Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.204: Johann Mair

Der Trainfahrer Johann Mair wurde am 24.05.1890 in Raubenlechsberg, Gemeinde Apfeldorf, in Bayern als Sohn eines Wagnermeisters geboren. Am 25.08.1917 verstarb er im Alter von 27 Jahren nach 36 Monaten Kriegsdienst in Folge einer Krankheit.

Die Lage des Grabes von Johann Mair war nicht zu ermitteln.

Sterbebild von Johann Mair
Rückseite des Sterbebildes von Johann Mair

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.203: Bonifaz Baumgartner

Der Infanterist Bonifaz Baumgartner wurde am 25.10.1893 in der bayerischen Gemeinde Apfeldorf als Sohn eines Bäckereimeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 12.06.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren in Nordfrankreich bei Douaumont während der Schlacht um Verdun.

Über seinen Todestag berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments:

12.06. Sturm auf die Wabengräben! An diesem unübersichtlichem, stark besetzten, von Artillerie schwer zu fassenden Grabensystem waren schon verschiedene Stürme anderer Truppenteile blutig gescheitert.
Den Sturm leitet der bewährte Kommandeur des 1. Bataillons, Major Stuhlreiter. Unter Ausnützung der Dunkelheit wird ab 3.30 Uhr vormittags die Sturmstellung erreicht.

8 Uhr vormittags stürmt das 1. Bataillon, verstärkt von 8 Flammenwerfern, der Gebirgs-Minenwerfer-Kompanie 107, M. G., Granatwerfertrupps, Stoßtrupps des Sturmbataillons und des 2. Bataillons, sowie von der 8. Kompanie, in zwei Wellen vor; 3. Bataillon (ohne 12. Kompanie), das 7.45 Uhr vormittags von der Albain-Schlucht aus mehreren Wellen angetreten ist, folgt.
Die fünf Kompanien der ersten beiden Wellen werfen sich ungestüm auf den Feind und dringen in den Graben ein; die Kompanien des 3. Bataillons folgen so rasch, dass auch sie noch zum Handgemenge kommen.
Die Gräben werden in zähem Ringen gesäubert und die jetzt völlig vermischten Verbände dringen über die Thiaumont-Schlucht auf den jenseitigen Höhenrand und darüber hinaus vor, teilweise stark aus der rechten Flanke beschossen.
9.10 Uhr vormittags wird noch die letzte Kompanie (12.) zur Unterstützung der sehr geschwächten vorderen Linie eingesetzt.
Die Beute entsprach der Wichtigkeit des Erfolges; sie betrug 23 Offiziere, etwa 900 Mann, 10 MG und zahlreiches sonstiges Material.
Die Wabengräben selbst hatten durch unser Artilleriefeuer nur wenig gelitten, der Erfolg war vor allem durch die Tapferkeit der stürmenden Infanterie errungen.
Um 9.00 Uhr vormittags ging Meldung über den Sieg durch Brieftaube an die 1. bayerische Infanterie-Division, wo sie kurz danach richtig ankam.
1.30 Uhr nachmittags versuchten die Franzosen einen Angriff gegen den rechten Flügel des 1. Bataillons, wurden jedoch abgewiesen.
Die vom 1. bayerischen Armeekorps anfänglich beabsichtigte Fortsetzung des Angriffs musste wegen starkem feindlichen MG-Feuers, sowie völliger Erschöpfung der Kompanien, deren Gefechtsstärke 20 bis 30 Mann betrug, unterbleiben.

Einer der Gefallenen war Bonifaz Baumgartner.

Man begrub Bonifaz Baumgartner auf dem großen Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Sterbebild von Bonifaz Baumgartner
Rückseite des Sterbebildes von Bonifaz Baumgartner

 

Der theoretische Weg von Bonifaz Baumgartner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.195: Rudolf Waclavek

Rudolf Vaclavek war Student an der Handelsakademie Wien. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 1. kaiserlich und königlichen Landwehr-Infanterie-Regiment. Am 13.12.1916 fiel er im Alter von 19 Jahren Malga Bolengita (Südtirol) durch eine Lawine.

Sterbebild von Rudolf Waclavek
Rückseite des Sterbebildes von Rudolf Waclavek

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.193: Otto Rall

Der Handelsbevollmächtigter Otto Rall wurde am 19.08.1881 in Friolzheim im heutigen Baden Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 3. württembergischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Unteroffizier. Er wurde mit dem Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 22.02.1915 fiel er am Katzenstein im Münstertal bei einer Erstürmung durch einen Oberschenkelschuss, an dem er verblutete.

Man begrub Otto Rall auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach Block 2 Grab 204

Sterbenachricht von Otto Rall

Der theoretische Weg von Otto Rall von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.192: Josef Müller

Josef Müller wurde am 10.02.1899 in der bayerischen Gemeinde Wald als Sohn eines Schneidermeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Maschinengewehr-Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 04.10.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Verdun.

Offiziell ist für Josef Müller keien Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse anonym in einem Massengrab beigesetzt worden ist. Dort wurden seine Kameraden des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments beigesetzt, die in diesme Zeitraum fielen.

  1. Infanterist Pius Böckler, gefallen am 04.10.1918 bei Brieulles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab;
  2. Schütze Franz Klaunzler, gefallen am 04.10.1918 bei Brieulles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab;
  3. Schütze Johann Bögle, gefallen am 08.10.1918 bei Brieulles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab;
  4. Landsturmmann Andreas Schmer, gefallen am 04.10.1918 bei Cunel, begraben auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Josef Müller
Rückseite des Sterbebildes von Josef Müller

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.191: Johann Keller

Johann Keller wurde am 13.12.1890 in Bichels als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Lengenwang. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.05.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei den Kämpfen um Verdun bei Les Eparges.

Offiziell ist für Johann Keller keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Troyon anonym in einem Massengrab begraben wurde. Dort ruhen seine Kameraden der 1. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen:

  1. Gefreiter Georg Mader, gefallen am 05.05.1915 bei Les Eparges, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 6, Grab 40;
  2. Reservist Karl Nittel, gefallen am 06.05.1915 bei Les Eparges, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab;
  3. Reservist Fabian Stegmeier, gefallen am 06.05.1915 bei Les Eparges, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab;
  4. Infanterist Heinrich Kraus, gefallen am 08.05.1915 bei Les Eparges, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Johann Keller
Rückseite des Sterbebildes von Johann Keller

Der theoretische Weg von Johann Keller von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.190: Otto Anton Sinn

Der Füsilier Otto Anton Sinn wurde am 30.08.1893 in Sontheim, heute ein Ortsteil der Stadt Heilbronn,  geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 122. würtembergischen Füsilier-Regiment. Am 27.08.1914 verstarb er in Longuyon, nachdem er zuvor am linken Arm leicht verwundet worden war.

Man begrub Otto Anton Sinn auf dem Soldatenfriedhof Longuyon in Block 2, Grab 197.

Sterbebild von Otto Anton Sinn
Rückseite des Sterbebildes von Otto Anton Sinn

Der theoretische Weg von Otto Anton Sinn von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.190: Ludwig Wagner

Der Maurerpolier Ludwig Wagner stammte aus Sandtal, heute ein Ortsteil der österreichischen Gemeinde  Handenberg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 2. kaiserlich und königlichen Landwehr-Infanterie-Regiments als Hornist. Am 17.10.1914 fiel er im Alter von 34 Jahren bei einem Gefecht bei Sablatze in der Nähe von Risankowitz.

Wie üblich bei Österreichern ist die Grablage für Ludwig Wagner nicht bekannt.

Sterbebild von Ludwig Wagner
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Wagner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.189: Anton Josef Kösl

Der Mühlenbesitzer Josef  Anton Kösl (Verlustliste: Koesl) wurde 13.02.1873 in Remnatsrid geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Stötten am Auerberg, und war Bürgermeister. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter im Bayerischen Landsturm-Infanterie-Bataillon Kempten. Am 06.03.1915 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 42 Jahren im Lazarett Wisch (französisch: Wisches) in den Vogesen in Frankreich. Er hinterließ fünf Kinder und seine Ehefrau.

Man begrub Anton Kösl auf dem Soldatenfriedhof La Broque in Block 1, Grab 137.

Sterbebild von Anton Kösl

 

Rückseite des Sterbebildes von Anton Kösl
Sterbeanzeige von Joseph Anton Kösl
Foto von Joseph Anton Kösl

Der theoretische Weg von Anton Kösl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: