Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 761: Eduard Kolb

Der Bahnbedienstete Eduard Kolb wurde am 19.03.1890 in Weißensberg, Kreis Lindau geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Vizefeldwebel im 20. bayerischen Infanterie-Regiment und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse sowie dem Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 17.10.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren in Nordfrankreich bei Sailly-Saillisel während der Schlacht an der Somme.

Man begrub Eduard Kolb auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Weißensberg Eduard Kolb auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/weissensberg_bay.htm

Sterbebild von Eduard Kolb
Rückseite des Sterbebildes von Eduard Kolb

Der theoretische Weg von Eduard Kolb von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 760: Urban Berktold

Der Soldat Urban Berktold wurde 1897 in Oberstdorf in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Batterie des 8. bayerischen Reserve Feld-Artillerie-Regiments. Am 02.10.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Villers devant Dun durch eine Fliegerbombe.

Man begrub Urban Berktold auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Oberstdorf gedenkt noch heute Urban Berktold auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oberstdorf_st_johannes_baptist_wk1u2_bay.htm

 

Sterbebild von Urban Berktold
Rückseite des Sterbebildes von Urban Berktold

Der theoretische Weg von Urban Berktold von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 759: Hans Titscher

Der Infanterist Hans Titscher wurde am 18.09.1893 in Oberstdorf geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 06.03.1917 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Arras.

Man begrub Hans Titscher auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 2, Grab 596.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Oberstdorf Hans Titscher auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oberstdorf_st_johannes_baptist_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Hans Titscher
Rückseite des Sterbebildes von Hans Titscher

Der theoretische Weg von Hans Titscher von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 756: Ferdinand Greiter

Ferdinand Greiter wurde am 04.10.1891 in Imberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Sonthofen, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, das Regiment List, in dem auch Adolf Hitler kämpfte. Am 08.10.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren während der Schlacht an der Somme.

Offiziell ist keine Grablage für Ferdinand Greiter bekannt. Ich gehe davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde. Viele seiner Kameraden aus seiner Kompanie, die an diesem Tag fielen, wurden dort begraben:

  1. Gefreiter Joseph Schwaiger, gefallen am 08.10.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab
  2. Ersatz-Reservist Jakob Gierl, gefallen am 04.10.1916 bei Warlencourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab

 

Sterbebild von Ferdinand Greiter
Rückseite des Sterbebildes von Ferdinand Greiter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 754: Max Hofer

Der Bauerssohn Max Hofer stammte aus Thanham. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des Brigade-Ersatzbataillons Nr. 2 als Reservist. Am 31.08.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei La Planchette (Schreibfehler auf Sterbebild).

Man begrub Max Hofer auf dem Soldatenfriedhof Saulcy-sur-Meurthe in Grab 40.

Sterbebild von Max Hofer
Rückseite des Sterbebildes von Max Hofer

 

Der theoretische Weg von Max Hofer von seinem geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 753: Franz Hallhuber

Der Bauerssohn Franz Hallhuber stammte aus Buchet, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Bad Griesbach im Rottal. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.01.1916 fiel er in den Vogesen im Alter von 20 Jahren bei Landersbach (Schreibfehler auf dem Sterbebild) im Münstertal im Elsass durch einen Granatschuss.

Man begrub Franz Hallhuber auf der Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 3. Grab 36.

Sterbebild von Franz Hallhuber
Rückseite des Sterbebildes von Franz Hallhuber

Der theoretische Weg von Franz Hallhuber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 747: Wilhelm Diek

Der Reservist Wilhelm Diek wurde am 06.03.1888 in Groß Hesepe geboren, heute ein Ortsteil der niedersächsischen Gemeinde Geeste. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des Infanterie-Regiment 368. Am 27.03.1916 fiel er im Alter von 28 Jahren in Frankreich.

Man begrub Wilhelm Diek auf dem Soldatenfriedhof Bouillonville in Block 3, Grab 53.

Seine Heimatgemeinde Geeste gedenkt noch heute Wilhelm Diek auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2012/gross-hesepe_gem-geeste_lk-emsland_wk1_wk2_ns.html

Sterbebild der Gebrüder Diek
Rückseite des Sterbebildes der Gebrüder Diek

Der theoretische Weg von Wilhelm Diek von seinem geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 746: Hermann Diek

Der Kanonier Hermann Diek wurde am 28.04.1885 in Groß Hesepe in Niedersachsen geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Geeste. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Batterie des Fußartillerie-Bataillons Nr. 27. Am 27.09.1915 starb er nach schwerer Verwundung im Alter von 30 Jahren in Frankreich in einem Etappen Lazarett.

Eine Grablage konnte ich für Hermann Diek nicht ermitteln.

Seine Heimatstadt Großhesepe gedenkt noch heute Hermann Diek auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2012/gross-hesepe_gem-geeste_lk-emsland_wk1_wk2_ns.html

Sterbebild der Gebrüder Diek
Rückseite des Sterbebildes der Gebrüder Diek

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 743: Karl Rainer

Der Landwirt Karl  Rainer (eigentlich laut Verlustliste „Reiner“) wurde am 31.10.1877 in Haag geboren, heute ein Ortsteil der schwäbischen Gemeinde Oy-Mittelberg. Er lebte in Oberschöneberg in Schwaben. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 3. Landwehr-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 21.02.1915 fiel er im Alter von 37 Jahren am Hörnleskopf in der Nähe des Lingekopfs bei Münster (Elsass).

Offiziell ist für Karl Rainer keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er wie seine am gleichen Zeitraum gefallenen Kameraden aus der 10. Kompanie als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal folgender seiner Kameraden:

  1. Leutnant Alois Müller, gefallen am 21.02.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 2, Grab 223,
  2. Unteroffizier Karl Bub, gefallen am 21.02.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab,
  3. Gefreiter Leo Karg, gefallen am 21.02.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.

 

Seine Heimatgemeinde Oy-Mittelberg gedenkt noch heute Karl Tainer auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oy-mittelberg_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Karl Rainer
Rückseite des Sterbebildes von Karl Rainer

Der theoretische Weg von Karl Rainer von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 741: Johann Gietl

Der Unteroffizier Johann Gietl wurde am 09.08.1890 in Winkerling in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Maxhütte-Haidhof. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 23.11.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei St. Mihiel 20 Kilometer südlich von Verdun bei einem Patrouillengang.

Eine Grablage ist für Johann Gietl offiziell nicht bekannt. Ich vermute jedoch, dass man ihn als unbekannten Toten auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel oder Troyon beigesetzt hat, wobei ich St. Mihiel favorisiere. Auf beiden Friedhöfen wurden zwischen 1914 und 1918 Soldaten begraben, die bei den Kämpfen rund um St. Mihiel gefallen sind. Auch andere Soldaten des 6. bayerischen Infanterie-Regiments, die Ende 1914 vor St. Mihiel fielen, sind auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel begraben.

Sterbebild von Johann Gietl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Gietl