Elsass.
Der Bauerssohn Johann Pöllner stammte aus Saaldorf in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am am 15.11.1915 wurde er bei den Kämpfen am Hilsenfirst am Hartmannsweilerkopf in den Vogesen schwer verwundet. Am 24.11.1915 verstarb an seiner schweren Verwundung im Alter von 26 Jahren in einem Feld-Lazarett in Frankreich – vermutlich in Münster (Elsass).
Johann Pöllner wurde auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 10, Grab 260 begraben.
Der Gefreite Wilhelm Gießen (Schreibfehler auf Sterbebild) wurde am 20.09.1884 in St. Tönnis (heute Tönisvorst) in Nordrhein-Westfalen geboren und war Lederfabrikant. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 8. Reserve-Jäger-Bataillons als Jäger. Am 12.05.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren am Hartmannsweilerkopf.
Vermutlich wurde Wilhelm Gießen als unbekannter Toter anonym auf dem Soldatenfriedhof Cernay in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Wilhelm GiesenRückseite des Sterbebildes von Wilhelm Giesen
Der Wehrmann Markus Kappendobler stammte aus Graming (Schreibfehler auf Sterbebild), einem Ortsteil der bayerischen Stadt Altötting, und war der Sohn eines Zimmermanns. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 12. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 14.09.1914 fiel er im Alter von 33 Jahren beim Weiler Star(c)kenbach (französisch: Faurupt), einem Ortsteil von Lapoutroie während der ersten Kämpfe in den Vogesen in Frankreich.
Ich gehe davon aus, dass Markus Kappendoblers sterblichen Überreste als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Hohrod beigesetzt wurden. Ich begründe meine Annahme mit dem Verbleib der Leichen seiner gefallenen Regimentskameraden, die am gleichen Tag fielen.