Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.912: Franz Seefelder

Der Soldat Franz Seefelder stammte aus Denklingen und war Absolvent des Gymnasiums in Dillingen. Er hatte die Absicht, Priester zu werden. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 10.11.1918, nach Kriegsende, verstarb er im Alter von 20 Jahren in der Heimat. Seine Kriegserlebnisse dürften seinen frühen Tod befördert haben. Er wurde sicherlich in seinem Heimatort begraben. Das Grab dürfte nicht mehr existieren.

Sterbebild von Franz Seefelder
Rückseite des Sterbebildes von Franz Seefelder

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.911: Anton Mirlach

Der Soldat Anton Mirlach wurde am 31.03.1897 in Holzhausen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pfeffenhausen, und lebte in Oberlauterbach, heute ebenfalls ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pfeffenhausen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 30. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 27.05.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren nach 20 Monaten Kriegsdienst bei Verdun. Er wurde bei Kämpfen am Vaux-Kreuz bei Ornes getötet.

Die Lage des Grabes von Anton Mirlach ist offiziell unbekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville beigesetzt wurd, wo auch gesichert sein Regimentskamerad Leutnant Wilhelm Albrecht begraben wurde, der ebenfalls am 27.05.1918 fiel.

Sterbebild von Anton Mirlacher
Rückseite des Sterbebildes von Anton Mirlacher

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.910: Simon Langwieser

Der Soldat Simon Langwieser stammte aus Ludmannsdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pfeffenhausen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 6. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 27.06.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 33 Jahren in Fleury-devamt-Douaumont durch Kopfschuss.

Über den Todestag von Simon Langwieser berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Am 27.06.1916 verdiente sich die goldene Tapferkeitsmedaille der Gefreite Michael Gogeißl, der Maschinengewehr-Kompanie, Landwirt von Wölkersdorf, Bezirksamt Kötzing, weil er sich besonders hervortat durch Beobachtung, Instandhaltung seines Gewehres, durch unerschrockenes Instellungbringen desselben, Abwehr eines feindlichen Angriffes durch Selbstbedienung seiner Waffe und infolge Rettung eines benachbarten Maschinengewehres.

Die Lage des Grabes von Simon Langwieser ist offiziell unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fieln, u. a.

 

Sterbebild von Simon Langwieser
Rückseite des Sterbebildes von Simon Langwieser

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.909: Max Kern

Der Soldat Max Kern stammte aus Klafferstraß, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neureichenau, und wohnte zuletzt in Schindelstatt, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Jandelsbrunn. Im Ersten Weltkrieg diente er als Armierungssoldat in der 2. Kompanie des  2. bayerischen Armierungs-Bataillons. Am 06.08.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Martinpuich bei Arras.

Man begrub Max Kern auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 10, Grab 701.

Sterbebild von Max Kern
Rückseite des Sterbebildes von Max Kern

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.908: Johann Selb

Der Soldat Johann Selb wurde am 28.08.1897 in Sulzschneid als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Marktoberndorf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Trompeter in der Munitionskolonne der 5. Batterie des 4. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiments. Am 30.03.1917 verstarb er im Alter von 19 Jahren im Feldlazarett Henin Lietard an einer Krankheit.

Man begrub Johann Selb auf dem Soldatenfriedhof Billy-Montigny in Block 2, Grab 417.

Sterbebild von Johann Selb
Rückseite des Sterbebildes von Johann Selb

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.907: Johann Peter

Der Infanterist Johann Peter stammte aus Gossersdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Konzell, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 10. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 17.02.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren durch einen Minenvolltreffer bei Brebières, zwischen Gavrelle und Scarpe.

Man begrub Johann Peter zuerst in Brebières. Später wurde er auf den Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 15 Grab 45 umgebettet.

Sterbebild von Johann Peter
Rückseite des Sterbebildes von Johann Peter

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.906: Ludwig Wintergerst

Der Soldat Ludwig Wintergerst wurde am 26.01.1891 in Hafenthal in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 8. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.02.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren in Willerval bei Arras.

Offiziell ist für Ludwig Wintergerst keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Reimund Köpf, gefallen am 06.02.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Infanterist Alois Keller, gefallen am 05.02.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Ludwig Wintergerst
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Wintergerst

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.905: Xaver Blessenberger

Der Soldat Xaver Bles(s)enberger stammte aus der bayerischen Gemeinde Buchbach und war der Sohn eines Viktualienhändlers (Lebensmittelhändler). Im Ersten Weltkrieg diente er im 16. Reserve-Infanterie-Regiment, in dem auch der spätere Diktator Adolf Hitler diente. Am 12.03.1915 wurde er laut Sterbebild bei La Basel schwer verwundet und verstarb am 24.03.1915 im Alter von 23 Jahren im Krankenhaus in Krefeld. Ich gehe jedoch davon aus, dass es sich hier um einen Irrtum handelt. Das 16. bayerische Reserve-Infanterie-Regiment war am 12.03.1915 in heftigste Kämpfe bei Neuve Chapelle einbezogen.

Die Lage des Grabes von Xaver Blessenberger ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Buchbach gedenkt Xaver Blessenberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/buchbach_wk1_bay.htm

Sterbebild von Xaver Blessenberger
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Blesseneberger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.904: Xaver Dangel

Der Soldat Xaver Dangel wurde am 08.08.1884 in Marktoberdorf in Bayern geboren. Er war von Beruf Elektromonteur. Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier in der 3. bayerischen Minenwerfer-Kompanie. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 15.07.1919 verstarb er im Alter von 34 Jahren, vermutlich an den psychischen oder physischen Folgen seines Kriegsdienstes.

Sterbebild von Xaver Dangel
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Dangel

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.903: Ludwig Atzberger

Der Soldat Ludwig Atzberger stammte aus Dingolfing in Bayern und war von Beruf Steinmetzgehilfe. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde in Russland und Frankreich eingesetzt. Am 19.03.1916 verstarb er nach längerer Krankheit im Alter von 25 Jahren im Lazarett Dingolfing.

Seine Heimatgemeinde Dingolfing gedenkt Ludwig Atzberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/dingolfing_frdh_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Atzberger
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Atzberger