Der Sägschneiderssohn Johann Amberger stammte aus Thalkirchen, Expositur Hirnsberg, heute beides Ortsteile des Marktes Bad Endorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 15. Landwehr-Infanterie-Regiments als Wehrmann. Am 17.04.1916 fiel er im Alter von 32 Jahren nach 21 Monate im Kriegseinsatz.
Man begrub Johann Amberger auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in Block 1, Grab 479.
Sterbebild von Johann AmbergerRückseite des Sterbebildes von Johann Amberger
Der Landwehrmann Johann Schindele wurde am 10.10.1881 in Oy in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie (wahrscheinlich falsch, es war die 9. Kompanie) des 3. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 27.07.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren am Lingekopf bei Münster im Elsass in Frankreich.
Eine Lage des Grabes von Johann Schindele ist offiziell nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass man seinen Leichnam auf dem Soldatenfriedhof Hohrod anonym in einem Massengrab beigesetzt hat. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal seiner Kameraden aus der gleichen Kompanie, die in diesen Tagen ebenfalls am Lingekopf fielen und dort beigesetzt wurden:
Ersatz-Reservist Georg Bestle, gefallen am 26.07.1915 am Lingekopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab,
Ersatz-Reservist Ignaz Hatt, gefallen am 26.07.1915 am Lingekopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab,
Unteroffizier Joseph Hipp, gefallen am 26.07.1915 am Lingekopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab,
Infanterist Xaver Möschle, gefallen am 26.07.1915 am Lingekopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab,
Landwehrmann Balthasar Decker, gefallen am 26.07.1915 am Lingekopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.
Der Schneidermeistersohn Johann Mayer wurde in Au am Inn geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gars am Inn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments. Am 28.08.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren in Balkrad bei Nossoncourt währen eines Sturmangriffs.
Man begrub Johann Mayer auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab.
Anton Spengler wurde am 18.08.1893 im bayerischen Aretsried geboren, heute ein Ortsteil des Marktes Fischach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Zunächst war er während der Schlacht bei Nancy – Épinal in der Nähe von Doncières in Nordfrankreich als vermisst gemeldet worden. Später wurde er gerichtlich für für tot erklärt. Man legte den 25.08.1914 als Todesdatum fest. Er war zu diesem Zeitpunkt 25 Jahre alt. Seine sterblichen Überreste wurden später aufgefunden. Er fiel nur wenige Kilometer entfernt von der Stelle, an der wenige Tage später der bemerkenswerte deutsche Sozialdemokrat Ludwig Frank fiel.
Man begrub Anton Spengler auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab.
Sterbebild von Anton SpenglerRückseite des Sterbebildes von Anton Spengler
Der theoretische Weg von Anton Spengler von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Wehrmann Johann Sommer stammte aus Ottengrün, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Helmbrechts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 7. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.08.1914 fiel er in den Vogesen bei Fraiskade (Volksbund gibt richtig Friscati an) in Frankreich.
Man begrub Johann Sommer auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.
Josef (beim Volksbund registriert als „Joseph“) Obermayer war ein Bauerssohn aus Lanzing, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rattenkirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 19.08.1914 wurde er am Hohnack in den Vogesen verwundet und verstarb am 23.08.1914 im Lazarett in Münster (Elsass) im Alter von 31 Jahren.
Man begrub Josef Obermayer auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.
Der Zimmermann Leonhard Oberbauer wurde am 30.10.1881 in Harthausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mettenheim, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Wehrmann in der 6. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments. Gleich zu Beginn des Krieges fiel er am 02.09.1914 im Alter von 33 Jahren bei Labaroche Evaux in den französischen Vogesen.
Man begrub Leonhard Oberbauer auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.
Mathias Schmid wurde am 24.02.1894 in Niederhummel, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Langenbach, als Sohn eines Kleinbauern geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 18. Reserve-Infanterie-Regiment (3. Kompanie) als Infanterist. Am 24.08.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren durch einen Granattreffer.
Man begrub Mathias Schmid auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 4, Grab 175.
Sterbebild von Mathias SchmidRückseite des Sterbebildes von Mathias Schmid
Der theoretische Weg von Mathias Schmid von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Diplom-Ingenieur Gottfried Schießl wurde am 15.02.1889 im bayerischen Burggriesbach geboren, einem Ortsteil der Gemeinde Freystadt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Unteroffizier. Er war auch Offiziersaspirant. Am 09.04.1916 verunglückte er im Alter von 27 Jahren tödlich.
Man begrub Gottfried Schießl auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 1, Grab 162.
Sterbebild von Gottfried SchießlRückseite des Sterbebildes von Gottfried Schießl
Der theoretische Weg von Gottfried Schießl von seinem Geburtsort zu seinem Grab: