Der Vizefeldwebel Xaver Meyer wurde am 22.02.1895 in Ziemetshausen geboren und war von Beruf Lehrer. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 3. Infanterie-Regiments Am 28.04.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren im Bois de Malancourt bei Verdun.
Begraben wurde Xaver Meyer letztlich auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.
Sterbebild von Xaver MeyerRückseite des Sterbebildes von Xaver Meyer
Der theoretische Weg von Xaver Meyer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Forstarbeiter Andreas Hocheder stammte aus Jechling, heute ein Ortsteil der Gemeinde Anger. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Wehrmann. Am 03.10.1914 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Arras während eines Patrouillengangs.
Man begrub Andreas Hocheder auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Andreas HochederRückseite des Sterbebildes von Andreas Hocheder
Der theoretische Weg von Andreas Hocheder von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Landwehrmann Johann Wagner stammte aus Ried, heute ein Teil der Gemeinde Surberg (Schreibfehler auf dem Sterbebild) und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.09.1916 wurde er im Alter von 32 Jahren an der Somme im Kampf getötet.
Beim Volksbund ist keine Grablage für Johann Wagner registriert. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal folgender Kameraden von Johann Wagner, die in der selben Kompanie Dienst taten und zum gleichen Zeitpunkt fielen:
Georg Purzeller, Unteroffizier, 01.09.1916, bei Clery, Soldatenfriedhof Rancourt, Massengrab
Alois Stephan, Gefreiter, 01.09.1916, bei Clery, Soldatenfriedhof Rancourt, Massengrab
Stephan Bachmann, Infanterist, 01.09.1916, bei Clery, Soldatenfriedhof Rancourt, Massengrab
Sterbebild von Johann WagnerRückseite des Sterbebildes von Johann Wagner
Peter Sommerauer stammte aus Geiersnest, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Surberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.03.1915 verstarb er im Alter von 24 Jahren im Kriegslazarett Peronne an schweren Verwundungen, die er sich im Kampf zugezogen hatte.
Man begrub Peter Sommerauer auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in einem Massengrab.
Sterbebild von Peter SommerauerRückseite des Sterbebildes von Peter Sommerauer
Der theoretische Weg von Peter Sommerauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Landwehrmann Benno Lipp war gebürtig von Taglaching, heute ein Ortsteil der Gemeinde Bruck (Oberbayern). Er war von Beruf Kleinbauer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 01.10.1914 fiel er im Alter von 36 Jahren bei Douai (Schreibfehler auf dem Sterbebild) in Frankreich.
Die Gebeine von Benno Lipp wurden auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Benno LippRückseite des Sterbebildes von Benno Lipp
Der Reservist Johann Prams wurde als Bauerssohn in Schlaffen geboren, heute ein Ortsteil von Tittmoning. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.12.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Arras.
Offiziell ist keine Grablage für Johann Prams bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass Johann Prams anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy beigesetzt wurde. Ich begründe diese Annahme mit dem recherchierten Schicksal folgender Kompaniekameraden von Johann Prams, die am selben Tag fielen:
Johann Höfner, 04.12.1914, Ersatz-Reservist, St.-Laurent-Blangy, Massengrab
Infanterist Alois Kapfer, 17.12.1914, b. St. Laurent Blangy, St.-Laurent-Blangy, Massengrab
Infanterist Michael Bauer, 17.12.1914, b. Arras, St.-Laurent-Blangy, Massengrab
Sterbebild von Johann PramsRückseite des Sterbebildes von Johann Prams
Der Kriegsfreiwillige Josef Rogg wurde am 12.04.1896 in Schwabegg, einem Ortsteil der Gemeinde Schwabmünchen, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er bei der Infanterie Geschützbatterie 23. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse und dem Verdienstkreuz mit Kreuz und Schwertern ausgezeichnet. Am 07.11.1918 verstarb er im Alter von 22 Jahren auf dem Hauptverbandplatz Duigny bei Sedan, nachdem er einen Granatvolltreffer erhalten hatte.
Die Leiche von Josef Rogg wurde auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Josef RoggRückseite des Sterbebildes von Josef Rogg
Der theoretische Weg von Josef Rogg von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Gefreite Josef Berger wurde am 03.12.1886 geboren und stammte aus Tutting, heute ein Ortsteil der Gemeinde Kirchham, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er im Fernsprechtrupp des Regimentsstabs des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Gleich zu Beginn des Krieges wurde er nach einer Schlacht vermisst gemeldet, findet sich jedoch wieder ein. Mitte 1915 wurde er leicht verwundet. Am 09.04.1917 wurde er im Alter von 30 Jahren während der Schlacht bei Arras getötet.
Begraben wurde Josef Berger auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef BergerRückseite des Sterbebildes von Josef Berger
Josef Hilz wurde in Brodfurt, heute ein Ortsteil der Gemeinde Lohkirchen, als Bauerssohn gebohren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der Maschinengewehr-Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Es ist das selbe Regiment, in dem der Österreicher Adolf Hitler im Ersten Weltkrieg diente.
Am 08.10.1916 wurde er im Alter von 30 Jahren bei Bapaume durch einen Granatschuss getötete.
Man begrub Josef Hilz auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Der Pionier Otto Bachl stammte aus Ruhstorf an der Rott und war der Pflegesohn einer Familie Loher. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. bayerischen Reserve-Pionierkompanie. Am 21.05.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Givenchy bei einem Sturmangriff.
Man begrub die Leiche von Otto Bachl auf dem Soldatenfriedhof Saint-Laurent-Blangy in einem Massengrab.