Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 678: Karl Bielmeier

Der Maschinengehilfe Karl Bielmeier stammte aus dem bayerischen Markt Teisnach. Im Ersten Weltkrieg diente er im Badischen Füsilier-Regiment Nr. 40 als Schütze. Am 30.11.1917 fiel er im Alter von 20 Jahren bei der Angriffsschlacht bei Cambrai in der Nähe von Cambrai.

Eine Grablage ist für Karl Bielmeier nicht bekannt.

Seine Heimatgemeinde Teisnach gedenkt noch heute Karl Bielmeier auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/teisnach_st_margaretha_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Karl Bielmeier
Rückseite des Sterbebildes von Karl Bielmeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 677: Ignaz Schmidschneider

Der Betriebsmonteur Ignaz Schmidschneider stammte aus Schalchen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tacherting. Im Ersten Weltkrieg war er Offiziersstellvertreter und wurde mit dem Eisernen Kreuz und dem bayerischen Militärverdienstkreuz ausgezeichnet. Am 08.01.1924 verstarb er im Alter von 40 Jahren an den Folgen eines Im Ersten Weltkrieg zugezogenen Leidens.

Kriege fordern nicht nur unmittelbar Opfer, sondern auch noch Jahre später versterben Menschen an den Folgen dieser Auseinandersetzungen.

Sterbebild von Ignaz Schmidschneider
Rückseite des Sterbebildes von Ignaz Schmidschneider

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 676: Engelbert Stinn

Engelbert Stinn stammte aus Engertsham, heute ein Ortsteil Stadt Trostberg. Zuletzt wohnte er im Stadtteil Aspertsham. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 04.04.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Fampoux.

Man begrub Engelbert Stinn auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Engelbert Stinn
Rückseite des Sterbebildes von Engelbert Stinn

Der theoretische Weg von Engelbert Stinn von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 675: Engelbert Seehuber

Der Wehrmann Engelbert Seehuber stammte aus dem bayerischen Wolfering, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Trostberg, und Dienstknecht bei einem Landwirt in Schmerbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Tittmoning. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des  Infanterie-Ersatz-Bataillons München. Am 04.12.1916 verstarb er im Alter von 40 Jahren im Reservelazarett München an den Folgen eines Kopfschusses.
Ich vermute, er wurde auf dem Soldatenfriedhof in München beigesetzt und seine Grablage ging verloren.

Sterbebild von Engelbert Seehuber
Rückseite des Sterbebildes von Engelbert Seehuber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 674: Anton Spengler

Anton Spengler wurde am 18.08.1893 im bayerischen Aretsried geboren, heute ein Ortsteil des Marktes Fischach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Zunächst war er während der Schlacht bei NancyÉpinal in der Nähe von Doncières in Nordfrankreich als vermisst gemeldet worden. Später wurde er gerichtlich für für tot erklärt. Man legte den 25.08.1914 als Todesdatum fest. Er war zu diesem Zeitpunkt 25 Jahre alt. Seine sterblichen Überreste wurden später aufgefunden. Er fiel nur wenige Kilometer entfernt von der Stelle, an der wenige Tage später der bemerkenswerte deutsche Sozialdemokrat Ludwig Frank fiel.

Man begrub Anton Spengler auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab.

Sterbebild von Anton Spengler
Rückseite des Sterbebildes von Anton Spengler

Der theoretische Weg von Anton Spengler von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 673: Johann Sommer

Der Wehrmann Johann Sommer stammte aus Ottengrün, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Helmbrechts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des  7. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.08.1914 fiel er in den Vogesen bei Fraiskade (Volksbund gibt richtig Friscati an) in Frankreich.

Man begrub Johann Sommer auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Johann Sommer auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/arzberg-kriegerdenkmal_lk-wunsiedel_oberfranken_bay.html

 

Sterbebild von Johann Sommer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Sommer

Der theroetische Weg von Johann Sommer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 671: Friedrich Härtl [ERGÄNZUNG]

Bereits am 23.07.2019 veröffentlichte ich das Schicksal von Friedrich Härtl, genannt Friedel. Nun konnte ich ein weiteres Dokument zu Friedrich Härtl erwerben: die Trauerrede, die von von Pfarrer Wagner in seiner Heimat, Schwarzach in Niederbayern, gehalten wurde.

Der Landwirt und Tagelöhner Friedrich Härtl wurde am 06.05.1888 geboren und stammte aus Lindforst, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schwarzach. 1910 stirbt seine Mutter und er übernimmt er im Alter von 22 Jahren den elterlichen Bauernhof, den er fortan gemeinsam mit seiner Schwester Sophie bewirtschaftete. Statt zu heiraten, sparte er und versuchte den Bauernhof schuldenfrei zu bekommen.

Am 14.03.1915 wurde Friedrich Härtl in die 3. Kompanie des 6. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments eingezogen. Er wurde schnell ausgebildet, denn schon im Juni 1915 wurde sein Regiment an die Front gezogen und er kämpfte von Juni 1915 bis August 1916 an der Somme. Am 15.08.1915 wurde sein Regiment nach Russland verlegt, dann nach Galizien, dann nach Lothringen und schließlich nach Siebenbürgen in Rumänien. Hier sollte er fallen. Am 08.11.1916 fiel er bei einem Gefecht auf der Höhe 1141 bei Hagotöalja im Alter von 28 Jahren in Siebenbürgen in Rumänien durch einen Kopfschuss. Man begrub ihn unmittelbar auf dieser Höhe.

Eine Grablage ist wie bei vielen Gefallenen in Osteuropa nicht bekannt.
Hier erst Bilder des neuen Dokuments – gefolgt vom Sterbebild:

Trauerrede für Friedrich Härtl
Der Text der Predikt
Rückseite der Trauerpredikt für Friedrich Härtl

 

 

Der theoretische Weg von Friedrich Härtl von seinem Heimatort zu seiner Sterberegion:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 670: Franz Geiger

Der Pionier Franz Geiger stammte aus Wallerdorf (Künzing) und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. bayerischen Pionierkompanie. Am 25.11.1916 fiel er im Alter von  20 Jahren.

Sterbebild von Franz Geiger
Rückseite des Sterbebildes von Franz Geiger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 699: Josef Obermayer

Josef (beim Volksbund registriert als „Joseph“) Obermayer war ein Bauerssohn aus Lanzing, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rattenkirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des  2. Landwehr-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 19.08.1914 wurde er am Hohnack in den Vogesen verwundet und verstarb am 23.08.1914 im Lazarett in Münster (Elsass) im Alter von 31 Jahren.

Man begrub Josef Obermayer auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Rattenkrichen gedenkt noch heute Josef Obermayer auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/rattenkirchen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Obermayer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Obermayer

Der theoretische Weg von Josepf Obermayer von seinem Geburtsort über den Ort seiner Verwundung über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 698: Leonhard Oberbauer

Der Zimmermann Leonhard Oberbauer wurde am 30.10.1881 in Harthausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mettenheim, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Wehrmann in der 6. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments. Gleich zu Beginn des Krieges fiel er am 02.09.1914 im Alter von 33 Jahren bei Labaroche Evaux in den französischen Vogesen.

Man begrub Leonhard Oberbauer auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Mettenheim gedenkt noch heute seiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/mettenheim_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Leonhard Oberbauer
Rückseite des Sterbebildes von Leonhard Oberbauer

Der theoretische Weg von Leonhard Oberbauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: