Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.101: Josef Herzog

Der Hausmeister Josef Herzog wurde am 30.11.1875 geboren, lebte in Grafing und war in Moosach Hausmeister. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Ersatz-Infanterie-Regiments, 12. Kompanie. Am 16.12.1916 fiel er im Alter von 41 Jahren durch einen Volltreffer.

Die Lage des Grabes von Josef Herzog war nicht zu recherchieren.

Sterbebild von Josef Herzog
Rückseite des Sterbebildes von Josef Herzog

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.089: Andreas Mehringer

Der Student Andreas Mehringer wurde am 04.03.1894 (in Amberg?) geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des. 13. Reserve-Infanterie-Regiments als Einjähriger-Kriegsfreiwilliger-Gefreiter. Am 25.05.1915 fiel er beim Sturm auf Przemyśl im heutigen Polen im Alter von 21 Jahren.

Die Lage des Grabes von Andreas Mehringer ist wie so oft bei Gefallenen in den Ostgebieten unbekannt.

Sterbebild von Andreas Mehringer
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Mehringer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.083: Johann Brunner

Der Gefreite Johann Brunner wurde am 08.01.1898 in der bayerischen Stadt Nittenau geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Batterie des 21. bayerischen Feldartillerie-Regiments. Er fiel am 08.08.1918 im Alter von 20 Jahren bei Villers in Frankreich.

Eine Grablage konnte ich für Johann Brunner nicht recherchieren.

Johann Brunner ist in der Verlustliste seines Regiments verewigt: http://www.denkmalprojekt.org/2010/vl_kgl_bay_23_far_wk1.htm

Sterbebild von Johann Brunner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Brunner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.079: Ludwig Putzhammer

Ludwig Putzhammer stammte aus Schign, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf – Surheim, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Jägerbataillons. Am 28.11.1917 erlag er im Alter von 21 Jahren in einem württembergischen Feldlazarett seinen schweren Verletzungen, die er sich im Kampf bei Segusino an der Piave in Italien zugezogen hatte.

Die Grablage von Ludwig Putzhammer ist unbekannt und konnte nicht von mir recherchiert werden.

Sterbebild von Ludwig Putzkammer
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Putzkammer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.078: Johann Schmid

Johann Schmid wurde am 13.06.1898 geboren und diente im Ersten Weltkrieg in der 11. Kompanie des 13. Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. AM 18.06.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Soissons, genauer gesagt bei Vauxbuin, während der Stellungskämpfe der 11. bayerischen Infanterie-Division zwischen Oise, Aisne und Marne in Frankreich.

Auch wenn offiziell keine Grablage für Johann Schmid bekannt ist, gehe ich fest davon aus, dass er namenlos auf dem Soldatenfriedhof Vauxbuin in einem Massengrab beigesetzt worden ist. Es ist einfach naheliegend, im wahrsten Sinne des Wortes.

Sterbebild von Johann Schmid
Rückseite des Sterbebildes von Johann Schmid

SONDERBEITRAG: Friedhof Lich: Erich Zeiger

Folgende Gedenkplatte fand ich auf dem Friedhof in Lich: Erich Zeiger wurde am 30.08.1914 geboren. Er diente als Oberwachtmeister in einer Heeres-Flak-Regiment und fiel am 24.06.1944 in Russland. Die Grablage von Erich Zeiger ist unbekannt.

Nähere Informationen zu Erich Zeiger konnte ich nicht ermitteln.

Gedenkplatte für Erich Zeiger
Grabstätte der Familie Zeiger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.066: Josef Fischer

Der Bauerssohn Josef Fischer stammte aus Niesberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Frasdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 11.10.1915 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Givenchy-en-Gohelle.

Über seinen Todestag berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Am 11.10. ab 01.00 Uhr nachts nahm das feindliche Artilleriefeuer an Stärke zu und steigerte sich am Nachmittag zum Trommelfeuer, da 5:30 Uhr nachmittags seinen Höhepunkt erreichte; dann wurde es schlagartig nach rückwärts verlegt; aus den feindlichen Gräben brach in zwei dichten Wellen der Gegner vor, empfangen von der Infanterie und den von schneidigen Führern und Schützen rasch vorgebrachten MG, die in ungebrochener Kraft die völlig zusammengeschossene Stellung verteidigten; aus den Deckungsgräben stürzten die Unterstützungszüge von 10. und 12. Kompanie nach vorne zum Gegenstoß.

Überall brach der Angriff vor unseren Linie zusammen, nur in ein kleines Grabenstück der 3. Kompanie gelang es dem Gegner einzudringen, auch daraus wurde er rasch mit Handgranaten verjagt.

Gegen Abend flaute das Feuer ab; der feindliche Angriff war endgültig an der Tapferkeit der Verteidiger gescheitert. Das I. Bataillon, das die Hauptlast des Kampfes zu tragen gehabt hatte, erlitt 20 % Verluste und wurde abends von dem im Artilleriefeuer von Avion aus vormarschierenden II. Bataillon abgelöst; das III. Bataillon blieb in den Deckungsgräben.“

Unter den „20 % Verlust“ war auch Josef Fischer.

Offiziell ist keine Grablage für Josef Fischer bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er, wie seine am gleichen Tag gefallenen Kameraden aus der 10. Kompanie, auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab namenlos beigesetzt wurde, da seine Gebeine nach dem Krieg nicht mehr zu identifizieren waren und die ursprüngliche Begräbnisstätte verwüstet war.

Hier eine Liste seiner Kameraden mit dem gleichen Schicksal:

  1. Unteroffizier Gustav Wunderlich, gefallen am 11.10.1915 bei Givenchy, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  2. Infanterist Johann Holzer, gefallen am 11.10.1915 bei Givenchy en Gohelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  3. Infanterist Wilhelm Flohr, gefallen am 11.10.1915 bei Givenchy en Gohelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  4. Infanterist Johann Holzer, gefallen am 11.10.1915 bei Givenchy en Gohelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  5. Infanterist Johann Medick, gefallen am 11.10.1915 bei Givenchy en Gohelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrag. 

 

Sterbebild von Josef Fischer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Fischer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.064: Felix Huber

Der Kleinbauer Felix Huber wurde am 19.05.1875 in Langenstegham geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mettenheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 1. Ersatz-Infanterie-Regiments. Am 15.12.1916 fiel er im Alter von 41 Jahren bei Verdun gegen Ende der grauenhaften Schlacht um Verdun.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Gumattenkrichen Felix Huber auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/mettenheim-gumattenkirchen_wk1u2_bay.htm

Die Lage des Grabes von Felix Huber konnte ich nicht recherchieren.

Sterbebild von Felix Huber
Rückseite des Sterbebildes von Felix Huber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.061: Joseph Latzelsberger

Der Gefreite Joseph Latzelsberger war der Sohn eines Wagnermeisters und stammte aus Martinskirchen, heute ein Ortsteil der Gemeinde Wurmansquick. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Jäger-Bataillons. Am 12.07.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren durch Kopfschuss in Tirol (Italien).

Die Lage des Grabes von Joseph Latzelsberger ist heute unbekannt.

Sterbebild von Joseph Latzelsberger
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Latzelsberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.059: Georg Hofer

Der Sergant Georg Hofer wurde am 01.11.1889 geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 123. Grenadier-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit der Württembergischen silbernen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Ende 1917 wurde er leicht verwundet. Am 08.08.1918 fiel er im Alter von 28 Jahren während der Abwehrschlacht zwischen Somme und Oise. Er wurde bei der Tankschlacht zwischen Ancre und Avre (8. und 9. August 1918) getötet.

Die Lage des Grabes von Georg Hofer ist unbekannt. Er könnte anonym auf den Soldatenfriedhof Rancourt begraben worden sein.

Sterbebild von Georg Hofer
Rückseite des Sterbebildes von Georg Hofer