Der Gefreite Albert Frey wurde am 21.12.1891 in Beuren – Gmünd geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im 124. Infanterie-Regiment und wurde mit der Silbernen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Am 08.08.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren im Argonnenwald im Norden Frankreichs vor Verdun.
Man begrub Albert Frey auf dem Soldatenfriedhof Buzancy in Block 8, Grab 141.
Sterbebild von Albert FreyRückseite des Sterbebildes von Albert Frey
Der Kaufmannssohn Simon Mittermeier stammte aus Simbach am Inn. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 08.06.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren bei den Kämpfen vor Verdun bei den Kämpfen um die Wabengräben im Thiaumont-Wald und um die Thiaumont-Ferme.
Man begrub Simon Mittermeier auf dem Soldatenfriedhof Azannes II in Block 2, Grab 1168.
Sterbebild von Simon MittermeierRückseite des Sterbebildes von Simon Mittermeier
Der theoretische Weg von Simon Mittermeier von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Jäger Ernst Heigenmoser stammte aus Wasserburg am Inn und war der Sohn eines Tagelöhners. Er wurde im Infanterie-Leibregiment zum Soldaten ausgebildet. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 3. Jäger-Regiments. und gehörte zum Deutsches Alpenkorps. Am 21.06.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Verdun bei einem Sturmangriff durch Kopfschuss. Dieser Sturmangriff fand während der Kämpfe um Fleury und die Munitionsräume südlich Fleury statt.
Man begrub Ernst Heigenmoser auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Der Schreiner Otto Mairfels wurde am 13.11.1884 in Hegnenbach geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Altenmünster. Im Ersten Weltkrieg diente er als Oberjäger in Maschinengewehr-Abteilung des 2. bayerischen Jägerbataillons und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 08.08.1916 fiel er im Alter von 31 Jahren bei den furchtbaren, Menschen verachtenden Kämpfen vor Verdun in Frankreich.
Man begrub Otto Mairfels auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Eine Grablage ist für Leo Geissler heute nicht mehr bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass man ihn auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville namenlos in einem Massengrab beigesetzt hat, zusammen mit Kameraden seines Regiments und seiner Kompanie, die am selben Tag oder im gleichen Zeitraum fielen:
Infanterist Matthias Zingerle, gefallen am 26.06.1916 beim Fort Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab,
Landsturmmann Josef Enderle, gefallen am 26.06.1916 beim Fort Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab,
Landsturmmann Philipp Wieländer, gefallen am 27.06.1916 beim Fort Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Der Soldat Urban Berktold wurde 1897 in Oberstdorf in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Batterie des 8. bayerischen Reserve Feld-Artillerie-Regiments. Am 02.10.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Villers devant Dun durch eine Fliegerbombe.
Man begrub Urban Berktold auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab.
Der Unteroffizier Johann Gietl wurde am 09.08.1890 in Winkerling in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Maxhütte-Haidhof. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 23.11.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei St. Mihiel 20 Kilometer südlich von Verdun bei einem Patrouillengang.
Eine Grablage ist für Johann Gietl offiziell nicht bekannt. Ich vermute jedoch, dass man ihn als unbekannten Toten auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel oder Troyon beigesetzt hat, wobei ich St. Mihiel favorisiere. Auf beiden Friedhöfen wurden zwischen 1914 und 1918 Soldaten begraben, die bei den Kämpfen rund um St. Mihiel gefallen sind. Auch andere Soldaten des 6. bayerischen Infanterie-Regiments, die Ende 1914 vor St. Mihiel fielen, sind auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel begraben.
Sterbebild von Johann GietlRückseite des Sterbebildes von Johann Gietl
Der Bauerssohn Lorenz Hartmann stammte aus dem bayerischen Dorfen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Abteilung des 7. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments, 8. Batterie als Kanonier. Am 25.11.1917 fiel er im Alter von 20 Jahren durch einen Granatvolltreffer, nachdem er 16 Monate im Kriegseinsatz gewesen war.
Man begrub Lorenz Hartmann auf dem Soldatenfriedhof Damvillers in Block 3, Grab 193.
Sterbebild von Lorenz HartmannRückseite des Sterbebildes von Lorenz Hartmann
Der theoretische Weg von Lorenz Hartmann von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:
Der Messner Engelbert Vordermeier stammte aus Zell. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist. Am 01.08.1916 fiel er nach zwei Jahren im Feld im Alter von 33 Jahren bei einem Sturmangriff durch Granatschuss.
Eine offizielle Grablage ist für Engelbert Vordermeier nicht bekannt. Ich gehe nach der Recherche der Schicksale von Kameraden von Engelbert Vordermeier aus der 8. Kompanie davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe diese Annahme mit dem Schicksal folgender Regimentskameraden:
Vizefeldwebel Johann Bauer, gefallen am 01.08.1916 bei Bergwald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab,
Vizefeldwebel Theodor Riedelsheimer, gefallen am 01.08.1916 beim Fort Tavannes, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab,
Infanterist Gustav Schmid, gefallen am 01.08.1916 beim Fort Tavannes, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Engelbert VordermaierRückseite des Sterbebildes von Engelbert Vordermaier
Der Bauerssohn Rupert Dietl wurde am 23.01.1899 in Parkstetten geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 10. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Mitte Juni 1918 wurde er leicht verwundet, verblieb aber bei der Truppe. Am 29.09.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Brieulles in Lothringen vor Verdun (Frankreich) durch Granatschuss.
Man begrub Rupert Dietl auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab.
Sterbebild von Rupert DietlRückseite des Sterbebildes von Rupert Dietl
Der theoretische Weg von Rupert Dietl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: