Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 531: Ludwig Patz

Der Bauerssohn Ludwig Patz war gebürtig von der bayerischen Einöde Hinterleiten, einem Ortsteil der Gemeinde Teisendorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Mitte 1915 wird er bei Kämpfen leicht verwundet, Ende 1915 wird er erneut leicht verwundet. 1916 trifft ihn eine schwere Verwundung (Brustschuss). An dieser Verwundung verstirbt er am 03.02.1916 im Alter von 21 Jahren in einem Feldlazarett (Volksbund: + 02.02.1916).

Man begrub Ludwig Patz auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 3, Grab 994.

Sterbebild von Ludwig Patz
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Patz

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 84: Karl Nadler

Nachfolgenden Fall habe ich heute aktualisiert und ergänzt:

Karl  Nadler stammte aus Alkofen, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Vilshofen, und lebte in Bucha, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schwarzach. Er war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er zunächst im 11. bayerischen Infanterie-Regiment, anschließend in der 11. Kompanie des 18. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Ende 1914 wurde er leicht verwundet, ebenso Mitte 1915. Seit dem 02.03.1916 gilt er im Alter von 23 Jahren als bei Arras vermisst.

Offiziell ist keine Grablage für Karl Nadler bekannt. Ich vermute jedoch, dass seine sterblichen Überreste anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Meurchin beigesetzt wurden. Dort wurden seine Kameraden aus der 11. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments begraben, die in diesen Tagen fielen:

  1. Infanterist Michael Albasöder, gefallen am 03.03.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Meurchin in Block 2, Grab 312;
  2. Leutnant der Reserve Friedrich Klink, gefallen am 03.03.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Meurchin in Block 2, Grab 288;
  3. Leutnant der Reserve Michael Kohl, gefallen am 02.03.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Meurchin in Block 2, Grab 100;
  4. Unteroffizier Konrad Zahner, gefallen am 03.03.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Meurchin in Block 2, Grab 317;
  5. Infanterist Christof Rief, gefallen am 22.02.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Meurchin in Block 2, Grab 121.

 

Sterbebild_Karl_Nadler_v

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Der theoretische Weg von Karl Nadler von seinem Geburtsort über seinen letzten Wohnort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 396: Martin Kronberger

Der Wehrmann Martin Kronberger wurde am aus Loipfing, einem Ortsteil der Gemeinde Oberbergkirchen. Er war von Beruf Zimmermann. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist der Landwehr in der 4. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Nach 45 Monate im Krieg fiel er am 28.04.1918 während der Stellungskämpfe des Regiments bei Avricourt im Alter von 33 Jahren in der Nähe von Leintrey.

Das Grab von Martin Kronberger befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Avricourt, Grab 178 .

Die Heimatgemeinde Oberbergkirchen gedenkt noch heute Martin Kronberger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oberbergkirchen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Martin Kronberger
Rückseite des Sterbebildes von Martin Kronberger

 

Der theoretische Weg von Martin Kronberger von seinem Heimatort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 383: Johann Tauber

Johann Tauber wurde am 25.06.1893 in Burglengenfeld in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat in der 4. Kompanie des 23. Reserve-Infanterie-Regiments und fiel am 19.02.1915 im Alter von 21 Jahren bei einem Sturmangriff (vermutlich am Barrenkopf bei Münster (Elsass)).

Der Verbleib der Leiche von Johann Tauber ist nicht dokumentiert. Ich gehe jedoch fest davon aus, dass Johann Tauber als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab beigesetzt wurde. Darauf deutet hin, dass andere, zum selben Zeitpunkt gefallene Kameraden seiner Kompanie, dort begraben wurden. Hierzu führe ich an:

  1. Leutnant Andreas Christ, gefallen am 25.02.1915, begraben auf Hohrod, Masengrab
  2. Infanterist Johann Romstöck, gefallen am 19.02.1915 am Barrenkopf, begraben auf Hohrod im Massengrab
  3. Infanterist Jakob Eimerich, gefallen am 19.02.1915 am Barrenkopf, begraben auf Hohrod im Massengrab
  4. Infanterist Hermann Birkel, gefallen am 19.02.1915 „bei Münster“, wahrscheinlich am Barrenkopf, begraben auf Hohrod im Massengrab
  5. Tambour Johann Eichenmüller, gefallen am 19.02.1915 „bei Münster“, wahrscheinlich am Barrenkopf, begraben auf Hohrod im Massengrab
  6. Infanterist Hermann Birkel, gefallen am 19.02.1915 „bei Münster“, wahrscheinlich am Barrenkopf, begraben auf Hohrod im Massengrab
  7. Unteroffizier Hans Wilferth, gefallen am 19.02.1915 am Barrenkopf, begraben auf Hohrod im Massengrab

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Johann Tauber auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/burglengenfeld.htm

 

Der theoretische Weg von Johann Tauber von seinem Heimatort zu seinem Sterbeort und wahrscheinlichen Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 294: Alois Steckermeier

Alois Steckmeier stammte aus Münster und war Maurer von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 1. Landwehr-Infanterie-Regiments als Soldat und Ersatz-Reservist. Am 17.04.1915 wurde er bei Eichenrein bei Münster im Elsass im Elsass im Kampf durch Granatschuss getötet.

Das Grab von Alois Steckermeier befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 1, Grab 17.

Sterbebild von Alois Steckermeier
Rückseite des Sterbebildes von Alois Steckermeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 241: Johann Horst

Johann Horst war der Sohn eines Gastwirts und wurde am 16.08.1890 geboren. Er stammte aus Karmensölden, einem Ortsteil von Amberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 7. Kompanie des 4. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 21.06.1915 fiel er Bouchot-Wald im Alter von 24 Jahren.

Die sterblichen Überreste von Johann Horst ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Troyon, Block 2 Grab 52.

Sterbebild von Johann Horst
Rückseite des Sterbebildes von Johann Horst

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 95: Hans Dobler

Von Hans (Johann) Dobler stammte aus der bayerischen Stadt Landau an der Isar und diente als Infanterist in der 7. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 17.08.1915 geriet er während der 2. Schlacht um Münster in französische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1920 entlassen wurde. Die Angaben auf dem Sterbebild wurden veröffentlicht, bevor Ende 1915 durch die Militärbehörden mitgeteilt wurde, dass Hans Fobler in Gefangenschaft geraten war.

Vielen Dank für den wichtigen Hinweis, Martin R.!

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 90: Alois Senger

Alois Senger wurde am 19.06.1884 in Blossenau in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Ersatz-Reservist im 12. Landwehr-Infanterie-Regiment. Am 16.04.1915 fiel Alois Senger während der Vogesenkämpfe.

Die Gebeine von Alois Senger ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in der Nähe von Münster (Elsass) Block 2, Grab 387.

 

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Der theoretische Weg von Alois Senger von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 85: Kilian Staudinger

Der Ersatz-Reservist Kilian Staudinger diente im Ersten Weltkrieg in der 10. Kompanie des 15. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Er war der Sohn eines Gastwirts und lebte bei Rottersdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Stephansposching. Während der Vogesenkämpfe starb er am 11.11.1916 im Alter von 31 Jahren, nachdem er am 21.10.1916 schwer verwundet worden war.

Die Gebeine Kilian Staudingers ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines im Block 3, Grab 209.

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Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 87: Adam Schmitt

Adam Schmitt stammte aus Oberaudorf in Bayern, lebte in Mühlbach und war von Beruf Hufschmied. Im Ersten Weltkrieg diente er als Fahrer in der Reserve-Munitions-Kolonnen-Abteilung 1, Kolonne 2. Aufgrund seiner Leistungen erhielt er das Eiserne Kreuz 2. Klasse.

Am 30. März starb er im Lazarett in Mülhausen (französisch: Mulhouse) in Folge einer Krankheit.

Seine Gebeine ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Sennheim (Cernay), Block 5, Grab 918.

Seine Heimatgemeinde Oberaudorf gedenkt Adam Schmitt noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/oberaudorf_lk-rosenheim_wk1_wk2_bay.html

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Der theoretische Weg von Adam Schmitt von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: