Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.831: Franz Xaver Gisser

Der Soldat Franz Xaver Gisser wurde am 13.11.1892 in Maisenberg geboren, ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg und war der Sohn eines Landwirts (Berghuber) und Bürgermeisters. Er lebte zuletzt in Fünfleiten. Im Ersten Weltkrieg diente er als Vize-Feldwebel in der Minenwerfer-Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Er war angehender Offizier (Offiziersaspirant). Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem bayerischen Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Gleich zu Kriegsbeginn wurde er am Fuß leicht verwundet. Am 06.10.1918, nach 50 Monate Kriegsdienst, verstarb er nach einer schweren Verwundung, einem Rückenschuss, im Alter von 26 Jahren im Lazarett Turene. Er wurde bei der Abwehrschlacht in der Champagne und an der Maas tödlich verwundet.

Man begrub Franz Xaver Gisser auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis in Block B, Grab 1.607.

Sterbebild von Franz Xaver Gisser
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Gisser

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.830: Xaver Huber

Der Soldat Xaver Huber stammte aus Spitzgrub, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gangkofen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 3. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.01.1916 (Volksbund: 27.01.1916) verstarb er im Alter von 28 Jahren nach schwerer Verwundung während des Stellungskampfes im Oberelsass bei Münster im Lazarett Colmar.

Man begrub Xaver Huber auf dem Soldatenfriedhof Colmar in Grab 331.

Sterbebild von Xaver Huber
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Huber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.829: Peter Randlinger

Der Soldat Peter Randlinger stammte aus Helming, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kienberg. Sein Vater war Landwirt (Haindlbauer). Er war Kandidat der Theologie im erzbischöflichen Klerikerseminar in Freising, also angehender Priester. Im Ersten Weltkrieg diente er als Vizefeldwebel und Offiziersaspirant in der 7. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 14.06.1916 verstarb er im Alter von 22 Jahren im Feldlazarett Nr. 8 in Romagne-sous-les-Côtes
, nachdem er während der Schlacht um Verdun in der Chauffour- und Albain-Schlucht durch einen Lungenschuss schwer verwundet worden war.

Man begrub Peter Randlinger auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 3, Grab 158.

Sterbebild von Peter Randlinger
Rückseite des Sterbebildes von Peter Randlinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.828: Xaver Obermeier

Der Soldat Xaver Obermeier wurde am 28.05.1895 in der bayerischen Stadt Bogen geboren. Seit Vater war der Posthalters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in einer 2. Maschinengewehr-Kompanie. Er wurde mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 02.05.1917 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Preux vor Arras durch Granatschuss.

Man begrub Xaver Obermeier auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

http://www.denkmalprojekt.org/2012/bogen_lk-straubing-bogen_1870_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Xaver Obermeier
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Obermeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.827: Albert Danzer

Der Soldat Albert Danzer stammte aus Gramsham, einem Ortsteilo der bayerischen Gemeinde Feichten an der Alz, und war der Sohn eines Kleinbauern (Lausch-Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Sergant in der 17. bayerische Sanitäts-Kompanie. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse, mit dem bayerischen Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern und der 9jährigen Dienstauszeichnung ausgezeichnet. Am 16.11.1918 verstarb er im Alter von 38 Jahren nach 4 Jahren und drei Monaten Kriegsdienst im Lazarett Bochum an einem Granatsplitter.

Man begrub Albert Danzer auf dem Friedhof Bochum-Blumenstraße in Grab 48.

Sterbebild von Albert Danzer
Rückseite des Sterbebildes von Albert Danzer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.826: Ludwig Gruber

Der Soldat Ludwig Gruber stammte aus Wildprechting; einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Reisbach, und war der Sohn eines Landwirts (Söldner). Im Ersten Weltkrieg diente er als Fahrer im 1. Feld-Maschinengewehr-Zug des 24. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 29.07.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun bei den Stellungskämpfen auf den Maashöhen und bei Saint-Mihielim Alter von 28 Jahren bei Verdun in Nordfrankreich durch Granatschuss. Er wurde in einem Abschnitt zwischen Camp des Romains und Mont-Meuse-Ferm getötet.

Man begrub Ludwig Gruber auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 10, Grab 55.

Sterbebild von Ludwig Gruber
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Gruber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.825: Johann Rothaichner

Der Soldat Johann Rothaichner (Verlustliste und Denkmal: Rotheichner) stammte aus Gamsenberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rimbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 11. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 20.10.1914 verstarb er während der Stellungskämpfe an der Somme nach einem Schuss in den Rücken in der Nähe von Dompierre im Alter von 25 Jahren in einem Feldlazarett in Flaucourt.

Man begrub Johann Rothaichner auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in Block 1, Grab 773.

Seine Heimatgemeinde Rattenbach gedenkt Johann Rothaichner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/rimbach-rattenbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Rothaichner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Rothaichner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.823: Anton Huber

Der Soldat Anton Huber stammte aus Wölkham, eine Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg, und war der Sohn eines Landwirts (Ecker). Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 9. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.11.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren währned der Stellungskämpfe auf den Höhen westlich Vimy in Nordfrankreich.

Offiziell ist für Anton Huber keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass seine Gebeine, wenn sie bis heute geborgen wurden, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Max Mehrer, gefallen am 26.11.1915 bei La Folie, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Infanterist Anton Blumenhofer, gefallen am 28.11.1915 bei Vimy, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Landsturmmann Medardus Mandl, gefallen am 28.11.1915 bei Vimy, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Anton Huber
Rückseite des Sterbebildes von Anton Huber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.822: Josef Egger

Der Soldat Josef Egger stammte aus Lupperting, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in einer Maschinengewehr-Kompanie. Am 22.01.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren durch schwere Verwundung.

Der Sterbeort und die Lages des Grabes von Josef Egger sind unbekannt.

Sterbebild von Josef Egger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Egger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.821: Alfons Haimerl

Der Soldat Alfons Haimerl wurde am 05.08.1895 in der bayerischen Gemeinde Grafenwiesen geboren und war der Sohn eines Schmiedemeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.07.1917 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Sommerschlacht in Flandern bei Frélinghien.

Die Lage des Grabes von Alfons Haimerl ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Grafenwiesen gedenkt Alfons Haimerl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/grafenwiesen_bay.htm

Sterbebild von Alfons Haimerl
Rückseite des Sterbebildes von Alfons Haimerl