Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 48: Engelbert Wagner

Engelbert Wagner wurde 1887 geboren als Sohn eines Landwirts in Aßling bei Tuching geboren. Im  Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 24.01.1915 fiel er durch einen Granattreffer bei Sommepy in den Argonnen.

Seine sterblichen Überreste ruhen heute in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof in Souain.

 

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Der theoretische Weg von Engelbert Wagner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 46: Georg Schneider

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Georg Schneider wurde 1880 geboren. Er arbeitete als Knecht bei einem Bauern in Oberwald bei Taufkirchen (Bayern). Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.04.1917 erlag Georg Schneider seinen schweren Verletzungen, die er sich im Feld zugezogen hatte.

Die sterblichen Überreste Georg Schneiders ruhen auf dem Soldatenfriedhof in St.-Laurent-Blangy, Block 2, Grab 253.

Die Heimatgemeinde von Georg Schneider gedenkt seiner mit einem Denkmal, auf dem auch er vermerkt ist. Man kann dieses beim Denkmalprojekt sehen: http://denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/taufkirchen2_1870-71_wk1u2_bay.htm

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Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 42: Georg Geltinger

Georg Geltinger wurde 1887 als Sohn eines Landwirts in Helmsau (heute Ortsteil von Geisenhausen) in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Ersatz-Reservist in der 11. Kompanie des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments.

Am 26.02.1915 wurde er er bei den Vogesenkämpfen schwer verletzt. Er erlag am 27.02.1915 im Reservelazarett in Colmar im Elsass seinen Verletzungen.

Die sterblichen Überreste von Georg Geltinger ruhen heute auf der Kriegsgräberstätte Colmar in Grab Nr. 706.

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Sterbebild von Georg Geltinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 38: Johann Osterkorn

Johann Osterkorn wurde 1879 in Hoisberg geboren, einem Ortsteil von Egglham. Er war Landwirt in Schulleringen in Bayern, ein Ortsteil der Stadt Vilshofen an der Donau. Im Ersten Weltkrieg diente Johann Osterkorn als Landwehrmann in der 7. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Er fiel am 22.07.1915 im Alter von 36 Jahren in den Vogesen.

Der Verbleib seiner sterblichen Überreste ist offiziell unklar. Ich gehe jedoch fest davon aus, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort wurden auch seine Kameraden aus der 7. Kompanie begraben, die im gleichen Zeitraum fielen:

  • Unteroffizier Sebastian Bucher, gefallen am 22.07.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Georg Fischer, gefallen am 22.07.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 3 Grab 63;
  • Unteroffizier Anton Grätz, gefallen am 22.07.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 3 Grab 66.

 

Sterbebild von Johann Osterkorn

Sterbebild von Johann Osterkorn

Rückseite des Sterbebildes von Johann Osterkorn
Rückseite des Sterbebildes von Johann Osterkorn

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 31: Franz Glück

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Franz Xaver Glück wird 1893 als Sohn eines Gastwirts und Grundbesitzers in Ledern geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Tittmoning. Im Ersten Weltkrieg dient er in der 12 Kompanie des 24. bayerischen Infanterie-Regiments und wird mit dem Bayerischen Militär-Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 25.05.1916 fällt er bei den furchtbaren Kämpfen um Verdun bei Thiaumaont an einem Bauchschuss. Da hatte er 17 Monate im Feld gestanden.

Die sterblichen Überreste von Franz Glück ruhen heute in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof in Hautecourt-lès-Broville.

Sterbebild von Franz Glück
Sterbebild von Franz Glück
Rückseite des Sterbebildes von Franz Glück
Rückseite des Sterbebildes von Franz Glück

 

Der theoretische Weg von Franz Glück von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 30: Joseph Amann

Joseph Amann wurde 1890 als Sohn eines Landwirts in Furt geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Neumarkt – Sankt Veit, und lebte in Schönberg in Oberbayern. Er diente im Ersten Weltkrieg als Landsturmmann in der 7. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.081915 fiel Joseph Amann während der Vogesenkämpfe bei einem Sturmangriff in Sondernach im Alter von 25 Jahren.

Joseph Amann ruht auf der Kriegsgräberstätte in Breitenbach, Block 7 Grab 30.

Sterbebild von Joseph Amann
Sterbebild von Joseph Amann
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Amann
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Amann

 

Der theoretische Weg von Joseph Amann von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: