Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 537: Siegfried Seitz

Siegfried Seitz wurde am 10.07.1898 in Romatsried (Ortsteil von Eggenthal) als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des  1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 25.07.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren in Nordfrankreich.

Siegfried Seitz wurde auf dem Soldatenfriedhof Annoeullin in Block 4, Grab 270 begraben.

Sterbebild von Siegfried Seitz
Rückseite des Sterbebildes von Siegfried Seitz

 

Der theoretische Weg von Siegfried Seitz von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 366: Leopold Steinhauser

Leopold Steinhauser wurde am  27.09.1881 in Buchen, einem Ortsteil der Gemeinde Altusried geboren und lebte in Haldenwang. Sein Vater war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.10.1914 fiel er bei Neuvireuil (auf dem Sterbebild irrtümlich als „Nevireuil“ angegeben) in Nordfrankreich bei Arras.

Ich gehe davon aus, dass die sterblichen Überreste von Leopold Steinhauser entweder noch ungeborgen auf dem Schlachtfeld ruhen, oder auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy anonym in einem Massengrab begraben wurden. In diesem Fall bin ich unsicher. Sehr viele seiner Kameraden in der 9. Kompanie, die in diesen Tagen fielen, wurden nicht identifiziert und begraben. Folgender Kamerad wurde jedoch auf dem angegebenen Friedhof in einem Massengrab begraben, als er mit Leopold Steinhauser kämpfte und fiel:

  • Leonhard Deutschenbauer, Infanterist, gefallen am 02.10.1914 bei bei Fresnes les Montauban
Sterbebild von Leopold Steinhauser
Rückseite des Sterbebildes von Leopold Steinhauser

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 320: Ignaz Stich

Der Landwirtssohn Ignaz Stich wurde am 09.05.1892 in Blonhofen geboren und lebte auch dort. Im Ersten Weltkrieg diente er zunächst in der 5. Kompanie des 16. Reserve-Infanterie-Regiments. Hier wurde er Ende 1916 leicht verwundet und danach in der 12. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments eingesetzt. Er wurde mit dem Bayerischen Militärverdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Am 07.04.1918 verstarb er im Alter von 25 Jahren in einem Feldlazarett in Nordfrankreich, nachdem er zuvor in Kampfhandlungen schwer verwundet worden war.

Das Grab von Ignaz Stich befindet sich auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Ignaz Stich
Rückseite des Sterbebildes von Ignaz Stich

 

Der theoretische Weg von Ignaz Stich von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 202: Xaver Eisenbarth

Xaver Eisenbarth wurde am 04.08.1879 in Unterkochen geboren. Bei Kriegsbeginn war er 35 Jahre alt. Trotz intensiver Recherchen konnte ich zu Xaver Eisenbarth nicht viel erfahren. Er fiel am 04.07.1916 in Nordfrankreich. In den Verlustlisten wird sein Tod unter „Weitere Verluste“ geführt. Auf keinem mir bekannten Denkmal ist er verzeichnet. Wo er genau starb, in welcher Einheit er diente, welchen Dienstrang er hatte – alles ist unbekannt.

Sterbebild von Xaver Eisenbarth (Vorderseite)
Sterbebild von Xaver Eisenbarth (Rückseite)