Der Landsturmmann Michael Mayr wurde am 13.05.1878 im bayerischen Martinszell geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 16.10.1917 fiel er im Alter von 39 Jahren.
Man begrub Michael Mayr auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab.
Sterbebild von Michael MayrRückseite des Sterbebildes von Michael Mayr
Ferdinand Greiter wurde am 04.10.1891 in Imberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Sonthofen, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, das Regiment List, in dem auch Adolf Hitler kämpfte. Am 08.10.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren während der Schlacht an der Somme.
Offiziell ist keine Grablage für Ferdinand Greiter bekannt. Ich gehe davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde. Viele seiner Kameraden aus seiner Kompanie, die an diesem Tag fielen, wurden dort begraben:
Gefreiter Joseph Schwaiger, gefallen am 08.10.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab
Ersatz-Reservist Jakob Gierl, gefallen am 04.10.1916 bei Warlencourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab
Sterbebild von Ferdinand GreiterRückseite des Sterbebildes von Ferdinand Greiter
Der Landwirt Karl Rainer (eigentlich laut Verlustliste „Reiner“) wurde am 31.10.1877 in Haag geboren, heute ein Ortsteil der schwäbischen Gemeinde Oy-Mittelberg. Er lebte in Oberschöneberg in Schwaben. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 3. Landwehr-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 21.02.1915 fiel er im Alter von 37 Jahren am Hörnleskopf in der Nähe des Lingekopfs bei Münster (Elsass).
Offiziell ist für Karl Rainer keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er wie seine am gleichen Zeitraum gefallenen Kameraden aus der 10. Kompanie als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal folgender seiner Kameraden:
Leutnant Alois Müller, gefallen am 21.02.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 2, Grab 223,
Unteroffizier Karl Bub, gefallen am 21.02.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab,
Gefreiter Leo Karg, gefallen am 21.02.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.
Der Bauerssohn Franz Xaver Schlosser stammte aus Oed am Rain, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Frasdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 1. Reserve-Infanterie-Regiments als Unteroffizier. Am 17.09.1915 fiel er im Alter von 33 Jahren nach 13 Monaten Kriegseinsatz bei Arras.
Eine Grablage ist für Franz Xaver Schlosser offiziell nicht bekannt. Ich vermute jedoch, dass er wie seine im selben Zeitraum gefallenen Regimentskameraden auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast namenlos in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe diese Annahme mit dem Schicksal
des Infanteristen Ludwig Jobst, gefallen am 25.09.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 17, Grab 869.
des Infanteristen Peter Steinbacher, gefallen am 18.09.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 17, Grab 888.
Der Fernsprecher Jakob Heinrich stammte aus Kurf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bad Endorf, und war Monteur in Jettingen in Baden Württemberg. Sein Vater war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.06.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren beim Fort Douaumont.
Offiziell ist für Jakob Heinrich keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch aufgrund der recherchierten Schicksale seiner Kameraden aus der selben Kompanie davon aus, dass er als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt worden ist. Ich beziehe mich dabei auf folgende seiner Kameraden:
Infanterist Joseph Sing, gefallen am 05.06.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab,
Infanterist Joseph Satzger, gefallen am 05.06.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Jakob HeinrichRückseite des Sterbebildes von Jakob Heinrich
Der theoretische Weg von Jakob Heinrich von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Schuhmachermeisterssohn Josef Sigl stammte aus Dettendorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tuntenhausen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.10.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Lihons.
Die Lage des Grabes von Josef Sigl ist heute unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er, wie viele seiner Regimentskameraden, als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab beigesetzt worden ist.
Sterbebild von Josef SiglRückseite des Sterbebildes von Josef Sigl
Der Bauerssohn Georg Bogenhauser stammte aus Oberleiten, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Samerberg. Seine Familie besaß damals den Rieplhof, der noch heute im Besitz der Familie ist. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 12.04.1917 fiel er im Alter von 36 Jahren bei Craonne an der Aisne.
Man begrub Georg Bogenhauser auf dem Soldatenfriedhof Cerny-en-Laonnois in einem Massengrab.
Sterbebild von Georg BogenhauserRückseite des Sterbebildes von Georg Bogenhauser
Der Bauerssohn Rupert Dietl wurde am 23.01.1899 in Parkstetten geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 10. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Mitte Juni 1918 wurde er leicht verwundet, verblieb aber bei der Truppe. Am 29.09.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Brieulles in Lothringen vor Verdun (Frankreich) durch Granatschuss.
Man begrub Rupert Dietl auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab.
Sterbebild von Rupert DietlRückseite des Sterbebildes von Rupert Dietl
Der theoretische Weg von Rupert Dietl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Landwehrmann Johann Schindele wurde am 10.10.1881 in Oy in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie (wahrscheinlich falsch, es war die 9. Kompanie) des 3. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 27.07.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren am Lingekopf bei Münster im Elsass in Frankreich.
Eine Lage des Grabes von Johann Schindele ist offiziell nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass man seinen Leichnam auf dem Soldatenfriedhof Hohrod anonym in einem Massengrab beigesetzt hat. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal seiner Kameraden aus der gleichen Kompanie, die in diesen Tagen ebenfalls am Lingekopf fielen und dort beigesetzt wurden:
Ersatz-Reservist Georg Bestle, gefallen am 26.07.1915 am Lingekopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab,
Ersatz-Reservist Ignaz Hatt, gefallen am 26.07.1915 am Lingekopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab,
Unteroffizier Joseph Hipp, gefallen am 26.07.1915 am Lingekopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab,
Infanterist Xaver Möschle, gefallen am 26.07.1915 am Lingekopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab,
Landwehrmann Balthasar Decker, gefallen am 26.07.1915 am Lingekopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.
Der Aushilfs-Postschaffner Joseph Hafner stammte aus Wasserburg am Inn und war Reservist in der 5. Kompanie des bayerischen Infanterie-Leib-Regiments. Am 12.08.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren während der Grenzschutzgefechte in Lothringen (Frankreich).
Die Regimentsgeschichte des bayerischen Infanterie-Leib-Regiments schreibt über diesen Tag:
12.08.1914 Am frühen Morgen gehen französische Patrouillen aus Badonviller gegen II./L. vor. II/L. greift sie an, I. und III./L. schließen sich dem links umfassenden Angriff an. Am Vormittage dringt II./L. in Badonviller ein, stößt nach erbittertem Häuserkampf bis Fenneviller durch. I. und III./L. stürmen kurz darnach, Badonviller links umgehend, nach schwerem Kampfe die französischen Linien vor Peronne. Ein erster herrlicher Sieg war erfochten, eine französische Brigade vom Regiment allein geworfen. Die Verluste waren beträchtlich. Abends Biwak bei Neuviller.“
Ein der beträchtlichen Verluste war Joseph Hafner.
Man begrub Joseph Hafner auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab.