Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.348: Josef Schnitzenbaumer

Der Landwirt Josef Schnitzenbaumer stammte aus Schnitzenbaum am Auerberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Fischbachau. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern 3. Klasse ausgezeichnet. Am 25.06.1916 fiel er im Alter von 24 Jahren während der Schlacht um Verdun bei der deutschen Offensive gegen Thiaumont.

Man begrub Josef Schnitzenbauer auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Schnitzenbaumer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Schnitzenbaumer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.395: Joseph Henkel

Der Gefreite Joseph Henkel wurde am 07.05.1889 in Aufmberg geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Seeg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 114. Infanterie-Regiment. Am 26.05.1915 fiel er im Alter von 26 Jahren in Nordfrankreich während der Schlacht bei La Basseé und Arras an der Lorettohöhe bei Loos-en-Gohelle.

Die Lage des Grabes von Joseph Henkel ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Seeg gedenkt Joseph Henkel noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/seeg_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Joseph Henkel
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Henkel

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.380: Sebastian März

Dr. ing. Sebastian März wurde am 05.04.1886 in Untrasried in Bayern geboren. Er Assistent an der chemisch-bodenkundlichen Abteilung der königlichen Forstlichen Versuchsanstalt an der Uni München. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter im 12. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 01.06.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren in der Nähe von Thelus bei Arras.

Offiziell ist für Sebastian März keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er wie seine Kameraden des 12. bayerischen Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen, auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort ruhen beispielsweise seine Kameraden

  • Oberleutnant Hermann Reiserer, gefallen am 02.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Leutnant Hans Hafner, gefallen am 01.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Heinrich Wasem, gefallen am 02.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Leutnant Georg Wagner, gefallen am 02.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Gefreiter Xaver Loos, gefallen am 03.06.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Untrasried gedenkt Sebastian März noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/untrasried_1805-15_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Sebastian März
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian März

Der theoretische Weg von von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.370: Peter Thoma

Der Gefreite Peter Thoma wurde am 16.03.1889 in Edelstetten in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Neuburg an der Kammel. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 28.08.1917 fiel er im Alter von 28 Jahren in der Bukowina, genauer gesagt bei Rarancze, in der heutigen Ukraine.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Omersbach Peter Thoma auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2016/omersbach_gde-geiselbach_lk-aschaffenburg_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Peter Thoma
Rückseite des Sterbebildes von Peter Thoma

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.351: Leonhard Gröber

Der Gefreite Leonhard Gröber stammte aus Aiglsbach in Bayern und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er im 13. bayerischen Infanterie-Regiment, laut Verlustliste Brigade-Ersatz-Bataillon 11, 4. Kompanie. Am 22.06.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Ban de Sapt.

Offiziell ist die Lage des Grabes von Leonhard Gröber unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er auf dem Soldatenfriedhof Senones anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort ruhen die Gebeine seiner Kameraden aus dem Brigade-Ersatz-Bataillon 11, die im gleichen Zeitraum wie Leonhard Gröber fielen:

  • Unteroffizier Georg Breitinger, gefallen am 22.06.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Richard Rabl, gefallen am 22.06.1915 bei Ban de Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
  • Reservist Tobias Flammensbeck, gefallen am 22.06.1915 bei Ban de Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
  • Landwehrmann August Lutz, gefallen am 23.06.1915 bei Ban de Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
  • Landwehrmann Hans Pöhlmann, gefallen am 22.06.1915 bei Ban de Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab.

 

Seine Heimatgemeinde Aiglsbach gedenkt Leonhard Gröber noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/aiglsbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Leonhard Gröber
Rückseite des Sterbebildes von Leonhard Gröber

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.350: Georg Deckelmann

Der Gefreite Georg Deckelmann wurde am 04.06.1898 in Prächting als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ebensfeld. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 5. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 11.06.1917 verstarb er im Alter von 19 Jahren in einem Feldlazarett bei Arras, nachdem er am 27.05.1917 durch einen Granatschuss schwer verwundet worden war.

Man begrub Georg Deckelmann auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 7, Grab 151.

Sterbebild von Georg Deckelmann
Rückseite des Sterbebildes von Georg Deckelmann

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.347: Nikolaus Bayrhof

Der Gefreite Nikolaus Bayrhof wurde am 20.11.1921 in Prem in Bayern geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Gebirgsjäger-Regiment. Er wurde mit dem Verwundeten-Abzeichen und mit der Ostmedaille ausgezeichnet. Am 17.04.1943 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Noworossisk in Russland während einer Gegenoffensive der Deutschen am Kuban-Brückenkopf, 1 km südostw. Feodotowka Mysschako.

Sterbebild von Nikolaus Bayrhof
Rückseite des Sterbebildes von Nikolaus Bayrhof

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.345: Johann Pfeiffer

Der Gefreite Johann Pfeiffer wurde am 25.06.1920 in Riesen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Steingaden. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Am 17.12.1941 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Jablonowa.

Die Lage des Grabes von Johann Pfeiffer ist unbekannt.

Sterbebild von Johann Pfeiffer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Pfeiffer

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.344: Georg Brennauer

Der Gefreite Georg Brennauer wurde am 17.05.19122 in Schlatt, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde bei Steingaden geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Infanterie-Sturmabzeichen und mit der Ostmedaille ausgezeichnet. Am 17.07.1943 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Isium am Donez, nördlich der Höhe 188 bei Andrejewka in der Ukraine.

Man begrub Georg Brennauer auf dem Soldatenfriedhof Charkow in Block 4 unter den unbekannten Toten.

Sterbebild von Johann und Georg Brennauer

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.342: Hans Rötzer

Der Gefreite Hans Rötzer wurde am 01.02.1912 in Chammünster geboren, einem Stadtteil der bayerischen Stadt Cham. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Am 19.08.1942 verstarb er im Alter von 30 Jahren bei Krasnodar auf dem Hauptverbandsplatz des Armee-Sanitätskorps 1/562, 2.Zug.

Man begrub Hans Rötzer auf dem Soldatenfriedhof bei Krasnodar-Apscheronsk in Russland.

Sterbebild von Hans Rötzer
Rückseite des Sterbebildes von Hans Rötzer