Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 904: Jakob Schlemmer

Der Ersatzreservist Jakob Schlemmer stammte aus Biburg in Niederbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 18. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 23.06.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Arras durch einen Granatsplitter.

Ich vermute, dass die Gebeine von Jakob Schlemmer anonym auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurden. Für ihn ist zwar keine Grablage offiziell bekannt, jedoch wurden seine Regimentskameraden, die am selben Tag fielen, dort beigesetzt:

  • Krankenträger Heinrich Burger, gefallen am 23.06.1915
  • Infanterist Joseph Baumgärtner, gefallen am 23.06.1915 bei Arras
  • Infanterist Johann Albersdörfer, gefallen am 23.06.1915

 

Sterbebild von Jakob Schlemmer
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Schlemmer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 902: Georg Unterburger

Georg Unterburger stammte aus Engelbrechtsmünster, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Geisenfeld, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er im 6. Regiment des 13. bayerischen Infanterie-Regiments als Reservist und Gefreiter. Am 24.10.1914 fiel er in Frankreich im Alter von 32 Jahren bei La Targette, einem Ortsteil von Neuville-Saint-Vaast, in der Nähe von Arras.

Man begrub Georg Unterburger auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Georg Unterburger
Rückseite des Sterbebildes von Georg Unterburger

Der theoretische Weg von Georg Unterburger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 900: Franz Eder

Der Reservist Franz Eder wurde am 05.07.1890 in Simbach am Inn in Bayern geboren und kämpfte im Ersten Weltkrieg in der 9. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Am 21.05.1917 fiel er im Alter von 26 Jahren beim Winterberg (französisch Plateau de Californie) am Chemin des Dames.

Man begrub Franz Eder auf dem Soldatenfriedhof Cerny-en-Laonnois in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Simbach am Inn gedenkt Franz Eder noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/simbach_am_inn_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Franz Eder
Rückseite des Sterbebildes von Franz Eder

Der theoretische Weg von Franz Eder von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 899: Johann Schmidhuber

Der Gefreite Johann Schmidhuber stammte aus Schönharting, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Trostberg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 17.12.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren in Hardecourt-aux-Bois bei Péronne in Frankreich.

Johann Schmidhuber wurde auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Johann Schmidhuber
Rückseite des Sterbebildes von Johann Schmidhuber

Der theoretische Weg von Johann Schmidhuber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 898: Lorenz Kern

Der Wehrmann Lorenz Kern stammte aus Holzhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Teisendorf, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 31.10.1914 fiel er im Alter von 33 Jahren im Artois bei Arras durch eine Granate. Er fiel dort am Bahndamm Athies – Fampoux.

Man begrub Lorenz Kern auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Lorenz Kern
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Kern

Der theoretische Weg von Lorenz Kern von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 897: Joseph Templer

Der Kriminal-Schutzmann Joseph Templer stammte aus der Gemeinde Kaisheim in Bayern und diente im Ersten Weltkrieg in der 7. Kompanie des 3. Reserve-Infanterie-Regiments als Landwehr-Unteroffizier. Am 08.01.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren bei bei Arras in Frankreich durch einen Kopfschuss.

Man begrub Joseph Templer auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Joseph Templer
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Templer

Der theoretische Weg von Joseph Templer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 895: Wilhelm Giesen

Der Gefreite Wilhelm Gießen (Schreibfehler auf Sterbebild) wurde am 20.09.1884 in St. Tönnis (heute Tönisvorst) in Nordrhein-Westfalen geboren und war Lederfabrikant. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 8. Reserve-Jäger-Bataillons als Jäger. Am 12.05.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren am Hartmannsweilerkopf.

Vermutlich wurde Wilhelm Gießen als unbekannter Toter anonym auf dem Soldatenfriedhof Cernay in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Wilhelm Giesen
Rückseite des Sterbebildes von Wilhelm Giesen

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 891: Franz Rembart

Der Kanonier Franz Rembart stammte aus Baderöd, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rotthalmünster, und war Gutsbesitzer. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Batterie des 1. bayerischen Reserve Fußartillerie-Regiments. Am 30.11.1914 verstarb er im Alter von 32 Jahren im Lazarett von Douai in Frankreich an einer Krankheit.

Man begrub Franz Rembart auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Franz Rembart
Rückseite des Sterbebildes von Franz Rembart
Portraitaufnahme von Franz Rembart
Franz Rembart als Soldat an seinem Geschütz (ganz vorne)

Der theoretische Weg von Franz Rembart von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 883: Anton Huber

Der Bauerssohn Anton Huber wurde in Gassau geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Vilsbiburg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments als Landwehr-Unteroffizier. Am 17.04.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren an der Sillackerhöhe bei Metzeral in den Vogesen.

Man begrub Anton Huber letztlich auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach (Elsass) in einem Massengrab.

Sterbebild von Anton Huber
Rückseite des Sterbebildes von Anton Huber

Der theoretische Weg von Anton Huber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 882: Michael Kollmann

Der Reservist Michael Kollmann wurde am 08.10.1889 in Buchen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Stötten am Auerberg, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.06.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Douaumont vor Verdun in Frankreich.

Man begrub Michael Kollmann auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Stötten am Auerberg gedenkt Michael Kollmann noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/stoetten_auerberg_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Michael Kollmann
Rückseite des Sterbebildes von Michael Kollmann

Der theoretische Weg von Michael Kollmann von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: