Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.246: Max Klaffl

Der Soldat Max Klaffl stammte aus Enhofen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Winhöring, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter der Reserve in der 3. Kompanie (Falschangabe auf Sterbebild) des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.08.1914, also direkt zu Beginn des Krieges wurde er während eines Gefechts im Rahmen der  Schlacht vor Nancy – Epinal bei Baccarat, genauer gesagt Doncières, verwundet und geriet in französische Gefangenschaft. Später wurde gemeldet, dass er im Alter von 24 Jahren in in französischer Gefangenschaft verstorben ist.

Über den Tag der Gefangennahme berichtet die Regimentsgeschichte des 15. bayerischen Infanterie-Regiments:

26.08.1914 Am Morgen grub sich III./15 auf Höhe 316 ein, I/15. blieb am Südrand des Bois de la Russe, die Maschinengewehr-Kompanie im Walde nördlich Chateau de Villers. Während ursprünglich Linie 316 – Chateau de Villers gehalten, keinesfalls aber ein Angriff auf Doncières gemacht werden sollte, kam auf den Hilferuf der Flügeldivision des XXI. Armeekorps, die im Angriff bei Doncières starke Verluste erlitten hatte und sich allein nicht mehr zu halten vermochte, der Befehl der Berigade zur Unterstützung des Infanterie-Regiments 17 die Höhen 320 und 312, westlich und südwestlich Doncières anzugreifen.

I./15. wurde 3.45 nachmittags angesetzt. Es kam glücklich über den Grund des Belville-Baches und suchte den bedrängten Preußen auf Höhe 320 Hilfe zu bringen, 1. und 2. Kompanie in vorderer Linie, 3. und 4. Kompanie links gestaffelt. Doch das Artilleriefeuer, das diese zu zertrümmern gedroht hatte, legte sich, vereint mit heftigem Infanteriefeuer aus der Nordecke des Bois de la Grande Coinche, beim Ersteigen der Höhe mit solcher Wucht auf das Bataillon, dass es in wenigen Augenblicken die schwerten Verluste erlitt (4 Offiziere tot: Leutnant Konrad, Leyh, Meixner, Leutnant der Reserve Wettstein, 17 Unteroffiziere und Mann tot, 79 verwundet, 10 vermisst) und sich an den Fuß des Steilhangs zum Sammeln zurückziehen musste.

Glücklicher war inzwischen das Vorgehen des (von der Division entlassene) II./15. und des III./15. links davon. Zwar wurden sie gerade beim Überschreiten des Baches vom heftigsten feindlichen Feuer empfangen, doch wurde der Angriff ohne Stocken vorgetragen. Die stürmisch vorgehenden Schützen übersprangen den Bach oder durchwateten  ihn und drangen unaufhaltsam den Hang hinauf. Gemeinsam mit den Resten der Preußen stießen sie bei glühender Sonnenhitze in den Gegner hinein, der den stark besetzten Waldrand verließ und sich haufenweise zur Flucht wandte.

Auch das I. Bataillon erklomm, nachdem es sich gesammelt, die Höhe wieder, griff in den hartnäckigen Kampf ein und erreichte mit den übrigen Verbänden eine Linie, die weit über die übrige Front vorbuchtete. Hitzige Einzelgefechte hatte es namentlich beim Durchstoßen und Säubern des Nordteiles des großen Waldes gegeben. Dem weichenden Gegner brachte die vom Wege Doncieres – Badelieu eingesetzte Maschinengewehr-Kompanie/15. starke Verluste bei.

Nach Einbruch der Dunkelheit wurde das Regiment, das seinen Auftrag, dem bedrängten Nachbar Hilfe zu bringen, in glänzender Weise gelöst hatte, in die alte Stellung zurückgenommen. (Der Brigade-Kommandeur wurde für seinen selbsttätigen Entschluss zum Ritter des Militär-Max-Joseph-Ordens ernannt.)

Nachts biwakierte das Regiment bei Punkt 312 südlich Ménarmont.“

Man begrub Max Klaffl auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab.

Sterbebild von Max Klaffl
Rückseite des Sterbebildes von Max Klaffl

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.243: Franz Siemeth

Der Soldat Franz Siemeth wurde am 24.12.1924 in Jägershof als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neukirchen beim Heiligen Blut. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Schütze in einer Flak-Abteilung der Wehrmacht. Am 22.11.1944 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Münster in Lothringen (französisch: Munster). 

Zunächst begrub man Franz Simeth in Wiebersweiler (französisch: Vibersviller), 3 Kilometer ostwärts seines Sterbeortes. Später bettete man ihn auf den Soldatenfriedhof Niederbronn-les-Bains in Block 40, Reihe 2, Grab 50 um.

Sterbebild von Franz Siemeth
Rückseite des Sterbebildes von Franz Siemeth

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.242: Josef Piederstorfer

Der Soldat Josef Piederstorfer wurde am 27.07.1881 in der bayerischen Gemeinde Kleinglött als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im 2. Eskadron der 1. Train-Ersatz-Abteilung, 2. Eskadron. Am 22.08.1917 verstarb er in Folge einer Krankheit im Alter von 36 Jahren im Reservelazarett Nr. 9 in Frankfurt am Main.

Man begrub Josef Piederstorfer auf dem Hauptfriedhof Frankfurt in Reihe D, Grab 234.

Sterbebild von Josef Piederstorfer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Piederstorfer

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.241: Benedikt Hirschberger

Der Soldat Benedikt Hirschberger stammte aus der bayerischen Gemeinde Kirchham und war der Sohn eines Landwirts. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier in einer Panzerabteilung.  Anfang Mai 1945 fiel er im Alter von 18 Jahren bei Lippen (polnisch: Lipno) in Niederschlesien – ehemals Deutschland – heute Polen.

Die Lage des Grabes von Benedikt Hirschberger ist unbekannt. Zunächst wurde er in Lippen begraben. Ob sein Grab noch heute existiert, ist eher fraglich.

Sterbebild von Benedikt Hirschberger
Rückseite des Sterbebildes von Benedikt Hirschberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.240: Josef Hartinger

Der Soldat Josef Hartlinger stammte aus der bayerischen Gemeinde Taufkirchen an der Vils und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 8. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.06.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Thiaumont während der Schlacht um Verdun.

Man begrub Josef Hartinger auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Hartlinger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Hartlinger

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.238: Paul Philipp

Der Soldat Paul Philipp wurde am 07.06.1921 in Köppenreuth geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Freyung. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einer Sanitäts-Abteilung der Wehrmacht. Am 12.03.1943 fiel er im Alter von 22 Jahren in Druschba bei Wjasma, Volksbund: 500 Meter südwestlich Drushba in der heutigen Ukraine.

Man begrub Paul Philipp auf dem Sammelfriedhof von Kiew in einem Massengrab.

Sterbebild von Paul Philipp
Rückseite des Sterbebildes von Paul Philipp

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.237: Mathias Sellmaier

Der Soldat Mathias Sellmaier wurde am 22.01.1914 in Reisen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eitting. Nach einem Studium der Theologie wurde er am 25.06.1939 in Freising zum Priester geweiht. Er war Kurat in Lenggries und Mühldorf. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Sanitätssoldat in einem Gebirgsjäger-Regiment. Am 03.11.1941 fiel er bei Ssloboda Wosnessenskaja Nowo Pawlowka im Alter von 27 Jahren

Man begrub Mathias Sellmaier auf einem Friedhof bei Ssloboda Wosnessenskaja in der Ukraine.

Seine Heimatgemeinde Mühldorf gedenkt ihres Kaplans noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/muehldorf_a_inn_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Mathias Sellmaier
Rückseite des Sterbebildes von Mathias Sellmaier

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.236: Anton Hitzl

Der Soldat Anton Hitzl wurde am 01.04.1910 in der bayerischen Gemeinde Prem geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Obergefreiter in einer Nachrichten-Abteilung der Wehrmacht. Am 20.09.1943 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 33 Jahren im Kriegslazarett 2/619 in Minsk im heutigen Weißrussland (Belarus).

Man begrub Anton Hitzl auf dem Soldatenfriedhof Berjosa in einem Massengrab.

Sterbebild von Anton Hitzl
Rückseite des Sterbebildes von Anton Hitzl

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.233: Ludwig Hauser

Der Soldat Ludwig Haueer wurde am 19.01.1918 in Wiedemen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hopferau. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Obergefreiter in einem motorisierten Panzer-Pionier-Zug. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse und mit dem Infanterie-Sturmabzeichen ausgezeichnet.   Am 17.02.1942 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Chmelcwaja an der Ostfront.

Man begrub Ludwig Hauser auf dem Soldatenfriedhof Kursk – Besedino in Russland in einem Massengrab.

Sterbebild von Ludwig Hauser
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Hauser

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.232: Karl Mader

Der Soldat Karl Mader wurde am 14.04.1917 bei Kälberweide geboren, lebte in Metten in Bayern und war Landwirt von Beruf. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Obergefreiter in einem Artillerie-Regiment und nahm an den Feldzügen gegen Frankreich und an der Ostfront teil. Am 23.07.1943 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Libowka / Orel.

Man begrub Karl Meder auf einem Friedhof bei Sikejewo in Russland.

Seine Heimatgemeinde Metten gedenkt Karl Mader noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/metten_lk-deggendorf_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Karl Meder
Rückseite des Sterbebildes von Karl Meder