Der Restaurateur Anton Greimel stammte aus Poing in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 29.02.1916 verstarb er im Alter von 29 Jahren bei Verdun nach 19 Monaten Kriegsdienst an den Strapazen des Krieges.
Man begrub Anton Greimels Leiche auf dem Soldatenfriedhof Harville in Grab 289.
Der Bauerssohn Hans Heißenhuber stammte aus Hacklöd, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pilsting. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse, der Osteinsatz-Medaille und dem Verwundeten-Abzeichen ausgezeichnet. Am 04.10.1942 fiel er im Alter von 29 Jahren im Kaukasus. Er wurde zunächst auf dem Soldatenfriedhof Kljutschewaja begraben.
Sterbebild von Hans HeißenhuberRückseite des Sterbebildes von Hans Heißenhuber
Der Unteroffizier Ludwig Anzengruber wurde am 18.06.1910 in der bayerischen Stadt Eggenfelden geboren und lebte in Tannenmais. Er war Landwirt von Beruf. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Gebirgs-Jäger-Regiment und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Verwundeten Abzeichen ausgezeichnet. Er kämpfte an allen Fronten. Am 18.01.1943 fiel er im Alter von 31 Jahren im Westkaukasus bei Smolenskaja.
Man begrub Ludwig Anzengruber auf einem Friedhof bei Smolenskaja in Russland.
Der Gefreite Josef Mühlratzer wurde am 17.03.1892 geboren und stammte aus Hölltal (Schreibfehler auf Sterbebild), heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gars am Inn, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Mitte 1915 wurde Josef Mühlratzer schwer verwundet, gesundete jedoch wieder. Am 20.05.1917 fiel er im Alter von 25 Jahren in Nordfrankreich bei Cerny-en-Laonnois durch Granatschuss.
Man begrub Josef Mühlratzer auf dem Soldatenfriedhof Cerny-en-Laonnois in einem Massengrab.
Maximilian Stellner stammte aus Altersham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pittenhart, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der Nachrichten-Abteilung des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Vizefeldwebel. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse, dem Verdienstkreuz 2. und 3. Klasse mit Krone und Schwert sowie mit der Auszeichnung für 9 jährige Dienste ausgezeichnet. Am 09.05.1918 fiel er im Alter von 28 Jahren durch eine Fliegerbombe bei Epinoy. Er hatte 46 Monate Kriegsdienst geleistet.
Über die Umstände des Todes von Maximilian Stellner schreibt die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Reserve-Infanterie.Regiments:
1.5. – 1.6. Am 1.5. wurde als Vergeltung für den 27.04. die feindlichen Stellung mit Gas belegt. Daraufhin lag starkes Feuer auf den Befehlsstellen und auf Pont-à-Vendin. Während der folgenden Nächte war die Patrouillentätigkeit rege. Dagegen nahm das Feuer der feindlichen Scharfschützen immer mehr ab. Am 9. entstanden durch Bombenabwürfe auf Epinoy beträchtliche Verluste beim Regiments-Nachrichtenzug, besonders unter Leuten, die seit Ausmarsch beim Regiment standen.
Man begrub Maximilian Stellner auf dem Soldatenfriedhof Carvin in Block 3, Grab 1251.
Sterbebild von Maximilian StellnerRückseite des Sterbebildes von Maximilian Stellner
Der theoretische Weg von Maximilian Stellner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Josef Hinterberger stammte aus Hardt, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rechtmehring, und war der Sohn eines Schreiners. Er lebte zuletzt in Wasserburg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Feld-Pionier-Kompanie als Gefreiter und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 27.01.1916 verstarb er im Alter von 26 Jahren im Lazarett Beaumont an einer im Kampf zugezogenen schweren Verwundung.
Man begrub Josef Hinterberger letztlich auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 2, Grab 1019.
Sterbebild von Josef HinterbergerRückseite des Sterbebildes von Josef Hinterberger
Der theoretische Weg von Josef Hinterberger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Reservist Franz Xaver Sedlbauer stammte aus Niklasreuth in Bayern, heute ein Ortsteil der Gemeinde Irschenberg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 30.05.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Douaumont.
Franz Xaver Sedlbauer wurde auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beerdigt.
Sterbebild von Franz Xaver SedlbauerRückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Sedlbauer
Der theoretische Weg von Franz Xaver Sedlbauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Landsturmmann Michael Meier stammte aus Simbach am Inn in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in einem bayerischen Infanterie-Regiment. Am 05.03.1917 fiel er im Alter von 35 Jahren, ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse.
Die Lage des Grabes von Michael Meier ist unbekannt.
Hans Resch, eigentlich Johann Resch, wurde am 19.06.1900 in Pfahl in Bayern, heute ein Ortsteil der Stadt Viechtach, als ein Sohn eines Kleinbauern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 18.07.1918 verstarb er im Alter von 18 Jahren in einem Feldlazarett an einer Gasvergiftung.
Man begrub Hans Resch auf dem Soldatenfriedhof Berru in Block 2, Grab 454.
Sterbebild von Hans ReschRückseite des Sterbebildes von Hans Resch
Der theoretische Weg von Hans Resch von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Josef Bauer wurde am 31.07.1894 in Klessing in Bayern geboren, einem Ortsteil der Gemeinde Rinchnach. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 23. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 24.12.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren durch einen Schrapnellschuss in Lunge und linke Hand bei den Stellungskämpfen in Flandern und Artois.
Man begrub Josef Bauer auf dem nordfranzösischen Soldatenfriedhof Lambersart in Block 1, Grab 1917.
Sterbebild von Josef BauerRückseite des Sterbebildes von Josef Bauer
Der theoretische Weg von Josef Bauer von seinem Geburtsort zu seinem Grab: