Der Soldat Josef Loibl stammte aus Kasberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rinchnach. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in einem Reserve-Infanterie-Regiment und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 12.04.1918 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Montdidier an der Somme durch einen Granatschuss.
Man begrub Josef Loibl auf dem Soldatenfriedhof Montdidier in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef LoiblRückseite des Sterbebildes von Josef Loibl
Der Soldat Josef Rabenbauer stammte aus der bayerischen Gemeinde Runding. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 18.03.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Saint-Mihiel.
Man begrub Josef Rabenbauer auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 1, Grab 271.
Der Soldat Anton Sickinger stammte aus Eberspoint – heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Velden (Vils) – und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 15.06.1915 wird er schwer verwundet und stirbt am 17.06.1915 im Alter von 26 Jahren bei Staint-Laurent während der Schlacht um Arras.
Man begrub Anton Sickinger auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 17, Grab 866.
Sterbebild von Anton SickingerRückseite des Sterbebildes von Anton Sickinger
Der Soldat Joseph Zeiser stammte aus der bayerischen Gemeinde Velden an der Vils. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Fahrer in der 7. Batterie des 9. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments. Er wurde mit dem Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Am 02.05.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Villers Villers-aux-Érables an der Somme durch Granatschuss.
Man begrub Joseph Zeiser auf dem Soldatenfriedhof Caix in Block 2, Grab 240.
Sterbebild von Joseph ZeiserRückseite des Sterbebildes von Joseph Zeiser
Der Soldat Karl Sautner stammte aus Stachesried, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eschlkam, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier in der 285. Pionier-Kompanie. Am 18.08.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren in der Champagne durch Kopfschuss.
Man begrub Karl Sautner auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 10, Grab 16.
Sterbebild von Karl SautnerRückseite des Sterbebildes von Karl Sautner
Der Soldat Georg Scheibenzuber stammte aus Warth, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Marklkofen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 7. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.11.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren in den Vogesen durch Schenkel- und Bauchschuss. Ich vermute aufgrund der Aktenlage, dass er am Hilsenfirt fiel.
Man begrub Georg Scheibenzuber auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 9, Grab 63.
Der Soldat Max Schmittner wurde am 03.11.1895 in Oberbabing (Ortsteil der bayerischen Gemeinde Velden (Vils)) geboren und war der Sohn eines Mühlenbesitzers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 8. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiment. Man zeichnete ihn mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse aus. Am 16.11.1916 (Regimentsgeschichte: 17.11.1916) fiel er im Alter von 21 Jahren während der Schlacht von Targu Jiu in Rumänien durch.
Über die Todestage von Max Schmittner schreibt die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Infanterie-Regiments:
„Und da es im strömenden Regen erst mit Einbruch der Dunkelheit vor der Ortschaft eintraf, musste der Sturm auf den nächsten Morgen (16.11.) verschoben werden. An ihm nahm dann noch die eben dort eingetroffenen Eskadrons 2./7. und 3./7. bayerisches Chev.-Regiment unter Rittmeister Graf Preysing flotten Anteil. Als Budieni genommen war, trat die Division mit II/3. bayerisches Infanterie-Regiment als Vortrupp wieder an und beließ I./3. bayerisches Infanterie-Regiment zunächst bei Budieni. III./3. bayerisches Infanterie-Regiment, das mit zwei Kompanien von Pitesti din Deal her ebenfalls auf Budieni angetreten, dort aber nicht mehr zum Eingreifen gekommen war, hatte die Division als rechte Seitendeckung längs der Bahnlinie zu begleiten.
Schon bei Pojogeni traf man wieder auf Feind, anscheinend eine Nachhut. Der Regimentskommandeur entwickelte II./3 und nach dem Herankommen von III./3. bayerisches Infanterie-Regiment noch dieses. Der Feind nahm den Nahkampf nicht an. Beim weiteren Vorgehen wurde dem Regimentskommandeur die Führung des rechten Flügels der Infanterie der Division übertragen. Da II./3. bayerisches Infanterie-Regiment durch sein Vorgehen auf Targu Carbunesti (auf anderen Karten Petresti genannt) zur mittleren Gruppe (Schulz) kam, bestand die rechte Flügelgruppe aus II./ 3. bayerisches Infanterie-Regiment und I./ 22. bayerisches Infanterie-Regiment. Diese Gruppe folgte dem auf die südlichen Höhen abziehenden Gegner durch Comanesti und schob zur Sicherung kurz vor Einbruch der Dämmerung eine Kompanie auf den Nordostausläufer der Höhe Curmatura (südlich Comanesti) vor. I./ 3. bayerisches Infanterie-Regiment war im Laufe des Tages bei Budieni von einem Bataillon der 109. Infanterie-Division abgelöst und von der 11. bayerischen Infanterie-Division nach Colibasul in Unterkunft befohlen worden.
Am 17.11. wurde das Vordringen nach Süden fortgesetzt. Der Regimentskommandeur fürhrte zunächst III./3. bayerisches Infanterie-Regiment und I./22. bayerisches Infanterie-Regiment als rechte Flügelgruppe auf die Curmaturahöhe herauf. Dann wurden die Gruppen anders gebildet. I./22. bayerisches Infanterie-Regiment und ein preußisches Bataillon wurden eine gesonderte rechte Flügelgruppe. Dem Regimentskommandeur wurde außer dem III./3. bayerisches Infanterie-Regiment noch das 26. Infanterie-Regiment (ohne II./26.) unterstellt. Die Gruppe hatte am Ostabfall der westlichen Gilorttalhöhe über Rogojani auf Boja vorzustoßen. II./3. bayerisches Infanterie-Regiment aber war mit III./22. bayerisches Infanterie-Regiment der linken Flügelgruppe (Vogt) unterstellt und hatte dort einen schweren Kampf zu bestehen. Diese Gruppe wurde im Vorgehen auf dem östlichen Gilortufer von Petresti (Targu Carbunesti) auf Tupsani von überlegenen feindlichen Gegenangriffen hart bedrängt. Die nördlich Petresti (Targu Carbunesti) stehende Artillerie, das der Gruppe von der Division zur Verfügung gestellte I./3. und flankierendes Eingreifen von Teilen des III./3. bayerisches Infanterie-Regiment vom westlichen Gilortufer her wandten den kritischen Kampf nachmittags endlich zum Sieg. Tupsani wurde noch abends im Ortskampf genommen. II./3. bayerisches Infanterie-Regiment nächtigte mit dem Hauptteil in Bidinul. Unterdessen hatte westlich des Gilort III./3. bayerisches Infanterie-Regiment im Verein mit einem Bataillon Infanterie-Regiments 26 Boja genommen und fand spät abends in Socul wieder Anschluss an die rechte Flügelgruppe (Werkmann).“
Die Lage des Grabes von Max Schmitt ist, wie meist bei Gefallenen des Ersten Weltkrieges in Rumänien, unbekannt.
Sterbebild von Max SchmittnerRückseite des Sterbebildes von Max Schmittner
Der Soldat Valentin Scheibl wurde am 30.05.1891 in Übl geboren und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 6. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.03.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Neuve Chapelle und Biez durch schwere Verwundung.
Offiziell ist für Valentin Scheibl keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Infanterist Benno Bauer, gefallen am 12.03.1915 bei Neuve-Chapelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
Infanterist Franz Xaver Neubauer, gefallen am 12.03.1915 bei Neuve-Chapelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
Feldwebelleutnant Johann Schaller, gefallen am 12.03.1915 bei Neuve-Chapelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
Offiziersstellvertreter Joseph Däntl, gefallen am 12.03.1915 bei Neuve-Chapelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab.
Sterbebild von Valentin ScheiblRückseite des Sterbebildes von Valentin Scheibl
Der Soldat Franz Xaver Rost stammte aus der bayerischen Gemeinde Unterneukirchen und war der Sohn eines Landwirts (Gaßnerbauerssohn). Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 20.06.1916 (Volksbund: am 19.06.1916) fiel er im Alter von 27 Jahren während der Schlacht um Verdun bei den Kämpfen um das Fort Douaumont durch Bauchschuss.
Über den Todeszeitraum von Franz Xaver Rost berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments:
„19.06.1916 Auf den Wabengräben und Schluchten liegt schwerstes feindliches Feuer. 8.00 Uhr abends soll auf Befehl des 1. bayerischen Armeekorps ein an der Thiaumont-Schlucht noch bestehendes Franzosennest gestürmt werden. Im heftigsten Maschinengewehr-Feuer springen 1. und 2. Kompanie vor; die beiden Führer Leutnant Paraquin und Oberleutnant der Reserve Hallmayr, mit ihnen ein großer Teil ihrer Leute fallen; der Sturm scheitert und gedrängt von einem französischen Gegenstoß ziehen sich die Kompanien in die Ausgangsstellung zurück.
20.06.1916 Sehr starkes Artilleriefeuer besonders wieder auf die Wabengräben. Die 4. Kompanie, die bei dem völlig unübersichtlichen Gelände an falscher Stelle stund, wird durch einen gewandten Führer (Vizefeldwebel De Grignis, 2. Kompanie) in der Morgendämmerung an den befohlenen Platz zwischen 1. und 2. Kompanie geführt; Vizefeldwebel De Grignis fällt hierbei.“
Man begrub Franz Xaver Rost auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Der Soldat Michael Bobenstetter stammte aus Schwindkirchen, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Dorfen, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 23.05.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 20 Jahren bei Douaumont während der Kämpfe um das Fort Douaumont durch einen Brustschuss.
Man begrub Michael Bobenstetter auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Michael BobenstetterRückseite des Sterbebildes von Michael Bobenstetter