Der Tagelöhner Johann Kufner stammte aus Tegernbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Egglkofen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment als Landsturmmann. Am 18.08.1917 fiel er im Alter von 32 Jahren im Osten durch Brustschuss.
Eine Grablage ist für Johann Kufner nicht bekannt.
Der Soldat Max Steinmaier stammte aus Kraiburg und war der Sohn eines Bäckermeisters. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.06.1916 fiel er im Alter von 19 Jahren im im Fosses Wald bei Verdun durch Granatschuss.
Man begrub Max Steinmaier auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Der Gefreite Michael Götz stammte aus Schorndorf in der Oberpfalz (Bayern) und war der Sohn eines Postboten. Zu Beginn des Krieges lebte er in Leuchtenberg in der Oberpfalz. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 16.11.1914 (Volksbund: am 18.11.1914 gefallen) fiel er im Alter von 24 Jahren bei Saint-Mihiel in der Nähe von. Chauvoncourt.
Man begrub Michael Götz auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.
Auf dem Soldatenfriedhof ist Michael Götz verzeichnet.
Sterbebild von Michael GötzRückseite des Sterbebildes von Michael Götz
Der theoretische Weg von Michael Götz von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Eine Grablage ist für Franz Marchl offiziell nicht bekannt. Ich kann auch keine halbwegs fundierte Vermutung anstellen, die meinen eigenen Ansprüchen gerecht wird.
Der Bauerssohn Johann Blabsreiter wurde am 11.01.1886 Reit(h) geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rechtmehring. Im Ersten Weltkrieg diente er im 3. Reserve-Infanterie-Regiment als Soldat. Seit dem 09.04.1917 gilt er im Alter von 32 Jahren bei Arras in Frankreich als vermisst.
Sterbebild von Johann BlabsreiterRückseite des Sterbebildes von Johann Blabsreiter
Der Schneidermeisterssohn Felix Mayer wurde am 21.03.1892 im bayerischen Au am Inn geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat in der 3. Kompanie des 19. Reserve-Infanterie-Regiments. Ende 1915 wurde er leicht verwundet. Er fiel nach dreimaliger Verwundung am 21.12.1916 im Alter von 23 Jahren im Feldlazarett in Madefalva (Schreibfehler auf Sterbebild) (rumänischer Name: Siculeni) in Siebenbürgen (Rumänien) nach einem Kopfschuss.
Die Lage des Grabes von Felix Mayer ist unbekannt.
Der Wagnermeisterssohn Georg Sedlmaier wurde am 09.06.1896 in Walkersaich geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schwindegg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 25.02.1917 verstarb er im Alter von 20 Jahren nach schwerer Verwundung in Rumänien im Kriegslazarett Wien. Ich gehe davon aus, dass Georg Sedlmaier auf einem Friedhof in Wien beigesetzt wurde. Sein Grab dürfte sich noch heute dort befinden.
Sterbebild von Georg SedlmaierRückseite des Sterbebildes von Georg Sedlmaier
Der theoretische Weg von Georg Sedlmaier von seinem Geburtsort über den Ort seiner schweren Verwundung zu seinem Sterbeort und Grab:
Der Hausbesitzerssohn Fritz (Friedrich) Dichtler wurde am 30.01.1895 im bayerischen Gemeinde Inzell geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Maschinengewehr-Kompanie des 6. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem bayerischen Militär-Verdienst-Kreuz ausgezeichnet. Am 09.10.1917 fiel er im Alter von 22 Jahren bei den Kämpfen in Flandern bei Becelaere.
Eine Grablage ist für Fritz Dichtler nicht bekannt. Er könnte anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Langemark beigesetzt worden sein. Sein Regimentskamerad Vizefeldwebel Joseph Noll fiel am selben Tag bei den selben Kämpfen und wurde dort in einem Massengrab beigesetzt.
Der Kleinbauer Wolfgang Roider stammte aus Staning und lebte in Chammünster, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Cham. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Batterie des 6. bayerischen Feldartillerie-Regiments als Kanonier. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und der Verdienst-Medaille ausgezeichnet. Am 06.06.1918 fiel er im Alter von 38 Jahren bei Tigny durch eine Fliegerbombe.
Man begrub Wolfgang Roider auf dem Soldatenfriedhof Vauxbuin in einem Massengrab.
Der Dienstknecht Ignaz Poschner stammte aus Rumersham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Obing, und arbeitete in Emertsham. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 1. Jäger-Bataillons. Am 08.08.1916 fiel er im Alter von 28 Jahren bei dem Dorf Fleury-devant-Douaumont und dem Zwischenwerk Thiaumont bei den sinnlosen und verlustreichen Kämpfen vor Verdun in Frankreich.
Eine Grablage ist für Ignaz Poschner offiziell nicht bekannt. Es könnte jedoch sein, dass seine sterblichen Überreste anonym auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt wurden. So erging es beispielsweise seinem Regimentskameraden Leutnant Jakob Gewolf, der ebenfalls am 08.08.1916 an der gleichen Stelle fiel.