Der Landwirt Josef Schnitzenbaumer stammte aus Schnitzenbaum am Auerberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Fischbachau. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern 3. Klasse ausgezeichnet. Am 25.06.1916 fiel er im Alter von 24 Jahren während der Schlacht um Verdun bei der deutschen Offensive gegen Thiaumont.
Man begrub Josef Schnitzenbauer auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef SchnitzenbaumerRückseite des Sterbebildes von Josef Schnitzenbaumer
Der Gefreite Joseph Henkel wurde am 07.05.1889 in Aufmberg geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Seeg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 114. Infanterie-Regiment. Am 26.05.1915 fiel er im Alter von 26 Jahren in Nordfrankreich während der Schlacht bei La Basseé und Arras an der Lorettohöhe bei Loos-en-Gohelle.
Die Lage des Grabes von Joseph Henkel ist unbekannt.
Dr. ing. Sebastian März wurde am 05.04.1886 in Untrasried in Bayern geboren. Er Assistent an der chemisch-bodenkundlichen Abteilung der königlichen Forstlichen Versuchsanstalt an der Uni München. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter im 12. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 01.06.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren in der Nähe von Thelus bei Arras.
Offiziell ist für Sebastian März keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er wie seine Kameraden des 12. bayerischen Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen, auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort ruhen beispielsweise seine Kameraden
Oberleutnant Hermann Reiserer, gefallen am 02.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Leutnant Hans Hafner, gefallen am 01.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Unteroffizier Heinrich Wasem, gefallen am 02.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Leutnant Georg Wagner, gefallen am 02.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Gefreiter Xaver Loos, gefallen am 03.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Der Gefreite Peter Thoma wurde am 16.03.1889 in Edelstetten in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Neuburg an der Kammel. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 28.08.1917 fiel er im Alter von 28 Jahren in der Bukowina, genauer gesagt bei Rarancze, in der heutigen Ukraine.
Der Gefreite Leonhard Gröber stammte aus Aiglsbach in Bayern und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er im 13. bayerischen Infanterie-Regiment, laut Verlustliste Brigade-Ersatz-Bataillon 11, 4. Kompanie. Am 22.06.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Ban de Sapt.
Offiziell ist die Lage des Grabes von Leonhard Gröber unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er auf dem Soldatenfriedhof Senones anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort ruhen die Gebeine seiner Kameraden aus dem Brigade-Ersatz-Bataillon 11, die im gleichen Zeitraum wie Leonhard Gröber fielen:
Unteroffizier Georg Breitinger, gefallen am 22.06.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
Unteroffizier Richard Rabl, gefallen am 22.06.1915 bei Ban de Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
Reservist Tobias Flammensbeck, gefallen am 22.06.1915 bei Ban de Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
Landwehrmann August Lutz, gefallen am 23.06.1915 bei Ban de Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
Landwehrmann Hans Pöhlmann, gefallen am 22.06.1915 bei Ban de Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab.
Der Gefreite Georg Deckelmann wurde am 04.06.1898 in Prächting als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ebensfeld. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 5. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 11.06.1917 verstarb er im Alter von 19 Jahren in einem Feldlazarett bei Arras, nachdem er am 27.05.1917 durch einen Granatschuss schwer verwundet worden war.
Man begrub Georg Deckelmann auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 7, Grab 151.
Sterbebild von Georg DeckelmannRückseite des Sterbebildes von Georg Deckelmann
Der Gefreite Nikolaus Bayrhof wurde am 20.11.1921 in Prem in Bayern geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Gebirgsjäger-Regiment. Er wurde mit dem Verwundeten-Abzeichen und mit der Ostmedaille ausgezeichnet. Am 17.04.1943 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Noworossisk in Russland während einer Gegenoffensive der Deutschen am Kuban-Brückenkopf, 1 km südostw. Feodotowka Mysschako.
Sterbebild von Nikolaus BayrhofRückseite des Sterbebildes von Nikolaus Bayrhof
Der Gefreite Johann Pfeiffer wurde am 25.06.1920 in Riesen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Steingaden. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Am 17.12.1941 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Jablonowa.
Die Lage des Grabes von Johann Pfeiffer ist unbekannt.
Sterbebild von Johann PfeifferRückseite des Sterbebildes von Johann Pfeiffer
Der Gefreite Georg Brennauer wurde am 17.05.19122 in Schlatt, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde bei Steingaden geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Infanterie-Sturmabzeichen und mit der Ostmedaille ausgezeichnet. Am 17.07.1943 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Isium am Donez, nördlich der Höhe 188 bei Andrejewka in der Ukraine.
Man begrub Georg Brennauer auf dem Soldatenfriedhof Charkow in Block 4 unter den unbekannten Toten.
Der Gefreite Hans Rötzer wurde am 01.02.1912 in Chammünster geboren, einem Stadtteil der bayerischen Stadt Cham. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Am 19.08.1942 verstarb er im Alter von 30 Jahren bei Krasnodar auf dem Hauptverbandsplatz des Armee-Sanitätskorps 1/562, 2.Zug.
Man begrub Hans Rötzer auf dem Soldatenfriedhof bei Krasnodar-Apscheronsk in Russland.
Sterbebild von Hans RötzerRückseite des Sterbebildes von Hans Rötzer