Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 317: Martin Feckl

Der Bauerssohn Martin Feckl stammte von Blachlhub (gehört zu Schwindkirchen, einem Ortsteil von Dorfen) und kämpfte als Soldat im Ersten Weltkrieg in der 7. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.08.1915 wurde er im Alter von 25 Jahren während der Vogesenkämpfe bei Sondernach im Münstertal getötet.

Offiziell ist für Martin Feckl keine Grablage bekannt. Eine Recherche beim Volksbund blieb erfolglos. Ich gehe jedoch davon aus, dass Martin Feckls sterblichen Überreste auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab ruhen. Meine Recherchen ergaben, dass Kameraden aus seiner Kompanie, die am selben Tag fielen, dort ruhen, beispielsweise der Infanterist Josef Alt.

Seine Heimatgemeinde Dorfen-Schwindkirchen gedenkt noch heute Martin Feckl auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/dorfen-schwindkirchen_wk1u2bw_bay.htm

Martin Feckls Bruder Anton Feckl diente in der 2. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments und starb nach Verwundung bei einem Sturmangriff in Rumänien am 14.11.1916 um 11 Uhr in einem Lazarett. Seine Grablage ist unbekannt.

Sterbebild von Anton Feckl
Sterbebild von Martin Feckl
Rückseite des Sterbebildes von Martin Feckl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 313: Lorenz Kastenhuber

Der Landwehrmann Lorenz Kastenhuber stammte aus Marktl und war Hausbesitzer. Im Ersten Weltkrieg kämpfter er im 2. bayerisches Landwehr-Infanterie-Regiment (1. Kompanie). Am  20.07.1915 fiel er während der Vogesenkämpfe im Alter von 31 Jahren.

Das Grab von Lorenz Kastenhuber befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Münster (Elsass), Block 1, Grab 117.

Seine Heimatgemeinde Marktl gedenkt noch heute Lorenz Kastenhuber auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/marktl_am_inn.htm

Sterbebild von Lorenz Kastenhuber
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Kastenhuber

 

Der theoretische Weg von Lorenz Kastenhuber von seinem Heimatort zu seinem Sterbe- und Begräbnisort:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 310: Josef Adamhuber

Der Landwehrmann Josef Adamhuber wurde in Gweng, einem Ortsteil der Gemeinde Polling. geboren und war Landwirt von Beruf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 04.08.1915 (Volksbund: 05.08.1915) wurde er im Alter von 34 Jahren während der Kämpfe in den Vogesen bei Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines) im Elsass durch einen Gewehrschuss getötet.

Das Grab von Josef Adamhuber befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Hohrod. Dort liegt er in einem Massengrab begraben.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Josef Adamhuber auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/polling-oberflossing_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Adamhuber
Rückseite des Sterbebildes von Josef Adamhuber

Theoretischer Weg von Josef Adamhuber von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 305: Josef Wimmer

Der Soldat Josef Wimmer stammte aus Ostermiething (Österreich) und war der Besitzer der Kerbzäunersölde, einem kleinen landwirtschaftlichen Anwesen. Während des Ersten Weltkriegs diente er beim 1. Landesschützen-Regiment. Am 26.08.1915 fiel er während der Vogesenkämpfe im Alter von 38 Jahren.

Die sterblichen Überreste von Josef Wimmer ruhen auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 5, Grab 86.

Sterbebild von Josef Wimmer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Wimmer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 289: Johann Eder

Der Hausbesitzer Johann Eder stammte aus Waging. Er kämpfte als Kanonier im Ersten Weltkrieg in der 2. Batterie des 7. bayerisches Feld-Artillerie-Regiments. Am 04.09.1914 wurde er bei den Vogesenkämpfen im Alter von 35 Jahren bei Urbeis getötet. Begraben wurde Johann Eder auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 2, Grab 523.

Sterbebild von Johann Eder
Rückseite des Sterbebildes von Johann Eder

 

Der theoretische Weg von Johann Eder von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 288: Johann Müller

Der Unteroffizier Johann Müller stammte aus Deggendorf und diente in der 6. Kompanie des 23. Reserve-Infanterie-Regiments, als er am 29.07.1915 im Alter von 25 Jahren in den Vogesen fiel. Sein Grab befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 4, Grab 153.

Sterbebild von Johann Müller
Rückseite des Sterbebildes von Johann Müller

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 284: Jakob Maier

Jakob Maier stammte aus Scherzlthambach, einem Ortsteil von Gangkofen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments. Sein Dienstrang war Soldat. Am 14.08.1914 wird er im Alter von 22 Jahren bei Syrey (Vogesen) bei den Vogesenkämpfen getötet.

Über den Verbleib der sterblichen Überreste von Jakob Maier ist nichts bekannt. Ich konnte trotz intensiver Suche keine Daten finden.

Morgen stelle ich Michael Maier vor, den Bruder von Jakob Maier.

Vorderseite des Sterbebildes von Jakob Maier – auf der Rückseite befiindet sich das Sterbebild seines Bruders Michael Maier, den ich morgen vorstelle

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 277: Adolf Richarz

Heute ergänze ich meinen gestrigen, sehr persönlichen Beitrag über Johann Steil. Ich möchte Ihnen das Schicksal von Adolf Richarz vorstellen.

Adolf Richarz stammte aus aus Troisdorf – Bergheim bei Köln. Auch erlernte den Beruf des Lehrers, zusammen mit Johann Steil in Boppard. Er leistete seinen Wehrdienst wie Johann Steil zunächst bei den 60ern ab, wurde ebenfalls Unteroffizier und wurde dann vom 01.04.1911 bis Kriegsbeginn in Auderath (Kreis Cochem) als Lehrer eingesetzt, wenige Kilometer von Johann Steils Schule entfernt. Johann Steil soll sich, so erzählte man in meiner Familie, von seiner ersten Schule extra in die Nähe von Adolf Richarz versetzt haben lassen, um seinem Freund nahe zu sein.

Auch Adolf Richarz wurde zu Beginn zum 10. Rheinischen Infanterie-Regiment in die 3. Kompanie eingezogen, genau wie mein Großonkel Johann Steil. Wie grausam muss es gewesen sein, als Adolf Richarz am 06.09.1914 miterleben musste, wie seinem besten Freund der halbe Kopf weggeschossen wurde? Fünf Monate später, am 23.01.1915 ereilte ihn jedoch das gleiche Schicksal. Bei den Vogesenkämpfen bei Sennheim, genauer gesagt bei Uffholtz, wurde er im Kampf getötet. Auch der Verbleib seiner Gebeine blieb ungeklärt, bis ich vor ein paar Jahren nachweisen konnte, dass Adolf Richarz in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Cernay bei den unbekannten Toten in einem Massengrab beigesetzt worden war.

In welcher genauen Beziehung Johann Steil und Adolf Richarz standen, lässt sich heute nicht mehr genau sagen. In meiner Familie gab es Vermutungen und Ahnungen, dass zwischen beiden mehr als nur eine sehr gute und enge Männerfreundschaft bestand. In der damaligen Zeit war dies jedoch streng verboten und hätte im Falle einer Entdeckung Haftstrafen und eine Entfernung aus dem Schuldienst nach sich gezogen.

Wie dem auch sei: Ruhe ihren Seelen!

Seine Heimatgemeinde Bergheim gedenkt noch heute Adolf Richarz auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/troisdorf-bergheim_wk1_2wk_neu_nrw.html

Sterbebild von Adolf Richarz

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 271: Joseph Baumann

Der Landwirt Joseph Baumann Stammte aus Anzenberg. Er lebte in Dinding, einem Ortsteil von Rott am Inn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments. Sein Rang war Wehrmann. Am 19.08.1914 wird er im Alter von 33 bei Giragoutte im Kampf getötet. Zunächst war den Angehörigen mitgeteilt worden, dass er als vermisst galt.

Die sterblichen Überreste von Joseph Baumann wurden auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab begraben.

Sterbebild von Joseph Baumann
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Baumann

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 269: Johann Neulinger

Der Bauerssohn Johann Neulinger stammte von Seifriedswörth. Im Ersten Weltkrieg diente er im 1. Landwehr-Infanterie-Regiment in der 6. Kompanie als Landwehrmann. Am 22.07.1915 wurde er im Alter von 32 Jahren beim Eichenrein in den Vogesen bei Münster.

Johann Neulingers Grab befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, wo er in einem Massengrab beigesetzt wurde.

Der Volksbund gibt das Todesdatum mit 1915, also ohne genaues Datum an.

 

Der theoretische Weg von Johann Neulinger von seiner Heimatstadt zu seinem Grab: