Der Schuhmacherssohn Otto Bauer wurde am 08.03.1893 in Bayerbach geboren und war zuletzt Müller in Siegsdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 2. Batterie des 1. Feld-Artillerie-Regiments. Er wurde mit dem Verdienstkreuz und Medaille für 7 jährige Dienstzeit ausgezeichnet. Am 04.10.1918 fiel er bei einem Fliegerangriff im Alter von 25 Jahren in der Champagne bei Machault.
Begraben wurde Otto Bauer auf dem SoldatenfriedhofMont-St.-Rémy in einem Massengrab.
Sterbebild von Otto BauerRückseite des Sterbebildes von Otto Bauer
Der Tagelöhnersohn Georg Ritthaler wurde am 30.09.1896 geboren, stammte aus Gumattenkirchen, heute ein Ortsteil der Gemeinde Mettenheim in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Batterie des 11. Feldartillerieregiments als Fahrer. Am 04.11.1918 verstarb er im Alter von 22 Jahren im Feldlazarett Nr. 62 bei Dieuze an Grippe.
Begraben wurde Georg Ritthaler auf dem Soldatenfriedhof Morhange in Block 3, Grab 131.
Der Dienstknecht Joseph Gierl arbeitete bei einem Landwirt in Goselding einem Ortsteil der Gemeinde Buchbach. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Wehrmann in die 5. Kompanie des 13. Infanterie-Regiments einberufen. Am 20.08.1914 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Lauterfingen (französisch Loudrefing) – Rohrbach (französisch Rorbach-lès-Dieuze).
Joseph Gierl wurde in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Bisping beigesetzt.
Sterbebild von Joseph GierlRückseite des Sterbebildes von Joseph Gierl
Der Wehrmann Martin Kronberger wurde am aus Loipfing, einem Ortsteil der Gemeinde Oberbergkirchen. Er war von Beruf Zimmermann. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist der Landwehr in der 4. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Nach 45 Monate im Krieg fiel er am 28.04.1918 während der Stellungskämpfe des Regiments bei Avricourt im Alter von 33 Jahren in der Nähe von Leintrey.
Das Grab von Martin Kronberger befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Avricourt, Grab 178 .
Der Soldat und Reservist Max Mayer stammte aus Hampersdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Dorfen, und war der Sohn eines Gastwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 12. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.08.1914 verstarb er im Alter von 26 Jahren im Lazarett St. Johann.
Seine letzte Ruhestätte fand Max Mayer auf dem Soldatenfriedhof Bisping in einem Massengrab.
Der theoretische Weg von Max Mayer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Reservist Georg Baumgartner stammte aus Forsthart in Niederbayern, einem Ortsteil der Gemeinde Künzing, diente in der 5. Kompanie des 13. Infanterie-Regiments und fiel am 20.08.1914 bei den ersten Gefechten des Völkerschlachtens in Lothringen im Alter von 26 Jahren in Viviers. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Morhange in einem Massengrab.
Sterbebild von Georg BaumgartnerRückseite des Sterbebildes von Georg Baumgartner
Der theoretische Weg von Georg Baumgartner von seiner Heimatgemeinde über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Unteroffizier Karl Haas stammte aus Haidlfing in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er im 10. bayerisches Landwehr-Infanterie-Regiment und wurde mit dem Militär Verdienstkreuz ausgezeichnet. Am 23.10.1918 verstarb er nach fünftägigem Leiden an einer schweren Lungenentzündung im Alter von 34 Jahren in Mörchingen (französisch: Morhange). Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof Morhange in einem Massengrab. Bei Wikipedia gibt es einen guten Artikel zu diesem Friedhof.
Sterbebild von Karl HaasRückseite des Sterbebildes von Karl Haas
Der theoretische Weg von Karl Haas von seiner Heimatgemeinde zu seinem Sterbeort und Grab:
Matthäus Englbrecht war ein Pflegesohn in Vilsbiburg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments als Reservist und Infanterist. Am 20.08.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei St. Johann in Bassel in Langatte. Zunächst war er nur als vermisst gemeldet worden, bevor man ihn als gefallen angab.
Das Grab von Matthäus Englbrecht befindet sich auf dem Soldatenfriedhof in Sarraltroff. Dort wurde er in einem Massengrab beigesetzt.
Hinweis: Beim Volksbund wird Matthäus Englbrecht unter dem Vornamen „Mathäus“ geführt.
Sterbebild von Matthäus EnglbrechtRückseite des Sterbebildes von Matthäus Englbrecht
Der theoretische Weg von Matthäus Englbrecht von seiner Heimatgemeinde über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Heute stelle ich ein ganz persönliches Sterbebild vor. Es ist das Sterbebild und das Schicksal meines Großonkels Johann Steil.
Johann Steil wurde am 27.08.1888 in Püttlingen geboren. Sein Vater war Bergmann. Wegen seiner schulischen Leistungen wurde ihm von einem Lehrer der Volksschule in Püttlingen ermöglicht, eine Ausbildung zum Volksschullehrer in Boppard zu absolvieren. Nach dieser Ausbildung wurde er von 1909 bis 1910 in Mannebach als Lehrer eingesetzt. Nach seinem Wehrdienst (1909 – 1910) nahm er eine Stelle als Lehrer in Wollmerath an. Hier tat er Dienst, bis er zum Kriegsbeginn im August 1914 zur 3. Kompanie des 10. Rheinischen Infanterie-Regiments einberufen wurde. Hier nahm er am Feldzug gegen Frankreich teil. Am 06.09.1914 wird er während der Schlacht an der Marne bei Marolles durch ein Schrapnellgeschoss am Kopf getroffen und getötet. Seine Leiche wurde zunächst in Marolles begraben. Später wurde er auf den Soldatenfriedhof in Connantre umgebettet. Allerdings war die Identität seiner Gebeine verloren gegangen, sodass er als unbekannter Toter begraben wurde. Vor wenigen Jahren konnte ich ihm durch meine Recherchen seine Identität wiedergeben.
Das Leid, welches der Tod von Johann Steil in seiner Familie hervorgerufen hat, war noch in meiner Kindheit spürbar. Mein Großvater, Ludwig Steil, litt Zeit seines Lebens unter dem Verlust seines großen Bruders. Er selbst wurde 18 jährig noch am Ende des Ersten Weltkrieges einberufen, in 6 Wochen ausgebildet und in den Krieg geschickt. Gott sei Dank endete das große Schlachten während seines Transportes an die Front. Im Zweiten Weltkrieg wurde er erneut zum Kriegsdienst einberufen. Gott sei Dank überlebte er ihn.
Johann Steil begründete die Tradition in meiner, Lehrer zu werden. Mein Vater wurde Lehrer. Meine beiden Schwestern sind Lehrerinnen und ich bin Lehrer. Mein Sohn und meine Nichten sind alle Lehrer.
Johann Steil während der Ableistung seines Wehrdienstes beim Infanterie-Regiment Nr. 70, 11. KompaniePortrait von Johann SteilSterbebild von Johann SteilRückseite des Sterbebildes von Johann Steil
Der theoretische Weg von Johann Steil von seinem Geburtsort über seinen Studien- und Dienstort zu seinem Sterbeort zu seinem Grab:
Anton Spaun wurde am 05.03.1882 in Nattenhausen geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im 1. Reserve-Feldartillerieregiment als Landwehrmann und war Fahrer. Am 21.08.1914 wird er im Alter von 32 bei Saint-Jean-de-Bassel getötet.
Anton Spauns Gebeine ruhen heute auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Gosselming in einem Massengrab.
Sterbebild von Anton SpaunRückseite des Sterbebildes von Anton Spaun
Der theoretische Weg von Anton Spaun von seiner Heimatstadt über seinen Sterbeort bis zu seinem Grab: