Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.372: Josef Zweck

Der Gefreite Josef Zweck stammte aus  Polzhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Laaber, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 19.07.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren bei den Kämpfen um das Dorf Fleury und das Zwischenwerk Thiaumont während der Schlacht um Verdun.

Offiziell ist keine Grablage für Josef Zweck bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville begraben wurde. Dort ruhen seine Kameraden der 7. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments, die am gleichen Tag wie er fielen, u. a.

  • Infanterist Josef Auburger, gefallen am 19.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Leutnant Georg Pfeiffer, gefallen am 18.07.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Josef Andritzky, gefallen am 19.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Alois Biebl, gefallen am 19.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Polzhausen gedenkt noch heute Josef Zweck auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/deuerling_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Zweck
Rückseite des Sterbebildes von Josef Zweck

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.359: Ludwig Rauschecker

Der Landwehrmann Ludwig Rauschecker stammte aus  Ebenbichl, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Unterneukirchen, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 20.07.1915 fiel er im Alter von 33 Jahren in den Vogesen am Barrenkopf durch Verschüttung.

Offiziell ist für Ludwig Rauschecker keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch fest davon aus, dass er, sofern er geborgen wurde, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hohrod beigesetzt wurde. Dort ruhen die sterblichen Überreste seiner Regimentskameraden, die am gleichen Tag fielen, u. a.

  • Leutnant Josef Prähuber, gefallen am 20.07.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 3, Grab 104;
  • Oberleutnant Gustav Voigt, gefallen am 20.07.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 3, Grab 130;
  • Leutnant der Reserve August Hornick, gefallen am 20.07.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 3, Grab 106;
  • Hauptmann Alois Ruidisch, gefallen am 22.07.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 3, Grab 272.

 

Sterbebild von Ludwig Rauschecker
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Rauschecker

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.355: Wolfgang Rinkl

Wolfgang Rinkl wurde in Hinterfelling, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rattenberg, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der Maschinengewehr-Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 03.07.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren während der Schlacht um Verdun bei dem kleinen, heftig umkämpften Dorf Fleury.

Offiziell ist keine Grablage für Wolfgang Rinkl bekannt. Da jedoch seine Regimentskameraden, die im gleichen Zeitraum fielen, auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville begraben wurden, gehe ich davon aus, dass er auf diesem Friedhof anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde:

  • Leutnant Hans Gipser, gefallen am 21.06.1916 im Fosse-Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Xaver Leimböck, gefallen am 03.07.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Gefreiter Stephan Zauner, gefallen am 12.06.1916 bei Douaumon, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Infanterist Lampert Rösl, gefallen am 03.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Wolfgang Rinkl
Rückseite des Sterbebildes von Wolfgang Rinkl

Der theoretische Weg von Wolfgang Rinkl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem wahrscheinlichen Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.340: Georg Kick

Georg Kick wurde am 07.03.1884 aus Pfreimd in Bayern und war Maurer von Beruf und Anwesenbesitzer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 7. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Ende August wurde er schwer verwundet, gesundete aber wieder und wurde im Oktober 1916 leicht verwundet. Am 10.12.1916 fiel er nach 21 Monate Kriegsdienst im Alter von 32 Jahren bei den Kämpfen bei Saillisel durch einen Rückenschuss.

Offiziell ist für Georg Kick keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er, wenn sein Leichnam geborgen wurde, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Maissemy begraben wurde. Dort wurden in der Regel die Gefallenen der Region um Saillisel beigesetzt, u. a.

  • Kriegsfreiwilliger Alexius Gnam, gefallen am 14.09.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 7, Grab 962;
  • Kanonier Wilhelm August Gläser, gefallen am 23.09.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 3, Grab 104;
  • Kanonier Anton Döbel, gefallen am 22.09.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 2, Grab 123.

Seine Heimatgemeinde Pfreimd gendenkt Georg Kick noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/pfreimd_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

 

 

Sterbebild von Georg Kick
Rückseite des Sterbebildes von Georg Kick

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.397: Michael Hausladen

Der Kaufmannssohn Michael Hausladen aus Mitterfels in Bayern diente im Ersten Weltkrieg in der 1. Kompanie des 3. sächsischen Infanterie-Regiments Nr. 102. Am 04.10.1914 starb er im Alter von 22 Jahren in einem Feldlazarett in Amifontaine bei Laon an der Aisne.

Die Grablage von Michael Hausladen ist unbekannt. Ich konnte keine Grablage ermitteln.

Ich vermute, er ist anonym auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in einem Massengrab beigesetzt worden. Der Friedhof liegt nur rund 12 Kilometer von Amifontaine entfernt und viele Soldaten, die dort fielen, wurden in Sissone begraben, beispielsweise

  • Kanonier Karl Finke, gefallen am 03.05.1917 bei Amifontaine, begraben auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 8 Grab 575;
  • Kanonier Gustav Fey, gefallen am 30.04.1917 bei Amifontaine, begraben auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 8 Grab 566.

 

Sterbebild von Michael Hausladen
Rückseite des Sterbebildes von Michael Hausladen

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.299: Josef Rieblinger

Der Reservist Josef Rieblinger stammte aus Eisolzried, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bergkirchen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.10.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei der Erstürmung von St. Laurent und Maison-Blanche (Schreibfehler auf Sterbebild) nordöstlich Arras.

Aufgrund seines Sterbeortes ist davon auszugehen, dass Josef Rieblinger auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort wurden die Soldaten begraben, die bei Maison-Blanche gefallen waren. Der Friedhof wird auch Maison-Blanche nach dem nahe gelegenen Bahnhof genannt.

Seine Heimatgemeinde Bergkirchen gedenkt Josef Rieblinger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/bergkirchen-deutenhausen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Rieblinger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Rieblinger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.295: Joseph Jaser

Joseph Jaser wurde am 27.02.1898 in Kutzenhausen in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 02.04.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Beaucourt-en-Santerre westlich der Avre.

Joseph Jaser wurde vermutlich auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast anonym in einem Massengrab begraben. Gefallene von Beaucourt wurden dort begraben.

Seine Heimatgemeinde Kutzenhausen gedenkt Joseph Jaser noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/kutzenhausen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Jaser
Rückseite des Sterbebildes von Josef Jaser

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.290: Josef Laxhuber

Josef Laxhuber wurde am 03.05.1895 in Kienberg als Sohn eines Gastwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Am 19.08.1917 fiel er an der Lafauxecke im Alter von 22 Jahren bei einem Sturmangriff während der Stellungskämpfe am Chemin des Dames. Sein Regiment lag damals mehrere Wochen in der Region VauxaillonLaffauxAllemant. Vermutlich bei Allemant fiel er.

Offiziell ist für Josef Laxhuber keine Grablage bekannt. Nach meinen Recherchen wurde er wahrscheinlich anonym auf dem Soldatenfriedhof Mons-en-Laonnois in einem Massengrab beigesetzt. Dort ruhen die sterblichen Überreste seiner Regimentskameraden, die im gleichen Zeitraum fielen:

  • Gefreiter Paul Gschwin, gefallen am 15.08.1917, begraben auf dem Soldatenfriedhof Mons-en-Laonnois in Block 27, Grab 92;
  • Reservist Josef Fuchsberger, gefallen am 21.08.1917 bei Allemant, begraben auf dem Soldatenfriedhof Mons-en-Laonnois in einem Massengrab;
  • Infanterist Friedrich Oettle, gefallen am 21.08.1917, begraben auf dem Soldatenfriedhof Mons-en-Laonnois in Block 25, Grab 90;
  • Infanterist Georg Samhammer, gefallen am 16.08.1917, begraben auf dem Soldatenfriedhof Mons-en-Laonnois in Block 14, Grab 77.

 

Sterbebild von Josef Laxhuber
Rückseite des Sterbebildes von Josef Laxhuber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.238: Josef Huber

Josef Huber stammte aus Langensteghamm, heute ein Teil der bayerischen Gemeinde Niederbergkirchen, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 15.05.1915 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Oppy (Schreibfehler auf Sterbebild) in Nordfrankreich.

Die Grablage von Josef Huber ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort ruhen auch seine Regimentskameraden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.:

  • Unteroffizier August Scheitle, gefallen am 10.05.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Ludwig Hirsch, gefallen am 09.05.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Infanterist Georg Meier, gefallen am 16.05.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Hohann Haugg, gefallen am 12.05.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef Huber
Rückseite des Sterbebildes von Josef Huber

Der theoretische Weg von Josef Huber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem vermutlichen Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.192: Josef Müller

Josef Müller wurde am 10.02.1899 in der bayerischen Gemeinde Wald als Sohn eines Schneidermeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Maschinengewehr-Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 04.10.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Verdun.

Offiziell ist für Josef Müller keien Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse anonym in einem Massengrab beigesetzt worden ist. Dort wurden seine Kameraden des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments beigesetzt, die in diesme Zeitraum fielen.

  1. Infanterist Pius Böckler, gefallen am 04.10.1918 bei Brieulles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab;
  2. Schütze Franz Klaunzler, gefallen am 04.10.1918 bei Brieulles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab;
  3. Schütze Johann Bögle, gefallen am 08.10.1918 bei Brieulles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab;
  4. Landsturmmann Andreas Schmer, gefallen am 04.10.1918 bei Cunel, begraben auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Josef Müller
Rückseite des Sterbebildes von Josef Müller