Der Soldat Josef Griesbauer stammte aus Peinkofen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Oberschneiding, und war der Sohn eines Gastwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 25. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 09.04.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Schlacht um Verdun.
Man begrub Josef Griesbauer auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Grab 393.
Sterbebild von Josef GriesbauerRückseite des Sterbebildes von Josef Griesbauer
Der Kanonier Josef Utz wurde am 06.01.1896 in Greinhof geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Burglengenfeld. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Batterie des 3. Fuß-Artillerie-Regiments. Am 21.03.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren während der Schlacht um Verdun in Frankreich.
Man begrub Josef Utz auf dem Soldatenfriedhof Maizeray in einem Massengrab.
Der Soldat Otto Paul Pink stammte aus der hessischen Stadt Hanau und war Lehrer von Beruf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 10. Kompanie des 144. Infanterie-Regiment. Im März 1915 fiel er im Alter von 21 Jahren während der Kämpfe im Argonner Wald durch Bauchschuss.
Offiziell ist für Otto Paul Pink keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Cheppy begraben wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im Gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Musketier Michael Amend, gefallen am 27.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Cheppy in Block 3, Grab 128;
Musketier Gustav Hey, gefallen am 18.03.1915 bei Vauquois, begraben auf dem Soldatenfriedhof Cheppy in einem Massengrab;
Unteroffizier Franz Brunke, gefallen am 13.03.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Cheppy in Block 4, Grab 43;
Offizierstellvertreter Bernhard Mohr, gefallen am 15.03.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Cheppy in Block 4, Grab 171;
Musketier Heinrich Heiser, gefallen am 05.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Cheppy in Block 3, Grab 98.
Todesanzeige für Otto Paul Pink in der Frankfurter Volkszeitung vom 30.03.1915
Der Soldat Michael Wagner stammte aus Weißling, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Petershausen, und war Kleinbauer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er seit dem 06.08.1914 in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment unter anderem bei Reims und Verdun. Am 28.07.1916 verstarb er im Alter von 32 Jahren nach mehrmonatiger Krankheit in der Heimat. Sein Grab auf dem örtlichen Friedhof könnte noch heute existieren.
Der Soldat Johann Kurz stammte aus Hilling, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pleiskirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments (Fehler auf Sterbebild). Am 07.07.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren durch einen Lungenschuss.
Offiziell ist für Johann Kurz keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beerdigt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Infanterist Josef Wieland, geboren am 18.03.1885 in Girching, gefallen am 07.07.1915 im Bois la Vaux Fery, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Reservist Gottfried Schwarz, gefallen am 07.07.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Ersatz-Reservist Martin Görbert, gefallen am 07.07.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Landwehrmann Georg Schneid, gefallen am 07.07.1915 im Bois la Vaux Fery , begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann KurzRückseite des Sterbebildes von Johann Kurz
Der Sanitäts-Gefreite Anton Gruber lebte in der bayerischen Landeshauptstadt München. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Batterie des 1. bayerischn Fuß-Artillerie-Regiments. Am 02.04.1916 fiel er im Alter von 27 Jahren während der Schlacht um Verdun durch einen Granatschuss.
Man begrub Anton Gruber auf dem Soldatenfriedhof Dannevoux in Block 3, Grab 2.
Sterbebild von Anton GruberRückseite des Sterbebildes von Anton Gruber
Der Soldat Joseph Ballweg stammte aus Dörlesberg, einem SOrtsteil der Stadt Wertheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 16. Kompanie des 130. Reserve-Infanterie-Regiment. Am 07.04.1915 fiel er während der Kämpfe auf den Maashöhen zwischen Vaux les Palmeix und Lamorville in Lothringen, wenige Kilometer westlich Verdun in Frankreich. Er wurde bei einem Gefecht in der Nähe der Ortschaften Marchéville-en-Woëvre und Maizeray getötet.
Man begrub Joseph Ballweg auf dem Soldatenfriedhof Maizeray in Block 5, Grab 41.
Der Pionier Joseph Steffens stammte aus Luxem bei Mayen im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg diente er im II. Pionier-Bataillon Nr. 8. Er gilt seit dem 09.04.1916 als vermisst. Er wurde 30 Jahre alt und fiel während der Schlacht um Verdun.
Sterbebild von Joseph SteffensRückseite des Sterbebildes von Joseph Steffens
Der Ersatz-Reservist Josef Grünauer stammte aus Altenham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tacherting, und war der Sohn eines Schneiders. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Anfang und Mitte 1915 wurde er leicht verwundet, verblieb jedoch bei der Truppe. Anfang 1916 erwischte es ihn erneut: Er wurde leicht verwundet. Am 07.08.1916 fiel er dann im Alter von 25 Jahren.
Die Lages des Grabes von Josef Grünauer ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville beigesetzt wurde, auf dem auch seine Regimentskameraden der 11. Kompanie begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Unteroffizier Otto Leitl, gefallen am 04.08.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Gefreiter Franz Gründler, gefallen am 02.08.1916 bei Vaux, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Ersatz-Reservist August Kolb, gefallen am 01.08.1916 bei Fort Vaux, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Landsturmmann Georg Schabel, gefallen am 04.08.1916 bei Fort Vaux, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Infanterist Lorenz Hinkofer, gefallen am 07.08.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef GrünauerRückseite des Sterbebildes von Josef Grünauer
Der Soldat Josef Altmannsperger stammte aus Stockland, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Egglham, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.06.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei der Schlacht um Verdun während der Kämpfe um die Wabengräben im Thiaumond-Wald und um die Thiaumont-Ferme durch Kopfschuss. Er fiel gleich beim ersten Sturm auf die Wabengräben.
Über den Todestag berichtet die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Infanterie-Regiments:
„Am 08.06.1916 10 Uhr vormittags traten I. und III. Bataillon zum Sturme an. Kaum hatten die ersten Wellen ihre Gräben und Granatlöcher verlassen, sio erhielten sie ein vernichtendes MG-Feuer vom Rücken westlich des Thiaumont-Waldes und der Thiaumont-Ferme und besonders auch aus den Sappenköpfen der Wabengrabenstellung selbst. Auch die zweite und dritte Welle folgte unmittelbar. Auch sie geriet in das MG-Feuer und in das jetzt eben einsetzende feindliche Sperrfeuer.
Am rechten Flügel bleiben die vorstürmenden Truppen vor dem unversehrten feindlichen Hindernis liegen Die Masse der Sturmtruppen ist es nur gelungen, unter schweren Verlusten bis in die eigene vorderste Stellung zu kommen. Trotzdem gelingt es beim I. Bataillon einige Stoßtrupps in die Wabengräben einzudringen, ja sogar Gefangene zu machen und bis zurück zur Befehlsstelle konnte man ein paar Leute sehen, die triumphierend ein erbeutetes Maschinengewehr aus einem Loch zogen und hoch in der Luft schwangen. Aber aus den unversehrten Unterständen der Wabengräben kriechen französische Massen hervor und es entspinnt sich in den Gräben ein dreiviertelstündiger schwerer Kampf mit Bajonett und Handgranate. Einige der Stürmer kommen in die vorderste Stellung des Regiments wieder zurück, die Mehrzahl ist gefallen oder von der Übermacht überwältigt. Auch der Angriff, der gleichzeitig eingesetzten 2. Infanterie-Division kam über die Anfänge nicht hinaus. Nachmittags setzte eine erneute Artillerievorbereitung auf deutscher Seite ein. Um 8 Uhr abends soll der Angriff wiederholt werden; er kam jedoch wegen der verspäteten Befehle und infolge Vermischung der Verbände erst am nächsten Morgen zur Ausführung und auch da nicht über die erste Entwicklung hinaus.“
Ein sinnloser Tod.
Man begrub Josef Altmannsperger auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef AltmannspergerRückseite des Sterbebildes von Josef Altmannsperger