Der Müllerssohn Anton Feckl stammte aus Schwindach, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schwindegg. Im Ersten Weltkrieg diente er im Alpenkorps des Infanterie-Leib-Regiments, 1. Kompanie. Am 05.10.1916 fiel er im Alter von 19 Jahren durch Kopfschuss in Rumänien.
Der Aushilfs-Postschaffner Joseph Hafner stammte aus Wasserburg am Inn und war Reservist in der 5. Kompanie des bayerischen Infanterie-Leib-Regiments. Am 12.08.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren während der Grenzschutzgefechte in Lothringen (Frankreich).
Die Regimentsgeschichte des bayerischen Infanterie-Leib-Regiments schreibt über diesen Tag:
12.08.1914 Am frühen Morgen gehen französische Patrouillen aus Badonviller gegen II./L. vor. II/L. greift sie an, I. und III./L. schließen sich dem links umfassenden Angriff an. Am Vormittage dringt II./L. in Badonviller ein, stößt nach erbittertem Häuserkampf bis Fenneviller durch. I. und III./L. stürmen kurz darnach, Badonviller links umgehend, nach schwerem Kampfe die französischen Linien vor Peronne. Ein erster herrlicher Sieg war erfochten, eine französische Brigade vom Regiment allein geworfen. Die Verluste waren beträchtlich. Abends Biwak bei Neuviller.“
Ein der beträchtlichen Verluste war Joseph Hafner.
Man begrub Joseph Hafner auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab.
Der Gefreite Ludwig Bichlmeier (Volksbund: Bichlmaier) stammte aus Krinning, heute ein Ortsteil der Gemeinde Lengdorf, und war der Sohn eines Hufschmids und Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 20.08.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren an der Aisne. Er war mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet worden.
Man begrub Ludwig Bichlmeier auf dem Soldatenfriedhof Montaigu I in Block 12, Grab 37.
Sterbebild von Ludwig BichlmeierRückseite des Sterbebildes von Ludwig Bichlmeier
Der Pionier Benedikt Obergehrer wurde am 30.04.1885 geboren und stammte aus dem oberbayerischen Edling und war Binderschneider von Beruf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. bayerischen Feld-Pionier-Kompanie. Am 04.06.1917 fiel er im Alter von 32 Jahren in Frankreich bei den Kämpfen am Chemin des Dames durch Verschüttung.
Man setzte Benedikt Obergeher auf dem Soldatenfriedhof Soupir in einem Massengrab bei.
Sterbebild von Benedikt ObergeherRückseite des Sterbebildes von Benedikt Obergeher
Der theoretische Weg von Benedikt Obergeher von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Infanterist Franz Xaver Zieglwallner stammte aus Bad Endorf in Oberbayern und lebte in der oberbayerischen Gemeinde Aßling. und war der Sohn eines Bäckereibesitzers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.07.1916 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Montauban de-Picardie während eines Sturmangriffs.
Man begrub Franz Xaver Zieglwallner auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Franz Xaver ZieglwallnerRückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Zieglwallner
Der Bauerssohn Johann Aigner stammte aus Gailhausen, heute ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Engelsberg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 20.01.1915 fiel er im Alter von 33 Jahren bei den Kämpfen um Ecurie in Nordfrankreich.
Johann Aigners Leichnam wurde auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Johann AignerRückseite des Sterbebildes von Johann Aigner
Der Landwirt Andreas Strell stammte aus Obersur, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Amerang. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 24.08.1916 fiel er im Alter von 40 Jahren an der Somme in Frankreich.
Andreas Strell wurde auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in Block 3, Grab 537 beigesetzt.
Sterbebild von Andreas StrellRückseite des Sterbebildes von Andreas Strell
Der theoretische Weg von Andreas Strell von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:
Sebastian Keil stammte aus der bayerischen Gemeinde Frasdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Unteroffizier. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse und dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 26.10.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren bei einem Sturmangriff bei den Gebirgskämpfen im Predeal– und Bodzagebiet in Rumänien.
Josef Kapler war Kellner-Bauerssohn in Burreit, heute ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Soyen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.08.1917 fiel er im Alter von 28 Jahren bei den Stellungskämpfen in der Champagne nach 3 Jahren im Feld durch Granatschuss.
Die Lage seines Grabes ist ebenso wenig bekannt wie sein genauer Sterbeort.
Sterbebild von Josef KaplerRückseite des Sterbebildes von Josef Kapler
Der Ersatzreservist Peter Mitterwieser stammte aus dem niederbayerischen Dorf Aham, heute ein Ortsteil der Gemeinde Eiselfing, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.07.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Mametz an der Somme in Frankreich.
Peter Mitterwieser wurde auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Peter MitterwieserRückseite des Sterbebildes von Peter Mitterwieser
Der theoretische Weg von Peter Mitterwieser von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: