Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 675: Sebastian Baumann

Sebastian Baumann wurde am 08.01.1899 in Lauter, heute ein Ortsteil der Gemeinde Surberg, als Sohn eines Streckenwärters geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Pionier in einer Minenwerfer-Kompanie. Am 01.11.1918 verstarb er im Alter von 20 Jahren im Reserve-Lazarett Karlsruhe an einer schweren Erkrankung, die er sich während seines Kriegseinsatzes zugezogen hatte.

Man begrub Joseph Baumann auf dem Soldatenfriedhof Traunstein in Reihe 10, Grab 28.

Sein Bruder war Georg Baumann, den ich hier am 12.09.2019 vorgestellt habe.

Sterbebild von Sebastian Baumann
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Baumann

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 674: Johann Namberger

Der Bauerssohn Johann Namberger wurde am 10.05.1893 in Knesing, heute ein Ortsteil der Gemeinde Chieming, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. MG-Kompanie des 19. Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz und mit dem Militär-Verdienst Kreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Nach 38 Monate im Feld fiel er am 20.07.1918 im Alter von 25 Jahren bei Morcel-Renault.

Man begrub Johann Namberger auf dem Soldatenfriedhof Bligny in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Johann Namberger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Namberger

Der theoretische Weg von Johann Namberg von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 673: Jakob Aumeier

Der Gefreite Jakob Aumeier wurde am 23.03.1895 in Alteglofsheim in Bayern als Sohn eines Tagelöhners geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in einem bayerischen Feldartillerie-Regiment als Fernsprecher. Am 22.07.1918 fiel er im Alter von 23 Jahren.

Man begrub Jakob Aumeier auf dem Soldatenfriedhof Marfaux in einem Massengrab.

Sterbebild von Jakob Aumeier
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Aumeier

Der theoretische Weg von Jakob Aumeier von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 672: Sebastian Gerrer

Der Schuhmachermeister Sebastian Gerrer stammte aus Aschau am Inn und lebte in Wolfgrub, einem Ortsteil von Aschau am Inn in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 22.08.1914 fiel er im Alter von 31 Jahren bei Logelbach, einem Ortsteil von Wintzenheim im französischen Elsass. Zunächst war er als vermisst gemeldet, dann gefallen gemeldet worden.

Man begrub Sebastian Gerrer auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Sebastian Gerrer
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Gerrer

Der theoretische Weg von Sebastian Gerrer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 671: Alois Donaubauer

Der Pionier Alois Donaubauer wurde am 24.04.1891 in Wildenranna geboren und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. bayerischen Minenwerfer-Kompanie. Am 09.02.1917 starb er im Alter von 25 Jahren bei einem Rohrbruch (Unfall) während der Schlacht bei Spada und St. Mihiel; Stellungskämpfe zwischen Maas und Mosel.

Man begrub Alois Donaubauer auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 13, Grab 11.

Sterbebild von Alois Donaubauer
Rückseite des Sterbebildes von Alois Donaubauer

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 670: Georg Niedermayer

Der Pfarrmessner Georg Niedermayer (bei Volksbund „Niedermeier“) stammte aus Vogtareuth. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist. Am 25.07.1915 fiel er im Alter von 33 Jahren bei Saint Mihiel im Wald von Apremont.

Man begrub Georg Biedermayer auf dem Soldatenfriedhof Saint Mihiel in Block 5, Grab 130.

Sterbebild von Georg Niedermayer
Rückseite des Sterbebildes von Georg Niedermayer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 699: Franz Hintermeier

Der Unteroffizier Franz Hintermeier wurde am 27.01.1892 in Schign, heute ein Ortsteil der Gemeinde Saaldorf – Surheim, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 1. Infanterie-Regiments. Man zeichnete ihn wegen seiner Leistungen mit dem Eisernen Kreuz 1. und 2. Klasse und dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern aus. Am 31.03.1918 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Itancourt durch einen Kopfschuss.

Man begrub Franz Hintermeier auf dem Soldatenfriedhof St.-Quentin in Block 8, Grab 422.

Sterbebild von Franz Hintermeier
Rückseite des Sterbebildes von Franz Hintermeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 698: Fidel Marxer

Der Bauerssohn Fidel Marxer stammte aus Ebenhofen, heute ein Teil der bayerischen Gemeinde Bissenhofen, und lebte in Leuterschach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist.

Offiziell ist zu den Todesumständen von Fidel Marxer nichts bekannt. Nach meinen Recherchen fiel er am 09.05.1915 während der Schlacht bei La Bassée und Arras bei Arras und wurde namenlos auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt.

Ich folgere dies aus dem Schicksal seiner Kameraden aus der gleichen Kompanie, die zum selben Zeitpunkt wie er fielen:

  • Unteroffizier Christian Eberhardt, gefallen am 09.05.1915 bei Arras, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Kriegsfreiwilliger Infanterist Bernhard Benker, gefallen am 09.05.1915 bei Arras, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Infanterist Johann Ringel, gefallen am 09.05.1915 bei Arras, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Reservist Anton Bodenmiller, gefallen am 09.05.1915 bei Arras, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;

 

 

Sterbebild von Fidel Marxer
Rückseite des Sterbebildes von Fiedel Marxer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 697: Georg Heimler

Der Landwirt Georg Heimler stammte aus Berghausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Marktgemeinde Hohenburg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des bayerischen Landsturm-Bataillons als Landsturmmann. Am 15.11.1917 starb er an den Folgen seines Kriegseinsatzen im Alter von 38 Jahre in Berghausen. Ich gehe davon aus, dass er auf dem örtlichen Friedhof beigesetzt wurde.

Sterbebild von Gerorg Heimler
Rückseite des Sterbebildes von Georg Heimler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 696: Bartholomäus Gremmer

Der Tagelöhner Bartholomäus Gremmer stammte aus Essenbach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment als Infanterist. Am 15.10.1914 verstarb er im Alter von 30 Jahren in Köln am Rhein, nachdem er bei Gefechten im Stellungskampf vor Lihone bei Arras schwer verwundet worden war.

Man begrub Bartholomäus Gremmer auf dem Soldatenfriedhof Köln-Melaten in Block 6, Reihe 3, Grab 2.

Nähere Informationen zu diesem Friedhof erhält man bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Melaten-Friedhof

Sterbebild von Bartholomäus Gremmer
Rückseite des Sterbebildes von Bartholomäus Gremmer