Der Sergant Nikolaus Ober stammte aus Edling in Bayern und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 27.10.1918 verstarb er im Alter von 30 Jahren in einem Feldlazarett in Frankreich, ausgezeichnet mit dem bayerischen Militär-Verdienst-Kreuz 3. Klasse mit Krone und Schwertern sowie dem Eisernen Kreuz 2. Klasse. Er hatte 49 Monate Kriegsdienste geleistet.
Man begrub Nikolaus Ober auf dem Soldatenfriedhof Hirson in Block 3, Grab 255.
Sterbebild von Nikolaus OberRückseite des Sterbebildes von Nikolaus Ober
Der theoretische Weg von Nikolaus Ober von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Franz Xaver Schlosser stammte aus Oed am Rain, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Frasdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 1. Reserve-Infanterie-Regiments als Unteroffizier. Am 17.09.1915 fiel er im Alter von 33 Jahren nach 13 Monaten Kriegseinsatz bei Arras.
Eine Grablage ist für Franz Xaver Schlosser offiziell nicht bekannt. Ich vermute jedoch, dass er wie seine im selben Zeitraum gefallenen Regimentskameraden auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast namenlos in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe diese Annahme mit dem Schicksal
des Infanteristen Ludwig Jobst, gefallen am 25.09.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 17, Grab 869.
des Infanteristen Peter Steinbacher, gefallen am 18.09.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 17, Grab 888.
Der Fernsprecher Jakob Heinrich stammte aus Kurf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bad Endorf, und war Monteur in Jettingen in Baden Württemberg. Sein Vater war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.06.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren beim Fort Douaumont.
Offiziell ist für Jakob Heinrich keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch aufgrund der recherchierten Schicksale seiner Kameraden aus der selben Kompanie davon aus, dass er als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt worden ist. Ich beziehe mich dabei auf folgende seiner Kameraden:
Infanterist Joseph Sing, gefallen am 05.06.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab,
Infanterist Joseph Satzger, gefallen am 05.06.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Jakob HeinrichRückseite des Sterbebildes von Jakob Heinrich
Der theoretische Weg von Jakob Heinrich von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Schuhmachermeisterssohn Josef Sigl stammte aus Dettendorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tuntenhausen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.10.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Lihons.
Die Lage des Grabes von Josef Sigl ist heute unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er, wie viele seiner Regimentskameraden, als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab beigesetzt worden ist.
Sterbebild von Josef SiglRückseite des Sterbebildes von Josef Sigl
Der Bauerssohn Lorenz Hartmann stammte aus dem bayerischen Dorfen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Abteilung des 7. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments, 8. Batterie als Kanonier. Am 25.11.1917 fiel er im Alter von 20 Jahren durch einen Granatvolltreffer, nachdem er 16 Monate im Kriegseinsatz gewesen war.
Man begrub Lorenz Hartmann auf dem Soldatenfriedhof Damvillers in Block 3, Grab 193.
Sterbebild von Lorenz HartmannRückseite des Sterbebildes von Lorenz Hartmann
Der theoretische Weg von Lorenz Hartmann von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:
Der Bauerssohn Josef Gschwendtner stammte aus Freimehring, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rechtmehring. Im Ersten Weltkrieg diente er im 1. schweren Reiter-Regiment als Gefreiter. Am 27.05.1919 verstarb er im Alter von 27 Jahren, ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und Dienstauszeichnung, nach vier Jahren im Krieg.
Sterbebild von Josef GschwendtnerRückseite des Sterbebildes von Josef Gschwendtner
Der Gastwirtssohn Balthasar Riedl stammte aus Brandstätt, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rechtmehring. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 19. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 18.06.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Ricourt.
Man begrub Balthasar Riedl auf dem Soldatenfriedhof Bouillonville in Block 14, Grab 51.
Sterbebild von Balthasar RiedlRückseite des Sterbebildes von Balthasar Riedl
Der theoretische Weg von Balthasar Riedl von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Georg Bogenhauser stammte aus Oberleiten, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Samerberg. Seine Familie besaß damals den Rieplhof, der noch heute im Besitz der Familie ist. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 12.04.1917 fiel er im Alter von 36 Jahren bei Craonne an der Aisne.
Man begrub Georg Bogenhauser auf dem Soldatenfriedhof Cerny-en-Laonnois in einem Massengrab.
Sterbebild von Georg BogenhauserRückseite des Sterbebildes von Georg Bogenhauser
Der Bauerssohn Rupert Dietl wurde am 23.01.1899 in Parkstetten geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 10. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Mitte Juni 1918 wurde er leicht verwundet, verblieb aber bei der Truppe. Am 29.09.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Brieulles in Lothringen vor Verdun (Frankreich) durch Granatschuss.
Man begrub Rupert Dietl auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab.
Sterbebild von Rupert DietlRückseite des Sterbebildes von Rupert Dietl
Der theoretische Weg von Rupert Dietl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Landwehrmann Johann Schindele wurde am 10.10.1881 in Oy in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie (wahrscheinlich falsch, es war die 9. Kompanie) des 3. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 27.07.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren am Lingekopf bei Münster im Elsass in Frankreich.
Eine Lage des Grabes von Johann Schindele ist offiziell nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass man seinen Leichnam auf dem Soldatenfriedhof Hohrod anonym in einem Massengrab beigesetzt hat. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal seiner Kameraden aus der gleichen Kompanie, die in diesen Tagen ebenfalls am Lingekopf fielen und dort beigesetzt wurden:
Ersatz-Reservist Georg Bestle, gefallen am 26.07.1915 am Lingekopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab,
Ersatz-Reservist Ignaz Hatt, gefallen am 26.07.1915 am Lingekopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab,
Unteroffizier Joseph Hipp, gefallen am 26.07.1915 am Lingekopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab,
Infanterist Xaver Möschle, gefallen am 26.07.1915 am Lingekopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab,
Landwehrmann Balthasar Decker, gefallen am 26.07.1915 am Lingekopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.