Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 329: Friedrich Weber

Der Musiker Friedrich Weber wurde am 20.08.1893 in Birnbrunn, einem Ortsteil der Gemeinde Traitschin, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter im 23. Reserve-Infanterie-Regiment (3. Kompanie). Am 19.02.1915 wurde er im Alter von 21 Jahren am Barrenkopf bei Münster (Elsass) während der Kämpfe in den Vogesen getötet.

Die Gebeine sind auf dem Soldatenfriedhof Haguenau in Grab 148 beigesetzt worden.

Sterbebild von Friedrich Weber
Rückseite des Sterbebildes von Friedrich Weber

 

Der theoretische Weg von Friedrich Weber von seiner Heimatgemeinde über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 325: Stephan Glas

Der Gefreite Stephan Glas ( beim Volksbund als „Stefan“ registriert) stammte aus Reikering, einem Ortsteil von Stephanskirchen. Er war von Beruf Schreiner. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 26.06.1915 verstarb er im Alter von 38 Jahren im Lazarett Colmar.

Die sterblichen Überreste von Stephan Glas ruhen auf dem Soldatenfriedhof Colmar, Grab 129.

Sterbebild von Stephan Glas
Rückseite des Sterbebildes von Stephan Glas

 

Der theoretische Weg von Stephan Glas von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 314: Heinrich Fisch

Der Bauerssohn Heinrich Fisch stammte aus Wingersdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Thyrnau. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Gefreiter. Am 20.07.1915 wurde er im Alter von 36 Jahren am Schratzmännele bei Münster (Elsass) getötet.

Ich gehe nach dem Abgleich der Sterbedaten von Heinrich Fisch mit den Sterbedaten von Kameraden von ihm davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Hohrod als unbekannter Toter in einem Massengrab beigesetzt wurde. Leutnant Max Hönig fiel am gleichen Tag und wurde auf diesem Friedhof beigesetzt. Gleiches gilt für Offiziersstellvertreter Adolf Müller und Vizefeldwebel hans Fischer.

Sterbebild von heinrich Fisch
Rückseite des Sterbebildes von Heinrich Fisch

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 300: Johann Wiendl

Johann Wiendl wurde am 16.12.1892 in Altenhammer geboren und arbeitete als Praktikant in der Landwirtschaft. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der MG Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments („König“) als Gefreiter. Am 12.06.1916 wurde er im Alter von 23 Jahren bei Douaumont getötet. Er war mit dem Militär-Verdienstkreuz III. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet worden.

Das Grab von Johann Wiendl befindet sich heute auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Sterbebild von Johann Wiendl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Wiendl

 

Der theoretische weg von Johann Wiendl von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 249: Anton Gerl

Der Bauerssohn Anton Gerl wurde am 03.10.1891 geboren und lebte in Allersdorf, einem ehemaligen Weiler der Gemeinde Bogenberg, der in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts aufgegeben wurde und einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr zugeschlagen wurde. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 8. Kompanie des 13. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.08.1914 fiel er in Lauterfingen (französisch: Loudrefing)  (Volksbund gibt Rohrbach (französisch: Rohrbach-lès-Bitche) / Lothringen als Sterbeort an) im Alter von 23 Jahren. Ich tendiere dazu, den Angaben des Volksbundes zu glauben, da es bei der Übermittlung der amtlichen Daten an die Angehörigen und dann an die Druckerei der Sterbebilder gelegentlich zu Fehlern kam.

Zunächst war Anton Gerl von den Dienststellen des Heeres als verwundet gemeldet worden. Monate später korrigierte man dann den Fehler und meldete ihn als gefallen.

Die Gebeine von Anton Gerl ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Bisping in einem Massengrab.

 

Der theoretische Weg von Anton Gerl von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 246: Isidor Simmelbauer

Der Bauerssohn Isidor Simmelbauer stammte aus Afham (Pfarrei Mittich), heute ein Ortsteil der Gemeinde Bad Griesbach im Rottal. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment. Am 22.07.1915 fällt er bei den Kämpfen in den Vogesen während der zweiten Schlacht um Münster (20.07.1915 – 14.10.1915). Er wurde 33 Jahre alt.

Über den Verbleib des Körpers von Isidor Simmelbauer ist heute nichts mehr bekannt.

Ich vermute aufgrund der Daten anderer Gefallener der militärischen Einheit von Isidor Simmelbauer, dass er auf dem Soldatenfriedhof Hohrod als unbekannter Toter in einem Massengrab begraben wurde.

Sterbebild von Isidor Simmelbauer
Rückseite des Sterbebildes von Isidor Simmelbauer

 

Der theoretische Weg Isidor Simmelbauers von seinem Heimatort zu seinem Grab:

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 243: Ludwig Beck

Ludwig Beck war der Sohn eines Landwirtes in Stocka. Auf dem Sterbebild ist zwar „Stockau“ angegeben, jedoch gehe ich davon aus, dass es sich um einen Druck- oder Übermittlungsfehler handelt. Die Druckerei, die das Sterbebild druckte, hatte ihren Sitz in Ergoldsbach. Stocka ist ein Ortsteil von Ergoldsbach).

Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einer Gebirgsjägerdivision und nahm an den Feldzügen gegen Frankreich und Jugoslawien teil. Am 22.11.1941 wird er bei einem Gefecht mit einem russischen Spähtrupp bei Dubronsky durch einen Brustschuss getötet. Er wurde 23 Jahre alt und war zwei Jahre im Kriegsdienst gewesen.

Beim Volksbund existiert kein Eintrag über den Verbleib der sterblichen Überreste von Ludwig Beck.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 237: Simon Sojer

Simon Sojer war ein Hausbesitzer in Stein (Pfarrei St. Georgen), heute ein Ortsteil der Gemeinde Traunreut. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 6. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 11.08.1916 fiel er bei der Schlacht an der Somme im Alter von 29 Jahren. Zunächst war er nur als vermisst gemeldet worden.

Der Verbleib seines Leichnams ist heute unbekannt. Infolge der furchtbaren Folgen der Schlacht an der Somme ist dies auch kein Wunder. Wenn er während der Schlacht ordnungsgemäß auf einem Soldatenfriedhof begraben wurde, könnte dieser im Schlachtgetümmel zerstört/zerbombt worden sein. Selbst wenn seine Gebeine danach erneut gefunden worden sind, waren sie nicht mehr einer bestimmten Person zuordnbar. Die Gebeine könnten auch bei späteren Friedhofszusammenlegungen namenlos geblieben sein. Wahrscheinlich ruht er heute als Namenloser auf einem der zahllosen Soldatenfriedhöfe an der Somme.

In Frage könnten die Soldatenfriedhöfe RancourtMaissemy

Simon Sojer
Sterbebild von Simon Sojer
Rückseite des Sterbebildes von Simon Sojer

 

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 234: Martin Kaltenbacher

Martin Kaltenbacher war der Sohn eines Landwirts und stammte aus Zweikirchen. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Gefreiter und Reservist in der 8. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments eingesetzt. Am 21.02.1916 fiel er bei Lihons im Alter von 28 Jahren.

Begraben liegt Martin Kaltenbacher auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

 

Der theoretische Weg von Martin Kaltenbacher von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 232: Martin Haas

Der Bauerssohn Martin Haas stammte aus Hinterberg, heute ein Ortsteil der Gemeinde Dorfen, Pfarrei Schwindkirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 5. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.09.1914 wird er bei St. Quentin verwundet und in ein Kriegslazarett gebracht. Alle Bemühungen, ihn wieder herzustellen, scheitern: Am 07.10.1914 verstirbt er dort im Alter von 23 Jahren.

Anfangs war von Seiten des Heeres Martin Haas lange Zeit nur als schwer verwundet gemeldet worden. Erst im Mai 1916 korrigieren die offiziellen Stellen diesen Fehler und melden ihn als gefallen.

Die Gebeine von Martina Haas ruhen auf dem Soldatenfriedhof St.-Quentin, Block 2, Grab 234.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Martin Haas auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/dorfen-schwindkirchen_wk1u2bw_bay.htm

Sterbebild von Martin Haas
Rückseite des Sterbebildes von Martin Haas

 


Der theoretische Weg von Martin Haas von seinem Heimatort zu seinem Sterbeort und Grab: