Der Kaiserjäger Josef Greber wurde am 09.06.1898 in Egg in Österreich geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 3. Tiroler Kaiser-Jäger-Regiment. Am 11.12.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Pardubitz in Böhmen, heute ein Ort in der heutigen Tschechei.
Wie fast immer bei Österreichern war eine Grablage für Josef Greber nicht zu ermitteln.
Sterbebild von Josef GreberRückseite des Sterbebildes von Josef Greber
Thomas Hobmeier wurde am 17.12.1887 in Hinterholz in Bayern geboren und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in einem bayerischen Infanterie-Regiment. Am 24.05.1917 fiel er im Alter von 29 Jahren.
Regimentszugehörigkeit, Sterbeort und Grablage waren für mich nicht mehr zu recherchieren.
Sterbebild von Thomas HobmeierRückseite des Sterbebildes von Thomas Hobmeier
Der Reservist Ludwig Lutz wurde in Thannenmais (Schreibfehler auf Sterbebild), einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Reisbach, als Sohn eines Zimmermeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.10.1914 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Lihons (Schreibfehler auf Sterbebild) an der Somme in Frankreich.
Eine Grablage ist für Ludwig Lutz offiziell nicht bekannt. Nach meinen Recherchen wurde er wahrscheinlich auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers anonym in einem Massengrab begraben. Dort ruhen seine Kameraden aus der 4. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regimentes, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Infanterist Johann Kammhuber, gefallen am 02.10.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
Vizefeldwebel Ernst Hornickel, gefallen am 02.10.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
Gefreiter Johann Schäfer, gefallen am 02.10.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
Georg Brams, gefallen am 02.10.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.
Der Landwehrmann Otto Vogel wurde am 21.10.1886 in Reiterswiesen geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 13. Kompanie des 4. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.11.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren laut Sterbebild im Argonnenwald in Frankreich. Ich gehe jedoch nach meinen Recherchen davon aus, dass er im Bois d’Ailly in der Nähe von Saint-Mihiel fiel. Dort war sein Regiment zu diesem Zeitpunkt eingesetzt.
Die Lage eines Grabes von Otto Vogel ist unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel beigesetzt wurde. Dort ruhen seine Kameraden aus dem 4. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment, die im gleichen Zeitraum fielen.
Der Infanterist Michael Limmer wurde am 17.09.1897 in Engelbrechtsmünster als Sohn eines Kleinbauern geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Geisenfeld. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 28. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 22.12.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren in Rumänien während der Schlacht bei Rimnikul – Sarat durch einen Kopfschuss.
Die Lage des Grabes von Michael Limmer ist unbekannt.
Sterbebild von Michael LimmerRückseite des Sterbebildes von Michael Limmer
Der theoretische Weg von Michael Limmer von seinem Geburtsort zu seiner Sterberegion:
Der Gefreite Leonhard Gröber stammte aus Aiglsbach in Bayern und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er im 13. bayerischen Infanterie-Regiment, laut Verlustliste Brigade-Ersatz-Bataillon 11, 4. Kompanie. Am 22.06.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Ban de Sapt.
Offiziell ist die Lage des Grabes von Leonhard Gröber unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er auf dem Soldatenfriedhof Senones anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort ruhen die Gebeine seiner Kameraden aus dem Brigade-Ersatz-Bataillon 11, die im gleichen Zeitraum wie Leonhard Gröber fielen:
Unteroffizier Georg Breitinger, gefallen am 22.06.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
Unteroffizier Richard Rabl, gefallen am 22.06.1915 bei Ban de Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
Reservist Tobias Flammensbeck, gefallen am 22.06.1915 bei Ban de Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
Landwehrmann August Lutz, gefallen am 23.06.1915 bei Ban de Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
Landwehrmann Hans Pöhlmann, gefallen am 22.06.1915 bei Ban de Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab.
Der Gefreite Johann Pfeiffer wurde am 25.06.1920 in Riesen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Steingaden. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Am 17.12.1941 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Jablonowa.
Die Lage des Grabes von Johann Pfeiffer ist unbekannt.
Sterbebild von Johann PfeifferRückseite des Sterbebildes von Johann Pfeiffer
Der Gefreite Anton Lerf wurde in Bernbeuren geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Infanterie-Regiment. Am 20.11.1941 fiel er im Alter von 22 Jahren in Kuroja bei Bogorodizk in Russland.
Die Lage der Ruhestätte von Anton Lerf ist unbekannt.
Sterbebild von Anton LerfRückseite des Sterbebildes von Anton Lerf
Der Gefreite Hans Bayerl stammte aus Metten in Bayern und war Maler von Beruf. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Am 06.07.1941 fiel er im Alter von 27 Jahren an der Ostfront.
Über den Sterbeort und die Lage seines Grabes konnte ich nichts recherchieren.
Sterbebild von Hans BayerlRückseite des Sterbebildes von Hans Bayerl
Der Obergefreite Peter Neumaier stammte aus Grub, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gars am Inn, und war der Sohn eines Landwirts. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Grenadierregiment. Er war Feldzugsteilnehmer gegen Frankreich und Russland. Am 23.07.1943 fiel er im Alter von 24 Jahren bei. Bjelgorod im europäischen Teil Russlands nach vier Jahren Kriegsdienst.
Die Lage des Grabes von Peter Neumaier konnte ich nicht ermitteln. Ich vermute, dass er vor Ort begraben wurde.