Der Ersatz-Reservist Ferdinand Biersack stammte aus Krippersberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wolfsegg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er laut Sterbebild in der 3. Batterie des 10. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments. Nach meinen Recherchen ist dies jedoch falsch. Er kämpfte vielmehr in der 11. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 31.08.1915 fiel er bei Vieux durch einen Artillerietreffer.
Zunächst wurde Ferdinand Biersack auf einem Friedhof im Bois d`Ailly begraben. Später bettete man ihn auf den Soldatenfriedhof Stain-Mihiel in ein Massengrab um.
Sterbebild von Ferdinand BiersackRückseite des Sterbebildes von Ferdinand Biersack
Der Landwirt Balthasar Lindl stammte aus Zell, einem Ortsteil der Stadt Aibling in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments al Ersatz-Reservist. Am 17.06.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren im Bois d’Ailly während der Kämpfe vor Saint-Mihiel, in der Nähe von Verdun, nach einer Verschüttung durch eine Mine.
Man begrub Balthasar Lindl auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.
Sterbebild von Balthasar LindlRückseite des Sterbebildes von Balthasar Lindl
Der theoretische Weg von Balthasar Lindl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Soldat Anton Rauschhuber stammte aus Neukirchen an der Alz,heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kirchweidach, und war von Verbund Beruf Landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 1. Ersatz-Bataillon des 12. bayerischen Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist. Am 26.04.1916 verstarb er im Alter von 38 Jahren im Reserve-Lazarett München an einer Krankheit.
Sterbebild von Anton RauschhuberRückseite des Sterbebildes von Anton Rauschhuber
Der Ersatz-Reservist Johann Sander stammte aus Saarwellingen im Saarland. Im Ersten Weltkrieg diente er im 205. Reserve-Infanterie-Regiment. Am 11.03.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren während der Stellungskämpfe an der Yser durch Granatschuss.
Eine Grablage konnte ich nicht ermitteln.
Sterbebild von Johann SanderRückseite des Sterbebildes von Johann Sander
Der Ersatz-Reservist Ludwig Wintergerst wurde am 26.01.1891 in Hafenthal, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Kempften, als Sohn eines Zimmermeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.02.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Willewahl (Arras).
Offiziell ist für Ludwig Wintergerst keine Grablage bekannt. Seine Kameraden des 3. bayerischen Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen, wurden jedoch auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben. Ich gehe daher davon aus, dass Wintergerst auf diesem Friedhof anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde:
Infanterist Reimund Köpf, gefallen am 06.02.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Infanterist Alois Keller, gefallen am 05.02.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Ludwig WintergerstRückseite des Sterbebildes von Ludwig Wintergerst
Der Ersatz-Reservist Josef Niedermaier (Niedermeier) stammte aus der bayerischen Gemeinde Langdorf und war der Sohn eines Hausbesitzers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments (falsche Angabe auf dem Sterbebild). Am 20.03.1916 fiel er während der Kämpfe um Verdun im Bois de Malancourt während einer Erstürmung französischer Stellungen im Wald von Avocourt im Alter von 27 Jahren durch einen Granatvolltreffer.
Offiziell ist keine Grablage für Josef Niedermaier bekannt. Wenn nach dem Granatvolltreffer noch etwas von seinem Körper übrig geblieben war, könnte er auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab beigesetzt worden sein. Dort wurden auch seine Kameraden aus dem 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment begraben, die im gleichen Zeitraum fielen:
Vizefeldwebel Adalbert Käsberger, gefallen am 20.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
Infanterist Josef Bauer, gefallen am 23.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
Anton Götz, gefallen am 10.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
Infanterist Xaver Schrögmeier, gefallen am 13.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef NiedermeierRückseite des Sterbebildes von Josef Niedermeier
Der theoretische Weg von Josef Niedermeier von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Ersatz-Reservist Thomas Eiband wurde am 15.08.1886 in Ried in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Seeg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.05.1915 fiel er im Alter von 28 Jahren in der Nähe von Sondernach bei den Anlaßwasen.
Man begrub Thomas Eiband auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.
Der Ersatz-Reservist Jakob Hundschell stammte aus Kübelsbach in Bayern, einem Ortsteil der Gemeinde Reichertsheim, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 15. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 28.06.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren in französischen Lothringen.
Man begrub Jakob Hundschell auf dem Soldatenfriedhof Avricourt in einem Massengrab.
Der Ersatz-Reservist Martin Zimmermann wurde am 26.02.1883 in Pfaffenhofen an der Roth (Schwaben) geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 17.04.1915 fiel er im Alter von 32 Jahren in den Vogesen.
Man begrub Martin Zimmermann auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 1, Grab 18.
Sterbebild von Martin ZimmermannRückseite des Sterbebildes von Martin Zimmermann
Der theoretische Weg von Martin Zimmermann von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:
Der Wehrmann Martin Archinger stammte aus dem bayerischen Engelbrechtsmünster, heute ein Ortsteil der Stadt Geisenfeld, und war der Sohn eines Schmiedemeisters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Ersatz-Reservist in der 12. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.11.1914 fiele er im Alter von 31 Jahren am Arras bei Neuville-Staint-Vaast
Martin Archinger ist auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab begraben.
Sterbebild von Martin ArchingerRückseite des Sterbebildes von Martin Archinger
Der theoretische Weg von Martin Archinger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: