Der Bauerssohn Michael Dettl stammte aus Gasbichl, heute ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Frasdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.06.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren durch einen Schrapnellschuss bei den Stellungskämpfen am Chemin des Dames.
Die Lages seines Grabes ist heute nicht mehr bekannt.
Der Vize-Feldwebel Xaver Meier stammte aus Gars am Inn in Oberbayern und diente im Ersten Weltkrieg in der 5. Kompanie des 3. Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 11.04.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren in Frankreich im Wald von Malancourt.
Man begrub Xaver Meier auf dem großen Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse vor den Toren Verduns in einem Massengrab.
Der Schneidermeistersohn Johann Mayer wurde in Au am Inn geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gars am Inn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments. Am 28.08.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren in Balkrad bei Nossoncourt währen eines Sturmangriffs.
Man begrub Johann Mayer auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab.
Der Infanterist Sebastian Stadler stammte aus Aschau am Inn und war Maurerpalierssohn. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 01.10.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Thélus.
Über den Zeitraum des Todes von Sebastian Stadler berichtet die Regimentsgeschichte des 16. bayerischen Infanterie-Regiments:
„Das III. Bataillon wurde plötzlich am 29.09. 2 Uhr früh von Peronne mit Eisenbahn nach Arleux befördert und dort zur Ablösung des während der schweren Kämpfe eingesetzten Infanterie-Regiment 63 verwendet. Das Bataillon bildete zusammen mit dem II./bayerisches Infanterie-Regiment und dem II./ bayerisches 15. Infanterie-Regiment das bayerische Infanterie-Regiment 1 unter Führung des Kommandeurs des 6. Reserve-Infanterie-Regiment. Der Einsatz der geschlossenen Bataillone erfolgte bereits am 30.09. morgens in dem südlichen vorspringenden Teil der Stellung zwischen dem Weg Thelus – Neuville und der Straße Lens – Arras. Das Bataillon fand nicht das, was man eine ideale Verteidigungsstellung nennen konnte. Das feindliche Artilleriefeuer hatte den Gräben erheblich zugesetzt, die vorderste gut ausgebaute Linie war zerschossen und auch verloren gegangen. Die Verteidiger waren in die zweite und dritte Linie, die noch nicht den guten Bauzustand erreicht hatten, zurückgedrängt worden. Die ehemaligen in die vordersten Gräben führenden Verbindungswege waren abgeriegelt worden, sowohl vom Feinde wie vom Verteidiger und so zu Sappen geworden, um die erbittert gekämpft wurde. Sie gaben allen Kämpfen der Kompanien des eingesetzten Bataillons den eigenartigen Charakter des Nahkampfes mit der Handgranate. Ein Großangriff erfolgte ja an dieser Stelle nicht mehr, aber täglich unternahm der Gegner Versuche, die Sappen in die Hand zu bekommen. Ein besonders beliebtes Angriffsziel bildeten die sogenannten „Hörnersappen“ am linken Flügel des Bataillons. Dort leisteten die 9. und 10. Kompanie in Abwehr und Gegenstoß ganz Hervorragendes und behielten in oft zweistündigem Handgranatenkampf unter heftogstem Artillerie- und Minenfeuer stets die Oberhand. Die Verluste waren der Kampfart entsprechend verhältnismäßig hoch.“
Man begrub Sebastian Stadler auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Franz Kirschner wurde in Dietraching als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Eggenfelden. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 16. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.11.1914 verstarb er im Alter von 27 Jahren in einem Feldlazarett in Quesnoy an einer Krankheit.
Man begrub Franz Kirschner auf dem Soldatenfriedhof Carvin in Block 4, Grab 75.
Der Müllerssohn Franz Duschl wurde am 21.10.1882 in Wöhrmühl geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Dorfen. Im Ersten Weltkrieg dient er in der 5. Ersatz-Maschinengewehr-Kompanie als Schütze. Am 02.10.1918 verstarb er im Alter von 36 Jahren im Vereins-Lazarett Memmingen in Folge einer Krankheit.
Eine Grablage ist für Franz Duschl nicht bekannt. Ich vermute, er wurde in Memmingen auf dem örtlichen Friedhof begraben.
Der Kleinbauer Kaspar Burner stammte aus dem bayerischen Steinberg, einem Ortsteil der Gemeinde Unterneukirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 24.09.1914 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Lihons während eines Sturmangriffs.
Man begrub Kaspar Burner auf dem großen Soldatenfriedhof Vermandovillers in Frankreich in einem Massengrab.
Der Maschinengehilfe Karl Bielmeier stammte aus dem bayerischen Markt Teisnach. Im Ersten Weltkrieg diente er im Badischen Füsilier-Regiment Nr. 40 als Schütze. Am 30.11.1917 fiel er im Alter von 20 Jahren bei der Angriffsschlacht bei Cambrai in der Nähe von Cambrai.
Eine Grablage ist für Karl Bielmeier nicht bekannt.
Der Wehrmann Johann Sommer stammte aus Ottengrün, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Helmbrechts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 7. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.08.1914 fiel er in den Vogesen bei Fraiskade (Volksbund gibt richtig Friscati an) in Frankreich.
Man begrub Johann Sommer auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.
Der Zimmermann Leonhard Oberbauer wurde am 30.10.1881 in Harthausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mettenheim, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Wehrmann in der 6. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments. Gleich zu Beginn des Krieges fiel er am 02.09.1914 im Alter von 33 Jahren bei Labaroche Evaux in den französischen Vogesen.
Man begrub Leonhard Oberbauer auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.