Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 236: Johann Ziermeier

Johann Ziermeier war der Sohn eines kleinen Landwirts in Wald. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 12. Reserve-Infanterie-Regiments und wurde mit dem Militär-Verdienstkreuz ausgezeichnet.  Er geriet in französische Kriegsgefangenschaft und erkrankte an einer Lungenentzündung, von der er sich nicht mehr erholte. Er verstarb am 23.02.1919 in Briançon.

Der Verbleib des Leichnams von Johann Ziermeier ist heute unbekannt. Weder beim Volksbund, noch in den Verlustlisten ist ein Eintrag zu ihm vorhanden.

Ich vermute, er wurde auf einem nicht-militärischen Friedhof in Briançon begraben.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Johann Ziermeier auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/egglham_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 273: Ludwig Noppenberger

Ludwig Noppenberger stammte aus München und war Infanterist in der 8. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.08.1915 wird Ludwig Noppenberger im Alter von 22 Jahren in den Vogesen im Kampf getötet.

Das Grab von Ludwig Noppenberger befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 3, Grab 90.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Ludwig Noppenberger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/m-westend_st_rupert_wk1_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Noppenberger
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Noppenberger

 

Der theoretische Weg von Ludwig Noppenberger von seiner Heimat zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 229: Erich Mathias Weinberger

Erich Mathias Weinberger wurde am 02.07.1926 in Schwindegg geboren. Sein Vater war Landschaffner. Im Zweiten Weltkrieg diente Erich Mathias Weinberger als Jäger in einem Gebirgs-Jäger-Regiment. Am 05.11.1944 verstarb er am Hauptverbandsplatz in  Markirch (Ste.-Marie-aux-Mines), nachdem er dort nach einem Granatvolltreffer eingeliefert worden war. Er wurde nur 18 Jahre alt.

Die sterblichen Überreste von Erich Mathias Weinberger ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Ste.-Marie-aux-Mines, Block 1 Grab 145.

Zunächst war er auf einem Soldatenfriedhof in Saint-Dié-des-Vosges begraben worden, später jedoch umgebettet worden.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute seiner auf einem Denkmal:

http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/schwindegg_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Erich Mathias Weinberger
Rückseite des Sterbebildes von Erich Mathias Weinberger
Das Grab von Erich Mathias Weinberger
Das Grabkreuz von Erich Mathias Weinberger

Der theoretische Weg von Erich Mathias Weinberger von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinen Begräbnisstätten:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 227: Hermann Batzer

Der Student der Ingenieurwissenschaften Hermann Batzer wurde am 07.04.1889 in Immenthal (Ortsteil von Günzach) geboren und diente im Ersten Weltkrieg als Unteroffizier der Reserve in der 1. Kompanie des 3. Infanterie-Regiments. Am 21.08.1914, also gleich zu Beginn des furchtbaren Völkerschlachtens, fiel er bei den Vogensenkämpfen bei St. Kreuz im Elsass (Sainte-Croix-aux-Mines). Er wurde 25 Jahre alt.

Die sterblichen Überreste von Hermann Batzer ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Ste.-Marie-aux-Mines in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Hermann Batzer auf einem Denkmal:

http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oberguenzburg_1805-15_1870-71_wk1_bay.htm

Das Massengrab in Ste.-Marie-aux-Mines, in dem Hermann Batzers Gebeine ruhen 
Grabplatte mit dem Namen von Hermann Batzer am Massengrab von Ste.-Marie-aux-Mines

Der theoretische Weg von Hermann Batzer von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 221: Adam Fellhauer

Der Schäfer Adam Fellhauer wurde am 24.07.1879 in Sandhausen geboren. Er lebte in Gottersdorf, als er zum Kriegsdienst in den Ersten Weltkrieg einberufen wurde. Er kämpfte als Unteroffizier im Landwehr-Infanterie-Regiment 40, 1. Kompanie und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Im Oktober 1915 wurde er schwer verwundet und starb am 19.12.1915 nach zweimonatigem Siechtum im Reserve-Lazarett in Colmar.

Seine sterblichen Überreste ruhen heute auf dem Friedhof in BuchenReihe 8 Grab 18.

Seine Heimatgemeinde gedenkt heute noch Adam Fellhauer auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2012/buchen_unterneudorf_bw.html

Vorderseite des Sterbebildes von Adam Fellhauer
Rückseite des Sterbebildes von Adam Fellhauer

Der theoretische Weg von Adam Fellhauer von seinem Geburtsort über seinen Heimatort, seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 220: Friedrich Pfeiffer

Friedrich Pfeiffer wurde am 20.04.1882 in Buchen (Odenwald) geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist im Reserve-Infanterie-Regiment 110, 12. Kompanie. Am 04.09.1914 fiel er im Alter von 32 Jahren durch einen Brustschuss bei Nompatelize (Vogesen) (auf dem Sterbebild falsch geschrieben „Nompac de lice“) bzw. Sorneville (laut Volksbund). Seine Gebeine ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute seiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/buchen-neckar-odenw.kreis_wk1_wk2_bw.html

Der theoretische Weg von Friedrich Pfeiffer von seiner Heimatgemeinde über seinen Sterbeort bis zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 219: Oskar Schäfer

Der Grenadier Oskar Schäfer wurde am 04.07.1891 im badischen Buchen (Odenwald) geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im Grenadier-Regiment König Karl (5. Württembergisches) Nr. 123.  Am 10.01.1915  wurde er im Alter von 23 Jahren im Argonnerwald bei Vienne le Chateau getötet. Ich vermute, er fiel in der Moreauschlucht. Bei Verdunbilder.de sind reichlich Fotos und einige Informationen zu dieser Schlucht verfügbar.

Die Gebeine von Oskar Schäfer ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Buchen gedenkt noch heute seiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/buchen-neckar-odenw.kreis_wk1_wk2_bw.html

Vorderseite des Sterbebildes von Oskar Schäfer
Rückseite des Sterbebildes von Oskar Schäfer

Der theoretische Weg von Oskar Schäfer von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 217: Michael Schretter

Der Wetzsteinmacherssohn Michael Schretter wurde am 12.10.1892 in Unterammergau geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 15. Infanterie-Regiments. 1915 wurde er leicht verwundet, am 27.06.1916 bei den Kämpfen um Verdun getötet und auf dem Soldatenfriedhof Azannes II., Block 3 Grab 203 begraben.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute seiner: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/unterammergau.htm

Vorderseite des Sterbebildes von Michael Schretter
Rückseite des Sterbebildes von Michael Schretter

 

Der theoretische Weg von Michael Schretter von seinem Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 218: Leonhard Keller

Am 01.03.1895 wurde der Kanonier Leonhard Keller in Unterammergau geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg in der 4. Batterie des 1. Reserve-Feld-Artillerie-Regiments. Am 04.09.1916 fiel er in der ersten Flandernkämpfen und wurde auf dem Soldatenfriedhof Menen, Block E, Grab 573 begraben.

Laut Volksbund wurde er am 14.09.1916 getötet.

Laut Denkmalprojekt.org fiel er am 02.08.1916. Diese Angabe halte ich jedoch für falsch – vermutlich ein Ablesefehler.

Seine Heimatgemeinde Unterammergau gedenkt noch heute seiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/unterammergau.htm

Vorderseite des Sterbebildes von Leonhard Keller
Rückseite des Sterbebildes von Leonhard Keller

Der theoretsche Weg von Leonhard Keller von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 216: Wilhelm Rutz

Wilhelm Rutz wurde am 24.06.1895 in Oberammergau geboren und war Bäckermeisterssohn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Zunächst wurde gemeldet, dass er vermisst sei. Dann erlangt man die traurige Gewissheit, dass er am 14.10.1918 während der letzten verzweifelten Abwehrkämpfe in Flandern im Alter von 23 Jahren gefallen war. Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof Menen, Block I Grab 2552.

Seine Heimatgemeinde Oberammergau gedenkt noch heute seiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oberammergau_1812-1814_1870-71_wk1_bay.htm

Vorderseite des Sterbebildes von Wilhelm Rutz
Vorderseite des Sterbebildes von Wilhelm Rutz

Der theoretische Weg von Wilhelm Rutz von seinem Geburtsort bis zu seinem Soldatengrab: