Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 1.014: Matthias Schiffler

Der Obergefreite Matthias Schiffler wurde am 12.02.1911 in Eberhardsreuth in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Am 08.09.1944 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Colobino in Russland (Volksbund Solobino)

Man begrub Matthias Schiffler auf dem Soldatenfriedhof Slobino / Toropez in Russland.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Matthias Schiffler auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/schoenberg_lk-freyung-grafenau_wk1_wk2.html

Sterbebild von Matthias Schiffler
Rückseite des Sterbebildes von Matthias Schiffler

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 1.013: Ludwig Anzengruber

Der Unteroffizier Ludwig Anzengruber wurde am 18.06.1910 in der bayerischen Stadt Eggenfelden geboren und lebte in Tannenmais. Er war Landwirt von Beruf. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Gebirgs-Jäger-Regiment und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Verwundeten Abzeichen ausgezeichnet. Er kämpfte an allen Fronten. Am 18.01.1943 fiel er im Alter von 31 Jahren im Westkaukasus bei Smolenskaja.

Man begrub Ludwig Anzengruber auf einem Friedhof bei Smolenskaja in Russland.

Die Heimatgemeinde von Ludwig Anzengruber gedenkt ihm noch heute auf einem Denkmal:  http://www.denkmalprojekt.org/2012/eggenfelden_lk-rottal-inn_wk2_bay.html

Sterbebild von Ludwig Anzengruber
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Anzengruber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.009: Johann Kauschinger

Der Infanterist Johann Kauschinger wurde am 01.01.1894 in Pignet, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Viechtach, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Anfang und Mitte 1916 wurde er im Kampf leicht verwundet. Am 26.10.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren in Rumänien durch einen Kopfschuss.

Die Lage des Grabes von Johann Kauschinger ist wie so oft bei Gefallenen in Osteuropa unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Viechtach gedenkt Johann Kauschinger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/Viechtach_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Johann Kauschinger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Kauschinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.007: Josef Mühlratzer

Der Gefreite Josef Mühlratzer wurde am 17.03.1892 geboren und stammte aus Hölltal (Schreibfehler auf Sterbebild), heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gars am Inn, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Mitte 1915 wurde Josef Mühlratzer schwer verwundet, gesundete jedoch wieder. Am 20.05.1917 fiel er im Alter von 25 Jahren in Nordfrankreich bei Cerny-en-Laonnois durch Granatschuss.

Man begrub Josef Mühlratzer auf dem Soldatenfriedhof Cerny-en-Laonnois in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Gars am Inn gedenkt Josef Mühlratzer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/gars_a_inn-au_am_inn_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Mühlratzer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Mühlratzer

Der theoretische Weg von Josef Mühlratzer von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.002: Johann Weberstetter

Der Bauerssohn Johann Weberstetter stammte aus Lohen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gars am Inn. im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in der Maschinengewehr-Kompanie des 18. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 31.07.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren in Nordfrankreich durch einen Kopfschuss.

Offiziell ist keine Grablage für Johann Weberstetter bekannt. Ich vermute jedoch, dass man seinen Leichnam nach den Kämpfen anonym auf dem Soldatenfriedhof Rancourt beigesetzt hat, weil seine Gebeine nicht mehr zuzuordnen waren. Auf diesem Friedhof wurden die anderen Gefallenen seiner Kompanie, aber auch seines Regiments begraben, die in diesen Tagen fielen:

  1. Schütze Fritz Langner, 31.07.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
  2. Infanterist Balthasar Egner, 22.07.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
  3. Schütze Thomas Lutz, 31.07.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in Block 2, Grab 56.

Seine Heimatgemeinde Gars am Inn gedenkt Johann Weberstetter noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/gars_a_inn-mittergars_wk1u2_bay.htm

 

Sterbebild von Johann Weberstetter
Rückseite des Sterbebildes von Johann Weberstetter

Der theoretische Weg von Johann Weberstetter von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 995: Melchior Berger

Der Kleinbauer (Gütler) Melchior Berger wurde am 05. 07.1886  geboren und stammte aus Dorfen. Er diente im Ersten Weltkrieg als Soldat in der 7. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.05.1917 fiel er im Alter von 30 Jahren durch Granatschuss bei den Gefechten bei Saint Mihiel.

Man begrub Melchior Berger auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 12, Grab 156.

Man gedenkt Melchior Berger noch heute auf dem Soldatenfriedhof Troyon im Gedenkbuch: http://www.denkmalprojekt.org/2008/troyon_kgs_wk1_fr/troyon_kgs_wk1_fr_b.htm

Sterbebild von Melchior Berger

Der theoretische Weg von Melchior Berger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 989: Maximilian Steiner

Der Schreiner Maximilian Steiner wurde am 12.11.1886 in Kirchdorf in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Stadt Wörishofen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Batterie des 1. bayerischen Reserve-Feld-Artillerie-Regiment als Kanonier. Am 02.09.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren an der Somme. Er wurde zunächst auf einem Soldatenfriedhof in Moislains begraben.

Heute ist die Lage seines Grabes nach einer Umbettung unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass die Gebeine von Maximilian Steiner anonym auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in einem Massengrab beigesetzt wurden. Die anderen Kameraden seines Regiments, die im ähnlichen Zeitraum fielen, wurden dort beigesetzt:

  1. Oberleutnant der Reserve Georg Eisenmann, gefallen am 30.08.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 7, Grab 861;
  2. Fahrer Georg Rupprecht, gefallen am 31.08.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 7, Grab 860.

Seine Heimatgemeinde Bad Wörishofen gedenkt Maximilian Steiner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/bad_woerishofen_kurpark_wk1u2_bay.htm

 

 

Sterbebild von Maximilian Steiner
Rückseite des Sterbebildes von Maximilian Steiner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 987: Peter Hölzl

Der Bahnmaurer Peter Hölzl stammte aus Simbach am Inn in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 2. Reserve-Infanterie-Regiment als Unteroffizier. Am 05.09.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Maixe während der grausamen Stellungskämpfe bei Xaffévillers in den Vogesen und dem Elsass. Er fiel bereits beim Vormarsch des Regiments über Badmenil, Bazien zu den östlich Xaffévillers gelegenen Höhen.

Peter Hölzl wurde auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab begraben, vermutlich bei der Zusammenlegung der vielen kleinen im Elsass.

Seine Heimatgemeinde Simbach am Inn gedenkt Peter Hölzl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/simbach_am_inn_wk1u2_bay.htm

 

Sterbebild von Peter Hölzl
Rückseite des Sterbebildes von Peter Hölzl

Der theoretische Weg von Peter Hölzl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 986: Ludwig Stolz

Ludwig Stolz stammte aus Simbach am Inn. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 17. bayerischen Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist. Am 06.03.1915 verstarb er im Alter von 23 Jahren im Kriegslazarett Froyennes, heute ein Teil der belgischen Stadt Tournai,  an einer schweren Krankheit.

Das Grab von Ludwig Stolz befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Vladslo in Block 4, Grab 2849.

Seine Heimatgemeinde Simbach am Inn gedenkt noch heute Ludwig Stolz auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/simbach_am_inn_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Stolz
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Stolz

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 981: Michael Meier

Der Landsturmmann Michael Meier stammte aus Simbach am Inn in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in einem bayerischen Infanterie-Regiment. Am 05.03.1917 fiel er im Alter von 35 Jahren, ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse.

Die Lage des Grabes von Michael Meier ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Simbach am Inn gedenkt Michael Meier noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/simbach_am_inn_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Michael Meier
Rückseite des Sterbebildes von Michael Meier