Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.075: Johann Erlmeier

Der Soldat Johann Erlmeier wurde am 06.01.1891 geboren und stammte aus Habach in Bayern, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Johanniskirchen, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter und Fahrer in der 6. Batterie des 23. bayerischen Feldartillerie-Regiments. Er wurde mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 09.10.1918 fiel er während der Kämpfe vor und in der Hermannstellung im Alter von 22 Jahren bei Busigny (Cambrai) durch einen Volltreffer.

Über den Todestag und die Todesumstände von Johann Erlmeier berichtet die Regimentsgeschichte des 23. Feldartillerie-Regiments:

„9. Oktober: Das Regiment gehörte an diesem Tage zur Nachhut-Artillerie, deren Führung der Regiments-Kommandeur übernahm. Hauptmann Martin führte die bei B. eingesetzten Teile des Regiments. – 9 Uhr vormittags: Der Gegner leitet seinen Vorstoß gegen die Straße B. – Bohain durch heftiges Artilleriefeuer auf den erstgenannten Ort und dessen Ränder ein. – 9 Uhr 50: II und III/23, deren Stellungen unhaltbar geworden waren, machten auf Befehl einen sehr schwierigen Stellungswechsel durch die feindliche Feuerwalze hindurch und bezogen Aufnahme-Stellungen auf den Höhen nördlich Le Rond Point, vor allem zum Schutz unseres linken Flügels. – 11 Uhr 15: Der Gegner hat die Straße Busigny – Bohain erreicht. – Zwischen 11 und 12 Uhr wurde II/23 in eine Stellung dicht östlich La Haie – Menneresse nördlich der Straße nach Molain zurückgenommen. Bei Einbruch der Dunkelheit marschierte die Abteilung in die Gegend von Ribeauville in den Abschnitt der 3. Marine-Infanterie-Division, III/23 nach Wassigny zur 77. Infanterie-Division. Namentlich für die 3. Abteilung ist der Tag verlustreich gewesen.“

Offiziell ist für Johann Erlmeier keine Grablage belannt. Ich vermute jedoch, dass seine sterblichen Überreste, wen nach dem Volltreffer noch welche vorhanden waren, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Selvigny begraben wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a. Fahrer Georg Scheid, gefallen am 09.10.1918 bei Busigny, begraben auf dem Soldatenfriedhof Selvigny in einem Massengrab.

Man gedenkt Johann Erlmeier in der Regimentsgeschichte des 23. bayerischen Feldartillerie-Regiments: http://www.denkmalprojekt.org/2010/vl_kgl_bay_23_far_wk1.htm

Sterbebild von Johann Erlmeier
Rückseite des Sterbebildes von Johann Erlmeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.074: Franz Habeck

Der Soldat Franz Habeck stammte aus Haidendorf, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Johanniskirchen, und war der Sohn eines Zimmerpaliers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier in der 2. Batterie des 1. bayerischen Fußartillerie-Regiments (Regimentsgeschichte: 8. Batterie). Am 08.04.1917 fiel er im Alter von 28 Jahren nach 32 Monaten Kriegsdienst bei Juvincourt-et-Damary.

Man begrub Franz Habeck auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 7, Grab 511.

Seine Heimatgemeinde Johanniskirchen gedenkt Franz Habeck noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/johanniskirchen-emmersdorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Franz Habeck
Rückseite des Sterbebildes von Franz Habeck

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.073: Ludwig Wölfl

Der Soldat Ludwig Wölfl stammte aus Lohnsitz, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tirschenreuth, und war der Sohn eines Landwirts. Gestern stellte ich das Schicksal seines Bruders Andreas vor.

Im Ersten Weltkrieg kämpfte Ludwig Wölfl als Infanterist in der 2. Kompanie des 14. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 16.04.1918 fiel er im Alter von 32 Jahren im Westen bei Harbonnières durch einen Brustschuss, wenige Kilomterer von dem Ort entfernt, an dem vier Jahre zuvor sein Bruder Andreas fiel..

Man begrub Ludwig Wölfl auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab, wo man vermutlich auch die Gebeine seines Bruders Andreas beigesetzt hat..

Sterbebild von Andreas und Ludwig Wölfl
Rückseite des Sterbebildes von Andreas und Ludwig Wölfl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.072: Andreas Wölfl

Der Soldat Andreas Wölfl wurde am 10.11.1888 in Lohnsitz geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tirschenreuth, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist und Infanterist in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 27.09.1914 wurde er im Alter von 26 Jahren bei Cappy während einer Schlacht an der Somme getötet. Zunächst galt er noch als vermisst. Später (1919) stellte sich heraus, dass er gefallen war.

Die Grablage von Andreas Wölfl ist unbekannt. Vermutlich wurde er auf dem rund 10 Kilomter entfernten Soldatenfriedhof Vermandovillers anonym in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Andreas und Ludwig Wölfl
Rückseite des Sterbebildes von Andreas und Ludwig Wölfl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.071:Ludwig Bäuml

Der Soldat Ludwig Bäuml wurde am 28.02.1893 in Matzersreuth (Ortsteil der bayerischen Stadt Tirschenreuth) als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 3. Kompanie des 7. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.06.1917 fiel er im Alter von 25 Jahren während eines Gefechts bei Oppy in der Nähe von Arras.

Über den Todestag und die Todesumstände von Ludwig Bäuml berichtet die Regimentsgeschichte des 7. bayerischen Infanterie-Regiments:

„28.06.1917 Das Artilleriefeuer steigert sich Abends zum Trommelfeuer aller Kaliber auf Oppy und die anschließenden Abschnitte. Ein heftiger Wolkenbruch setzt ein, der den Angriff der englischen Massen verschleiert. I. Bataillon (Hauptmann Dietz) ist Kampfbataillon, III. Bataillon in Bereitschaft, II. Bataillon nach siebentägiger Abwesenheit von Quiery la Motte zurückgekommen. Der Angriff richtet sich besonders gegen den vorspringenden Teil der Stellung bei der 1. Kompanie, deren Offiziere Leutnant der Reserve Vogel und Schöller als erste fallen. Von der zweiten Linie wird dem Engländer Halt geboten. Auch bei der 2. Kompanie kommt der Feind nicht üpber die erste Linie hinaus, die 3. und 4. Kompanie werfen ihn in wiederholten Gegenstößen erfolgreich zurück. Hervorragenden Anteil an der Abwehr der anstürmenden Massen haben die Maschinengewehre.“

Man begrub Ludwig Bäuml auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Tischenreuth gedenkt Ludwig Bäuml noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2014/maehring_lk-tirschenreuth_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Josef und Ludwig Bäuml
Rückseite des Sterbebildes von Josef und Ludwig Bäuml

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.070: Josef Bäuml

Der Soldat Josef Bäuml wurde am 08.11.1891 in Matzersreuth (Ortsteil der bayerischen Stadt Tirschenreuth) als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 3. Kompanie des 7. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.06.1917 fiel er im Alter von 25 Jahren während eines Gefechts bei Oppy in der Nähe von Arras.

Über den Todestag und die Todesumstände von Josef Bäuml berichtet die Regimentsgeschichte des 7. bayerischen Infanterie-Regiments:

„28.06.1917 Das Artilleriefeuer steigert sich Abends zum Trommelfeuer aller Kaliber auf Oppy und die anschließenden Abschnitte. Ein heftiger Wolkenbruch setzt ein, der den Angriff der englischen Massen verschleiert. I. Bataillon (Hauptmann Dietz) ist Kampfbataillon, III. Bataillon in Bereitschaft, II. Bataillon nach siebentägiger Abwesenheit von Quiery la Motte zurückgekommen. Der Angriff richtet sich besonders gegen den vorspringenden Teil der Stellung bei der 1. Kompanie, deren Offiziere Leutnant der Reserve Vogel und Schöller als erste fallen. Von der zweiten Linie wird dem Engländer Halt geboten. Auch bei der 2. Kompanie kommt der Feind nicht üpber die erste Linie hinaus, die 3. und 4. Kompanie werfen ihn in wiederholten Gegenstößen erfolgreich zurück. Hervorragenden Anteil an der Abwehr der anstürmenden Massen haben die Maschinengewehre.“

Man begrub Josef Bäuml auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Tischenreuth gedenkt Josef Bäuml noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2014/maehring_lk-tirschenreuth_wk1_wk2_bay.html

Morgen stelle ich seinen Bruder, Ludwig Bäuml vor.

Sterbebild von Josef und Ludwig Bäuml
Rückseite des Sterbebildes von Josef und Ludwig Bäuml

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.069: Lorenz Brüderl

Der Soldat Lorenz Brüderl wurde am 01.09.1890 Engelschalling, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Fridolfing, geboren und war der Sohn eines  Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 12. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 15.05.1915 verstarb er im Alter von 24 Jahren nach einem Bauchschuss im Lazarett Saint-Mihiel.

Man begrub Lorenz Brüderl auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 12, Grab 107.

Seine Heimatgemeinde Fridolfing gedenkt Lorenz Brüderl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/fridolfing_lk-traunstein_wk1_wk2_by.html

Sterbebild von Lorenz Brüderl
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Brüderl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.068: Georg Mittermaier

Der Soldat Georg Mittermaier wurde am 21.03.1882 in Waltersberg geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Taufkirchen, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 6. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.04.1915 verstarb er im Alter von 33 Jahren im Lazarett Bayreuth  an einer Krankheit.

Man begrub Georg Mittermaier auf dem Stadtfriedhof Bayreuth in Grab 8.366.

Seine Heimatgemeinde Taufkirchen gedenkt Georg Mittermaier noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/taufkirchen2_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Georg Mittermaier
Rückseite des Sterbebildes von Georg Mittermaier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.067: Josef Maier

Der Soldat Josef Maier stammte aus Eiting, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg, und war Maurer und Maschinist von Beruf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 22.06.1915 fiel er im Alter von 38 Jahren in Nordfrankreich.

Man begrub Josef Maier auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 13, Grab 1.275.

Sterbebild von Josef Maier
Rückseite des Sterbebildes von Josef Maier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.066: Joseph Grimm

Der Soldat Joseph Grimm wurde am 11.04.1887 in Schloßau geboren, einem Ortsteil der Gemeinde Mudau. Am 24.01.1916 verstarb er im Alter von 28 Jahren in Karlsruhe.

Die Zugehörigkeit zu einer militärischen Einheit und die Grablage von Joseph Grimm konnte ich trotz intensiver Recherche leider nicht ermitteln.

Noch heute gedenkt man Joseph Grimm in seiner Heimatgemeinde Schlossau auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/schlossau_gem-mudau_neckar-odenwald-kreis_wk1_wk2_bawue.html

Sterbebild von Joseph Grimm
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Grimm