Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 817: Michael Kainz

Der Bauerssohn Michael Kainz stammte aus Dangelsdorf, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wald (Oberpfalz). Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Batterie des 23. Fußartillerie-Bataillons als Reservist. Am 14.06.1918 fiel er im Alter von 28 Jahren in Frankreich während der Abwehrschlachten in der Champagne.

Moulin-sous-Touvent Block 1 Grab 229

Sterbebild von Michael Kainz
Rückseite des Sterbebildes von Michael Kainz

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 813: Josef Bichler

Gestern stellte ich das Schicksal des Infanteristen Georg Bichler vor. Wie angekündigt, widme ich mich heute seinem Bruder, Josef Bichler.

Der Bauerssohn Josef Bichler stammte wie sein Bruder Georg aus dem bayerischen Bergham (Landkreis Passau). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 23. Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 06.08.1917 fiel er im Alter von  31 Rumänien, ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse.

Wie so oft bei Gefallenen der östlichen Schlachtfelder ist das Grab von Josef Bichler heute nicht mehr erhalten.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Aidenbach-Beutelsbach Josef Bichler auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/aidenbach-beutelsbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von georg Bichler
Rückseite des Sterbebildes von Georg Bichler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 812: Georg Bichler

Der Bauerssohn Georg Bichler stammte aus dem bayerischen Bergham (Landkreis Passau). Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 14. Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 18.10.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Tahure in der Champagne (Frankreich)

Man begrub Georg Bichler auf dem Soldatenfriedhof Souain in einem Massengrab.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Aidenbach-Beutelsbach Georg Bichler auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/aidenbach-beutelsbach_wk1u2_bay.htm

Morgen stelle ich das Soldatenschicksal seines Bruders Josef vor.

Sterbebild von georg Bichler
Rückseite des Sterbebildes von Georg Bichler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 807: Ludwig Fischer

Der Unteroffizier Ludwig Fischer stammte aus dem bayerischen Bad Bayersojen und war von Beruf Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 26. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 22.10.1916 fiel er nach 27 Monaten im Feld während des Vormarschs und den Kämpfen im Törzburgerpass, genauer gesagt bei den Kämpfen nördlich von Campulung in Rumänien.

Die Regimentsgeschichte des 26. bayerischen Infanterie-Regiments berichtet über diesen Tag:

„Am 22.10.1916 hatte das Bataillon hier außerordentlich schweren Stand. Die 12. Kompanie, die in vorgeschobener Stellung auf Höhe 1314 lag, wurde durch einen vielfach überlegenen Angriff schwer bedrängt, erwehrte sich aber mit Hilfe der 10. Kompanie und des rechts anschließenden I./28 des Angriffs, wenn auch unter empfindlichen Verlusten; die Verluste des Feindes waren bedeutend größer.“

Ein Mensch der „empfindlichen Verluste“ war Ludwig Fischer.

Das Grab von Ludwig Fischer ist verschwunden bzw. nicht mehr auffindbar.

Sterbebild von Ludwig Fischer
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Fischer

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 804: Josef Schilhorn

Der Gefreite Josef Schilhorn wurde am 26.07.1907 in Bayersoien in Bayern geboren. Am 14.02.1944 fiel er im Alter von 36 Jahren in Süditalien vermutlich bei der Schlacht um das Kloster Montecassino. Man begrub Josef Schilhorn auf dem Soldatenfriedhof Cassino in Block 10, Grab 759.

Sterbebild von Josef Schillhorn
Rückseite des Sterbebildes von Josef Schilhorn

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.100: Anton Schießl

Der Soldat Anton Schießl stammte aus Stachesried, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eschlkam, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 7. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 29.03.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Lassigny während der Großen Schlacht in Frankreich während der Verfolgungskämpfe bis Montdidier und Noyon bei Cambrai.

Über den Todestag berichtet die Regimentsgeschichte des 11. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Der Karfreitag (29.03.) und das Ostern (31.03.) in Lassigny mit französischen Gegenangriffen und schwerstem Feuer waren mit die schwersten Tage des ganzen Feldzuges. Die Offensive war auf den toten Punkt gekommen. Die Kampfhandlung zerfiel in erbitterte Teilkämpfe. Dieser Schwächemoment wurde abwechslungsweise vom Freund und vom Feind zu kleineren, aber nicht Entscheidung bringenden Vorstößen ausgenutzt.“

Man begrub Anton Schießl auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Anton Schießl
Rückseite des Sterbebildes von Anton Schießl

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 801: Wolfgang Emanuel Windisch

Der Obergefreite Wolfgang Emanuel Windisch wurde am 01.04.1920 im oberbayerischen Hausham geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Gebirgs-Jäger-Regiment. Am 11.03.1943 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Abinskaja südwestlich von Krasnodar (Kubangebiet).

Man begrub Wolfgang Emanuel Windisch auf dem Soldatenfriedhof Krasnodar-Apscheronsk in einem Massengrab.

Sterbebild von Wolfgang Emanuel Windisch
Rückseite des Sterbebildes von Wolfgang Emanuel Windisch

Der tehoretische Weg von Wolfgang Emanuel Windisch von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 799: Johann Regner

Der Obergefreite Johann Regner wurde am 29.05.1916 im bayerischen Voking geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Thyrnau. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Gebirgsjäger-Regiment und nahm an den Feldzügen gegen Tschechien, Polen, Frankreich, Griechenland, Kreta und Russland teil. Am 24.02.1943 verstarb er im Alter von 26 Jahren im Feldlazarett 196 bei Sologubowka in Russland nach schwerer Verwundung.
Man begrub Johann Regner auf dem Soldatenfriedhof Sologubowka-St.Petersburg in Block 3, Reihe 31, Grab 2449.

Sterbebild von Johann Regner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Regner

Der theoretische Weg von Johann Regner von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 795: Karl Steck

Der Bauerssohn Karl Steck stammte aus Oberegg in Schwaben, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wiesenbach. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat und Infanterist. Am 27.01.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren bei den Kämpfen rund um Arras bei Thélus.

Man begrub Karl Steck auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Karl Steck
Rückseite des Sterbebildes von Karl Steck

Der theoretische Weg von Karl Steck von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 793: Michael Huber

Der Bauerssohn Michael Huber stammte aus Anham, heute ein Ortsteil der niederbayerischen Gemeinde Beutelsbach. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 19. Infanterie-Regiments als Landsturmmann. Am 12.09.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Ginchy an der Somme.

Eine Lage des Grabes von Michael Huber ist offiziell unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er zusammen mit Kameraden seiner Kompanie, die im selben Zeitraum fielen, auf dem Soldatenfriedhof Fricourt als unbekannter Toter in einem Massengrab beigesetzt wurde.

  1. Unteroffizier Karl Edelmann, gefallen am 16.09.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in Block 4, Grab 619;
  2. Infanterist Georg Sperber, gefallen am 12.09.1916 bei Ginchy, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  3. Infanterist Johann Paul Zeilinger, gefallen am 12.09.1916 bei Ginchy, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;

 

Seine Heimatgemeinde Aidenbach – Beutelsbach gedenkt noch heute Michael Huber auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/aidenbach-beutelsbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Michael Huber
Rückseite des Sterbebildes von Michael Huber

 

Der theoretische Weg von Michael Huber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: