Der Soldat Albert Bieker wurde am 06.12.1896 in Gießen geboren und war Student der Rechte (Jura). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier im 301. Feldartillerie-Regiment. Am 14.07.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren während der Stellungskämpfe in Lothringen (Frankreich).
Man begrub Albert Bieker auf dem Neuen Friedhof in Gießen im Familiengrab.
Der Soldat Paul Biebl stammte aus Ohlmühle und war der Sohn eines Müllers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 10. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.08.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Baccarat.
Man begrub Paul Biebl auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab.
Sterbebild von Paul BieblRückseite des Sterbebildes von Paul Biebl
Der Soldat August Röhn wurde am 01.01.1895 in Frankfurt am Main geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Schwere Küstenmörser-Batterie. Am 27.06.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren während der Schlacht um Verdun.
Gedenkhinweis für August Röhn auf dem Friedhof Frankfurt-BornheimGedenkhinweis für August Röhn auf dem Friedhof Frankfurt-BornheimGedenkhinweis für August Röhn auf dem Friedhof Frankfurt-Bornheim
Der Soldat Georg Bauer wurde am 15.08.1882 in der Rodenbach geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 10. Kompanie des 80. Füsilier-Regiments. Am 04.03.1916 wurde er während der Schlacht um Verdun bei Douaumont schwer verwundet. Am 15.06.1916 starb er im Alter von 33 Jahren an seinen Wunden in einem Lazarett in Frankfurt am Main.
Über den Tag der schweren Verwundung von Georg Bauer berichtet die Regimentsgeschichte des 80. Füsilier-Regiments:
„Am 04.03. von 9 Uhr vormittags ab setzte wieder schwerstes feindliches Artilleriefeuer ein. Die Meldungen der Bataillonsführer über den Zustand der Truppe, deren Leiden unter dem Eindruck der Verluste sowie unter der Kälte und mangelhaften Verpflegung einen derartigen Grad erreicht hatten, dass mit einer Erschütterung der Widerstandskraft zu rechnen war, veranlassten den Regimentskommandeur eindringlich um die Ablösung des Regiments zu bitten. Leitend blieb immer der Gedanke, dass die Festung erobert werden sollte und dass der Angriffsgeist des Regiments nur bei Schonung der Kräfte erhalten bleiben konnte.
Um 7 Uhr abends traf der Ablösungsbefehl ein. Hiernach sollte das Regiment von 10 Uhr abends ab durch Infanterie-Regiment 81 abgelöst werden und als Korpsreserve im Fosses-Wald südlich Beaumont Biwak beziehen. Die Ablösung nahm die Nacht über in Anspruch, alle Verwundeten wurden geborgen, erst mit Hellwerden trafen die Bataillone auf ihren Biwaksplätzen ein.“
Der Soldat Rudolf Wilhelm Ernst Dorner wurde am 19.02.1888 in Karlsruhe im heutigen Bundesland baden-Württemberg geboren und war Bankbeamter. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Hauptmann der Reserve in der 1. Kompanie des 240. Reserve-Infanterie-Regiments. Seit dem 12.09.1918 gilt er als vermisst bei bei Havrincourt. Havrincourt liegt in Frankreich bei Arras.
Die Lage des Grabes von Rudolf Wilhelm Ernst Dorner ist unbekannt.
Der Soldat Paul Kinzl wurde am 05.03.1885 Wotzmannsreut geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Waldkirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 1. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Mitte 1916 wurde er bei Kämpfen leicht verwundet. Am 11.01.1917 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Festieux.
Man begrub Paul Kinzl auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 11, Grab 595.
Der Soldat Jakob Buchberger wurde am 29.09.1883 in der bayerischen Gemeinde Peiting geboren und war wohnhaft Hofheim in Oberbayern. Von Beruf war er Gasthofbesitzer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 6. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.07.1915 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 31 Jahren im Feldlazarett Vigneulles.
Man begrub Jakob Buchberger auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in Block 22, Grab 355.
Der Soldat Michael Hollermeier stammte aus Simbach am Inn, war in Mittelfeld/Niederbayern geboren, und war Hilfslehrer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Einjährig-Freiwilliger in der 11. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.03.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Ersten Schlacht bei Münster im Elsass (Vogesen).
Über den Todestag und die Todesumstände von Michael Hollmeier berichtet die Regimentsgeschichte des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:
„02.03. – 06.03.1915: So war es höchste Zeit, dass am 02.03. abends die Bataillone abgelöst wurden. Nach der durch Landwehr-Infanterie-Regiment 40 erfolgten Ablösung rückte I./R. 23 nach Bärenstall, am nächsten Tag nach Niedermorschweier und Katzental. II./R. 23 nach dem Genesungsheim, am nächsten Tag nach Kienzenheim und Sigolsheim, III./R. 23 nach Hohrod, am nächsten Tag nach Ammerschweier.“
Man begrub Michael Hollermeister auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 21.
Sterbebild von Michael HollermeierRückseite des Sterbebildes vonMichael Hollermeier
Der Soldat Dr. Eduard Rasel wurde am 20.10.1883 geboren und lebte in Schnaittenbach in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier im 19. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 18.03.1916 wurde er während der Schlacht um Verdun im Wald von Apremont bei Saint-Mihiel schwer verwundet und am 30.03.1916 verstarb er im Alter von 32 Jahren an seiner Verwundung.
Über den Tag seiner schweren Verwundung schreibt die Regimentsgeschichte des 19. bayerischen Infanterie-Regiments:
„Seit 17.03. nahmen die feindlichen Feuerüberfälle auf die rückwärtigen Verbindungen an Zahl und Stärke zu. Aber auch unsere Artillerie, die bisher anscheinend mit Munition sparen musste, wurde ab 23.03. endlich wieder lebhafter, was freudig begrüßt wurde.“
Man begrub Dr. Eduard Rasel auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 2, Grab 42.
Sterbebild von Dr. Eduard RaselRückseite des Sterbebildes von Dr. Eduard Rasel
Der Soldat Alfred Knaier wurde am 23.08.1890 in Niederlauer in Bayern geboren. Gestern stellte ich seinen Bruder Joseph vor. Im Ersten Weltkrieg diente er als Ersatz-Reservist in der 5. Kompanie des 4. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 28.02.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren während der Schlacht um Verdun bei Ronvaux und Haudiomont in Frankreich
Man begrub Alfred Knaier auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.