Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.369: Josef Resch

Der Landwehrmann Josef Resch stammte aus Forst, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wessobrunn, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 24.11.1914 fiel er im Alter von 30 Jahren.

Offiziell ist keine Grablage für Josef Resch bekannt. Nach meinen Recherchen wurde er auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel anonym in einem Massengrab beigesetzt. Dort wurden seine Kameraden des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regimentes begraben, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.:

  • Infanterist Ludwig Bach, gefallen am 21.11.1914 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
  • Gefreiter Ambros Heusinger, gefallen am 25.11.1914 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
  • Ludwig Hank, gefallen am 23.11.1914 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
  • Gefreiter Georg Scheuplein, gefallen am 17.11.1914 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 3, Grab 491;
  • Infanterist Lorenz Endres, gefallen am 27.11.1914 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.

 

Seine Heimatgemeinde Forst gedenkt Josef Resch noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/wessobrunn-forst_st_leonhard_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Resch
Rückseite des Sterbebildes von Josef Resch

Der theoretische Weg von Josef Resch von seinem Heimatort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.363: Max Lehner

Max Lehner war der Sohn eines Landwirts aus Grund, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruhstorf an der Rott. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.08.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Saint-Mihiel.

Offiziell ist für Max Lehner keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab begraben wurde. Dort ruhen seine Kameraden des 20. bayerischen Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Unteroffizier Franz Köpf, gefallen am 25.08.1916 bei St. Mihiel, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 3, Grab 314;
  • Gefreiter Georg Baumann, gefallen am 28.08.1916 bei Apremont, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
  • Infanterist Georg Schmatz, gefallen am 25.08.1916 bei St. Mihiel, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab (zunächst als in Gefangenschaft geraten gemeldet;
  • Infanterist Anton Weber, gefallen am 25.08.1916 bei St. Mihiel, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab (zunächst als in Gefangenschaft geraten gemeldet.

Auch Max Lehner wurde in den Verlustlisten zunächst als in Gefangenschaft geraten gemeldet. Dies stellte sich jedoch später wie bei Weber und Schmatz als Irrtum heraus. In den Wirren bei den Kämpfen um Apremot und in dem dort sehr unübersichtlichen Gelände war dies kein Wunder.

 

 

Sterbebild von Max Lehner
Rückseite des Sterbebildes von Max Lehner

Der theoretische Weg von Max Lehner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.360: Josef Greber

Der Kaiserjäger Josef Greber wurde am 09.06.1898 in Egg in Österreich geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 3. Tiroler Kaiser-Jäger-Regiment. Am 11.12.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Pardubitz in Böhmen, heute ein Ort in der heutigen Tschechei.

Wie fast immer bei Österreichern war eine Grablage für Josef Greber nicht zu ermitteln.

Sterbebild von Josef Greber
Rückseite des Sterbebildes von Josef Greber

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.358: Thomas Hobmeier

Thomas Hobmeier wurde am 17.12.1887 in Hinterholz in Bayern geboren und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in einem bayerischen Infanterie-Regiment. Am 24.05.1917 fiel er im Alter von 29 Jahren.

Regimentszugehörigkeit, Sterbeort und Grablage waren für mich nicht mehr zu recherchieren.

Sterbebild von Thomas Hobmeier
Rückseite des Sterbebildes von Thomas Hobmeier

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.357: Ludwig Lutz

Der Reservist Ludwig Lutz wurde in Thannenmais (Schreibfehler auf Sterbebild), einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Reisbach, als Sohn eines Zimmermeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.10.1914 fiel er im Alter von 27 Jahren bei  Lihons (Schreibfehler auf Sterbebild) an der Somme in Frankreich.

Eine Grablage ist für Ludwig Lutz offiziell nicht bekannt. Nach meinen Recherchen wurde er wahrscheinlich auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers anonym in einem Massengrab begraben. Dort ruhen seine Kameraden aus der 4. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regimentes, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a. 

  • Infanterist Johann Kammhuber, gefallen am 02.10.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Vizefeldwebel  Ernst Hornickel, gefallen am 02.10.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Gefreiter Johann Schäfer, gefallen am 02.10.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Georg Brams, gefallen am 02.10.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

 

Seine Heimatgemeinde Failnbach gedenkt Ludwig Lutz noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/failnbach-reisbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Lutz
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Lutz

Der theoretische Weg von Ludwig Lutz von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem vermutlichen Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.355: Otto Vogel

Der Landwehrmann Otto Vogel wurde am 21.10.1886 in Reiterswiesen geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 13. Kompanie des 4. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.11.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren laut Sterbebild im Argonnenwald in Frankreich. Ich gehe jedoch nach meinen Recherchen davon aus, dass er im Bois d’Ailly in der Nähe von Saint-Mihiel fiel. Dort war sein Regiment zu diesem Zeitpunkt eingesetzt.

Die Lage eines Grabes von Otto Vogel ist unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel beigesetzt wurde. Dort ruhen seine Kameraden aus dem 4. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment, die im gleichen Zeitraum fielen.

Seine Heimatgemeinde Reiterswiesen gedenkt Otto Vogel noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2016/reiterswiesen_lk-bad-kissingen_wk1_wk2_bay.html

Sterbebilder von Otto Vogel
Rückseite der Sterbebilder von Otto Vogel

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.352: Michael Limmer

Der Infanterist Michael Limmer wurde am 17.09.1897 in Engelbrechtsmünster als Sohn eines Kleinbauern geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Geisenfeld. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 28. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 22.12.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren in Rumänien während der Schlacht bei Rimnikul – Sarat durch einen Kopfschuss.

Die Lage des Grabes von Michael Limmer ist unbekannt.

Sterbebild von Michael Limmer
Rückseite des Sterbebildes von Michael Limmer

Der theoretische Weg von Michael Limmer von seinem Geburtsort zu seiner Sterberegion:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.351: Leonhard Gröber

Der Gefreite Leonhard Gröber stammte aus Aiglsbach in Bayern und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er im 13. bayerischen Infanterie-Regiment, laut Verlustliste Brigade-Ersatz-Bataillon 11, 4. Kompanie. Am 22.06.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Ban de Sapt.

Offiziell ist die Lage des Grabes von Leonhard Gröber unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er auf dem Soldatenfriedhof Senones anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort ruhen die Gebeine seiner Kameraden aus dem Brigade-Ersatz-Bataillon 11, die im gleichen Zeitraum wie Leonhard Gröber fielen:

  • Unteroffizier Georg Breitinger, gefallen am 22.06.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Richard Rabl, gefallen am 22.06.1915 bei Ban de Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
  • Reservist Tobias Flammensbeck, gefallen am 22.06.1915 bei Ban de Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
  • Landwehrmann August Lutz, gefallen am 23.06.1915 bei Ban de Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
  • Landwehrmann Hans Pöhlmann, gefallen am 22.06.1915 bei Ban de Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab.

 

Seine Heimatgemeinde Aiglsbach gedenkt Leonhard Gröber noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/aiglsbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Leonhard Gröber
Rückseite des Sterbebildes von Leonhard Gröber

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.345: Johann Pfeiffer

Der Gefreite Johann Pfeiffer wurde am 25.06.1920 in Riesen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Steingaden. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Am 17.12.1941 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Jablonowa.

Die Lage des Grabes von Johann Pfeiffer ist unbekannt.

Sterbebild von Johann Pfeiffer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Pfeiffer

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.339: Anton Lerf

Der Gefreite Anton Lerf wurde in Bernbeuren geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Infanterie-Regiment. Am 20.11.1941 fiel er im Alter von 22 Jahren in Kuroja bei Bogorodizk in Russland.

Die Lage der Ruhestätte von Anton Lerf ist unbekannt.

Sterbebild von Anton Lerf
Rückseite des Sterbebildes von Anton Lerf