Der Gefreite Eugen Pflug stammte aus München und diente in der 1. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 12.03.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren durch einen Lungenschuss. Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.
Sterbebild von Eugen PflugRückseite des Sterbebildes von Eugen Pflug
Der Schuhmachermeister Peter Brindl aus Angerbach (Ortsteil von Gangkofen) diente im Ersten Weltkrieg in der 11. Kompanie des 2. Infanterie-Regiments als Landwehrmann und Gefreiter. Am 22.07.1915 fällt er im Alter von 38 Jahren bei einer Verschüttung durch eine Granate.
Peter Brindl wurde auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab begraben.
Der theoretische Weg von Peter Brindl von seinem Heimatort zu seinem Grab:
Der Gefreite Anton Brandlmayer stammte aus Unterhub bei Unterneukirchen. Er war der Sohn eines Landwirts und diente im Ersten Weltkrieg im 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment. Er war mit dem Militär-Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet worden. Am 16.08.1916 kam er bei einem schweren Unglück im Münstertal bei Münster (Elsass) im Alter von 32 Jahren ums Leben.
Begraben wurde Anton Brandlmayer auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach im Block 1, Grab 89.
Sterbebild von Anton BrandlmayerRückseite des Sterbebildes von Anton Brandlmayer
Der theoretische Weg von Anton Brandlmayer von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Sägearbeiter Matthäus Stockhammer wurde am 29.05.1886 in Mühldorf am Inn geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 2. bayerischen Infanterie-Regiment „Kronprinz“ als Gefreiter. Am 16.12.1916 fiel er im Alter von 30 Jahren bei den Kämpfen um Verdun in Lothringen.
Das Grab von Matthäus Stockhammer findet man auf dem Soldatenfriedhof Troyon, Block 1, Grab 332.
Der Lehrer Ferdinand Schieb wurde am 11.10.1885 in Hartkirchen am Inn, heute ein Ortsteil der Gemeinde Pocking, geboren. Er übte seinen Beruf in Tettenweis, einige Kilometer von seinem Heimatort, aus. Als Gefreiter in der 8. Kompanie des 1. Landwehr-Infanterie-Regiments fiel er bei den Kämpfen am 02.08.1915 im Alter von 29 Jahren am Schratzmännele in den Vogesen bei Münster (Elsass).
Ich gehe aufgrund meiner Recherchen davon aus, dass Ferdinand Schieb auf dem Soldatenfriedhof Hohrod als unbekannter Toter in einem Massengrab beigesetzt wurde. Der Abgleich der Beisetzungsorte von Kameraden aus seiner Kompanie, die am selben Tag gefallen sind, legen dies nahe:
Leutnant der Reserve Wilhelm Pfannenschmidt, + 02.08.1915, Hohrod, Block 3 Grab 227
Unteroffizier Ludwig Betz, + 02.08.1915 am Schratzmännele, Hohrod, Massengrab
Gefreiter Johann Bachmaier, + 02.08.1915 am Schratzmännele, Hohrod, Massengrab
Sterbebild von Ferdinand SchiebRückseite des Sterbebildes von Ferdinand Schieb
Der Gefreite Josef Anzenberger wurde am 17.02.1883 in Otzing geboren und war Landwirt von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er in einem bayerischen Infanterie-Regiment. Am 24.12.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren bei Racoviteni. Er wurde beiRacoviteni begraben – jedoch nicht auf einem offiziellen Soldatenfriedhof.
Sterbebild von Josef AnzenbergerRückseite des Sterbebildes von Josef Anzenberger
Der theoretische Weg von Josef Anzenberger von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Musiker Friedrich Weber wurde am 20.08.1893 in Birnbrunn, einem Ortsteil der Gemeinde Traitschin, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter im 23. Reserve-Infanterie-Regiment (3. Kompanie). Am 19.02.1915 wurde er im Alter von 21 Jahren am Barrenkopf bei Münster (Elsass) während der Kämpfe in den Vogesen getötet.
Die Gebeine sind auf dem Soldatenfriedhof Haguenau in Grab 148 beigesetzt worden.
Sterbebild von Friedrich WeberRückseite des Sterbebildes von Friedrich Weber
Der theoretische Weg von Friedrich Weber von seiner Heimatgemeinde über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Gefreite Stephan Glas ( beim Volksbund als „Stefan“ registriert) stammte aus Reikering, einem Ortsteil von Stephanskirchen. Er war von Beruf Schreiner. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 26.06.1915 verstarb er im Alter von 38 Jahren im Lazarett Colmar.
Die sterblichen Überreste von Stephan Glas ruhen auf dem Soldatenfriedhof Colmar, Grab 129.
Sterbebild von Stephan GlasRückseite des Sterbebildes von Stephan Glas
Der theoretische Weg von Stephan Glas von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:
Der Bauerssohn Heinrich Fisch stammte aus Wingersdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Thyrnau. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Gefreiter. Am 20.07.1915 wurde er im Alter von 36 Jahren am Schratzmännele bei Münster (Elsass) getötet.
Ich gehe nach dem Abgleich der Sterbedaten von Heinrich Fisch mit den Sterbedaten von Kameraden von ihm davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Hohrod als unbekannter Toter in einem Massengrab beigesetzt wurde. Leutnant Max Hönig fiel am gleichen Tag und wurde auf diesem Friedhof beigesetzt. Gleiches gilt für Offiziersstellvertreter Adolf Müller und Vizefeldwebel hans Fischer.
Sterbebild von heinrich FischRückseite des Sterbebildes von Heinrich Fisch
Johann Wiendl wurde am 16.12.1892 in Altenhammer geboren und arbeitete als Praktikant in der Landwirtschaft. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der MG Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments („König“) als Gefreiter. Am 12.06.1916 wurde er im Alter von 23 Jahren bei Douaumont getötet. Er war mit dem Militär-Verdienstkreuz III. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet worden.
Das Grab von Johann Wiendl befindet sich heute auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Brovillein einem Massengrab.
Sterbebild von Johann WiendlRückseite des Sterbebildes von Johann Wiendl
Der theoretische weg von Johann Wiendl von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: