Der Schütze Johann Langwieder wurde am 10.12.1898 in Abtsdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der Maschinengewehr Kompanie des 1. bayerischen Jäger-Bataillons als Jäger. Am 31.08.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Y an der Somme durch einen durch die Brust dringenden Granatsplitter.
Johann Langwieder wurde auf dem Soldatenfriedhof Manicourt in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Johann LangwiederRückseite des Sterbebildes von Johann Langwieder
Der theoretische Weg von Johann Langwieder von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Oberjäger Georg Ragginger stammte aus Hausmoning, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Teisendorf, und wohnte in Reuten. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillons. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet, fiel aber am 29.08.1916 im Alter von 23 Jahren im Chapitre Wald vor Verdun in Frankreich.
Man begrub Georg Ragginger auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Georg RaggingerRückseite des Sterbebildes von Georg Ragginger
Der theoretische Weg von Georg Ragginger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Gefreite Otto Buchschmied (Schreibfehler auf Sterbebild) stammte aus Hardt, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Leiblfing, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 21. Infanterie-Regiments. Am 13.03.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Neuve-Chapelle in Frankreich.
Die Gebeine von Otto Buchschmied wurden auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab beigesetzt.
Der Bahnschlosser Konrad Fischer stammte aus Simbach am Inn in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 1. Jäger-Bataillons als Oberjäger. Am 09.10.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Pradelles und Borre in Frankreich.
Konrad Fischer wurde auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab beerdigt.
Der Gefreite Lorenz Kern wurde am 04.08.1895 in Brünnthal, heute ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 21.08.1918 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Blérancourt in Frankreich.
Man begrub Lorenz Kern auf dem Soldatenfriedhof Champs in einem Massengrab.
Sterbebild von Lorenz KernRückseite des Sterbebildes von Lorenz Kern
Der theoretische Weg von Lorenz Kern von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Oberjäger Josef Beyer stammte aus Simbach am Inn und war Kandidat der Theologie. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 1. Jäger-Bataillons. Am 11.07.1916 wurde er bei einem Sturmangriff bei Douaumont schwer verwundet und verstarb im Alter von 21 Jahren.
Eine Grablage ist für Josef Beyer offiziell nicht bekannt. Es könnte jedoch sein, dass seine Gebeine auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo auch andere Kameraden seiner Kompanie begraben wurden, die am selben Tag fielen.
Emmeram Finkenzeller stammte aus Gaden bei Geisenfeld. Er war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 13. Infanterie-Regiments als Infanterist. Im Sommer 1915 wurde Emmeram Finkenzeller leicht verwundet, verblieb jedoch bei der Truppe.
Offiziell ist keine Grablage für Emmeram Finkenzeller bekannt. Es könnte jedoch sein, dass er als unbekannter Soldat, bzw. seine Gebeine in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Fricourt beigesetzt wurde. Viele seiner Kameraden aus der 12. Kompanie, die in diesem Zeitraum fielen, wurden dort begraben:
Infanterist Karl Ziegler, gefallen am 19.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist Georg Weiler, gefallen am 21.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist Georg Fink, gefallen am 21.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist Georg Weiler, gefallen am 21.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist Josef Auer, gefallen am 21.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Der Bauerssohn Johann Meisinger wurde am 21.02.1894 in Günching geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Velburg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 23. Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 21.03.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren am Mönchberg bei Münster (französisch: Munster) im Elsass.
Die sterblichen Überreste von Johann Meisinger ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann MeisingerRückseite des Sterbebildes von Johann Meisinger
Der Bauerssohn Johann Blasi stammte aus Hammersdorf, heute ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Buch am Buchrain. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 22.10.1914 fiel er im Alter von 21 Jahren bei der Fay-Ferme während eines Nachtgefechts.
Man begrub Johann Blasi auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann BlasiRückseite des Sterbebildes von Johann Blasi
Der Schreiner Otto Mairfels wurde am 13.11.1884 in Hegnenbach geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Altenmünster. Im Ersten Weltkrieg diente er als Oberjäger in Maschinengewehr-Abteilung des 2. bayerischen Jägerbataillons und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 08.08.1916 fiel er im Alter von 31 Jahren bei den furchtbaren, Menschen verachtenden Kämpfen vor Verdun in Frankreich.
Man begrub Otto Mairfels auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.