Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 249: Anton Gerl

Der Bauerssohn Anton Gerl wurde am 03.10.1891 geboren und lebte in Allersdorf, einem ehemaligen Weiler der Gemeinde Bogenberg, der in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts aufgegeben wurde und einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr zugeschlagen wurde. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 8. Kompanie des 13. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.08.1914 fiel er in Lauterfingen (französisch: Loudrefing)  (Volksbund gibt Rohrbach (französisch: Rohrbach-lès-Bitche) / Lothringen als Sterbeort an) im Alter von 23 Jahren. Ich tendiere dazu, den Angaben des Volksbundes zu glauben, da es bei der Übermittlung der amtlichen Daten an die Angehörigen und dann an die Druckerei der Sterbebilder gelegentlich zu Fehlern kam.

Zunächst war Anton Gerl von den Dienststellen des Heeres als verwundet gemeldet worden. Monate später korrigierte man dann den Fehler und meldete ihn als gefallen.

Die Gebeine von Anton Gerl ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Bisping in einem Massengrab.

 

Der theoretische Weg von Anton Gerl von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 246: Isidor Simmelbauer

Der Bauerssohn Isidor Simmelbauer stammte aus Afham (Pfarrei Mittich), heute ein Ortsteil der Gemeinde Bad Griesbach im Rottal. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment. Am 22.07.1915 fällt er bei den Kämpfen in den Vogesen während der zweiten Schlacht um Münster (20.07.1915 – 14.10.1915). Er wurde 33 Jahre alt.

Über den Verbleib des Körpers von Isidor Simmelbauer ist heute nichts mehr bekannt.

Ich vermute aufgrund der Daten anderer Gefallener der militärischen Einheit von Isidor Simmelbauer, dass er auf dem Soldatenfriedhof Hohrod als unbekannter Toter in einem Massengrab begraben wurde.

Sterbebild von Isidor Simmelbauer
Rückseite des Sterbebildes von Isidor Simmelbauer

 

Der theoretische Weg Isidor Simmelbauers von seinem Heimatort zu seinem Grab:

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 243: Ludwig Beck

Ludwig Beck war der Sohn eines Landwirtes in Stocka. Auf dem Sterbebild ist zwar „Stockau“ angegeben, jedoch gehe ich davon aus, dass es sich um einen Druck- oder Übermittlungsfehler handelt. Die Druckerei, die das Sterbebild druckte, hatte ihren Sitz in Ergoldsbach. Stocka ist ein Ortsteil von Ergoldsbach).

Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einer Gebirgsjägerdivision und nahm an den Feldzügen gegen Frankreich und Jugoslawien teil. Am 22.11.1941 wird er bei einem Gefecht mit einem russischen Spähtrupp bei Dubronsky durch einen Brustschuss getötet. Er wurde 23 Jahre alt und war zwei Jahre im Kriegsdienst gewesen.

Beim Volksbund existiert kein Eintrag über den Verbleib der sterblichen Überreste von Ludwig Beck.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 237: Simon Sojer

Simon Sojer war ein Hausbesitzer in Stein (Pfarrei St. Georgen), heute ein Ortsteil der Gemeinde Traunreut. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 6. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 11.08.1916 fiel er bei der Schlacht an der Somme im Alter von 29 Jahren. Zunächst war er nur als vermisst gemeldet worden.

Der Verbleib seines Leichnams ist heute unbekannt. Infolge der furchtbaren Folgen der Schlacht an der Somme ist dies auch kein Wunder. Wenn er während der Schlacht ordnungsgemäß auf einem Soldatenfriedhof begraben wurde, könnte dieser im Schlachtgetümmel zerstört/zerbombt worden sein. Selbst wenn seine Gebeine danach erneut gefunden worden sind, waren sie nicht mehr einer bestimmten Person zuordnbar. Die Gebeine könnten auch bei späteren Friedhofszusammenlegungen namenlos geblieben sein. Wahrscheinlich ruht er heute als Namenloser auf einem der zahllosen Soldatenfriedhöfe an der Somme.

In Frage könnten die Soldatenfriedhöfe RancourtMaissemy

Simon Sojer
Sterbebild von Simon Sojer
Rückseite des Sterbebildes von Simon Sojer

 

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 234: Martin Kaltenbacher

Martin Kaltenbacher war der Sohn eines Landwirts und stammte aus Zweikirchen. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Gefreiter und Reservist in der 8. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments eingesetzt. Am 21.02.1916 fiel er bei Lihons im Alter von 28 Jahren.

Begraben liegt Martin Kaltenbacher auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

 

Der theoretische Weg von Martin Kaltenbacher von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 232: Martin Haas

Der Bauerssohn Martin Haas stammte aus Hinterberg, heute ein Ortsteil der Gemeinde Dorfen, Pfarrei Schwindkirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 5. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.09.1914 wird er bei St. Quentin verwundet und in ein Kriegslazarett gebracht. Alle Bemühungen, ihn wieder herzustellen, scheitern: Am 07.10.1914 verstirbt er dort im Alter von 23 Jahren.

Anfangs war von Seiten des Heeres Martin Haas lange Zeit nur als schwer verwundet gemeldet worden. Erst im Mai 1916 korrigieren die offiziellen Stellen diesen Fehler und melden ihn als gefallen.

Die Gebeine von Martina Haas ruhen auf dem Soldatenfriedhof St.-Quentin, Block 2, Grab 234.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Martin Haas auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/dorfen-schwindkirchen_wk1u2bw_bay.htm

Sterbebild von Martin Haas
Rückseite des Sterbebildes von Martin Haas

 


Der theoretische Weg von Martin Haas von seinem Heimatort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 228: Josef Rainer

Josef Rainer wurde am 05.02.1908 als Sohn eines Landwirts in Grünburg in Österreich geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter, als er am 27.11.1944 im Alter von 36 Jahren bei Altweiler, Elsass, Höhe 935, getötet wurde.

Die sterblichen Überreste von Josef Rainer ruhen auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines, Block 5, Grab 58.

Sterbebild von Josef Rainer
Foto von Josef Rainer auf der Rückseite seines Sterbebildes
Das Grabkreuz von Josef Rainer
Die Grabstelle von Josef Rainer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 225: Heinrich Mayer

Der Bauerssohn Heinrich Mayer stammte aus Oberleiten, heute ein Ortsteil der Gemeinde Obing. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des Brigade-Ersatz-Bataillon Nr. 4 als Gefreiter. Am 23.08.1914 fiel er bei St. Kreuz (französisch: Sainte-Croix-aux-Mines) im Elsass während der ersten Vogesenkämpfe im Alter von 24 Jahren.

Die sterblichen Überreste von Heinrich Mayer liegen heute auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in einem Massengrab (siehe Foto unten).

Vorderseite des Sterbebildes von Heinrich Mayer
Rückseite des Sterbebildes von Heinrich Mayer
Grabinschrift von Heinrich Mayer am Massengrab
Die Grabplatte am Massengrab, in dem auch Heinrich Mayer begraben liegt
Das Massengrab in Ste.-Marie-aux-Mines

Der theoretische Weg von Heinrich Mayer von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 222: Karl Rehrnbauer

Karl Rehrnbauer wurde am 05.12.1910 in Geretsdorf, heute ein Ortsteil der österreichischen Gemeinde Wippenham, geboren und war der Sohn eines Landwirts. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der Wehrmacht. Am 11.06.1940 wurde er während des Frankreich Feldzuges beim Fort Witry-les-Reims (beim Volksbund falsch geschrieben „Vitry-les-Reims“) getötet. Sein Leichnam wurde auf dem Soldatenfriedhof Fort-de-Malmaison, Block 5, Reihe 12, Grab 537 begraben.

Sterbebild von Karl Rehrnbauer
Rückseite des Sterbebildes von Karl Rehrnbauer

Der theoretische Weg von Karl Rehrnbauer von seiner Heimatstadt über seinen Todesort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 215: Maximilian Sterner

Maximilian Sterner wurde am 30.11.1925  als Sohn eines Landwirts in Neuhofen im Landkreis Passau geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einem Gebirgsjäger-Schwadron. Am 06.03.1944 wurde er bei Kobrinowo 12km nördlich Talnoje im Alter von nur 18 Jahren getötet.

Wo seine sterblichen Überreste verblieben sind, ist unbekannt.