Der Soldat Wolfgang Bauer stammte aus Rappendorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeidne Arnbruck, und war der Sohn eines Landwirts. Am 11.12.1916 verstarb er im Alter von 17 Jahren im Reserve-Lazarett II in Ingolfstadt an einer Lungenentzündung.
Nähere Informationen zu Wolfgang Bauer konnte ich nicht ermitteln. Mich interessiert vor allem die Frage, wie ein 17 jähriger Junge als Soldat eingezogen werden konnte.
Sterbebild von Wolfgang BauerRückseite des Sterbebildes von Wolfgang Bauer
Der Soldat Albert Borowy stammte aus der Stadt Königsberg in Preußen (seit 1945 russisch: Kaliningrad). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier und Kraftwagenfahrer in der Stabswache des General-Kommandos des I. Armeekorps. Am 01.09.1914 fiel er im Alter von 34 Jahren bei Willenberg
Der österreichische Soldat Johann Reichinger stammte aus Migelspach, heute ein Ortsteil der österreichischen Gemeinde Eberschwang. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 1. Landesschützen-Regiments. Am 24.05.1916 fiel er im Alter von 18 Jahren in Italien durch einen Schrapnell Treffer.
Eine Grablage konnte ich nicht ermitteln.
Sterbebild von Johann ReichingerRückseite des Sterbebildes von Johann Reichinger
Der Soldat Alois Huber wurde am 11.02.1888 in Thalersdorf als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Arnbruck. Am 16.07.1917 fiel er im Alter von 29 Jahren. Die Lage des Grabes von Alois Huber konnte ich nicht ermitteln.
Sterbebild von Alois HuberRückseite des Sterbebildes von Alois Huber
Der Kaiserjäger Lorenz Sampl stammte aus Thomatal in Österreich und diente beim 4. Kaiserjäger-Regiment. Am 03.05.1915 fiel er im Alter von 34 Jahren in den Karpathen in Rumänien. Eine Grablage konnte ich nicht ermitteln.
Sterbebild von Lorenz SamplRückseite des Sterbebildes von Lorenz Sampl
Der Soldat Alois Schacherbauer stammte aus Ranshofen, einem Ortsteil der österreichischen Stadt Braunau am Inn, aus der der deutsche Diktator Adolf Hitler stammte. Im Ersten Weltkrieg kämpfte der Österreicher im 59. kaiserlich und königlichen Infanterie-Regiment als Infanterist. Am 17.11.1914 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Krakau während eines Sturmangriffs.
Die Grablage von Alois Schacherbauer konnte ich nicht ermitteln.
Sterbebild von Alois SchacherbauerRückseite des Sterbebildes von Alois Schacherbauer
Der österreichische Soldat Josef Sinzinger stammte aus Döstling, heute ein Ortsteil der Gemeinde Tarsdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der Pionier-Abteilung des 1. kaiserlich und königlichen Landesschützen-Regiment. Am 14.04.1916 fiel er im Alter von 39 Jahren in Italien.
Die Grablage von Josef Sinzinger konnte ich nicht ermitteln.
Sterbebild von Josef SinzingerRückseite des Sterbebildes von Josef Sinzinger
Der Österreicher Josef Rauscher stammte aus Wolfsedt, heute ein Ortsteil der Gemeinde Taufkirchen an der Pram. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 2. kaiserlich und königlichen Landesschützen-Regiment. Am 24.10.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Tislowize in Galizien.
Seine Grablage konnte ich nicht ermitteln.
Sterbebild von Josef RauscherRückseite des Sterbebildes von Josef Rauscher
Der Soldat Xaver Neuhauser stammte aus Berg und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er seit dem 01.10.1916 in der 2. Maschinengewehr-Kompanie des 19. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.05.1917 fiel er im Alter von 20 Jahren in französisch Flandern durch einen Bauchschuss – damals quasi ein Todesurteil, mit extremem Leiden. Beim Sturm auf das von den Briten kurz vorher eroberte Fresnoy am 8. Mai 1917 wurde das I. Bataillon als Sturmbataillon auf die Ortschaft eingesetzt. Der Gegenangriff brachte als Beute fünfzehn Lewis-MG, zwei MG 08, vier Minenwerfer, 80 Gewehre, 1000 Schuss Munition und vierzehn Brieftauben ein, zudem nahm es fünf britische Offiziere sowie 300 Unteroffiziere und Mannschaften gefangen. Bei einem Geländegewinn von 500 m musste das Bataillon 93 Tote, 351 Verwundete und 57 Vermisste verzeichnen
Eine Grablage ist für Xaver Neuhauser offoziell nicht bekannt. ich könnte mir vorstellen, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy beigesetzt wurde, wo andere deutsche Soldaten begraben wurden, die bei Fresnoy in diesem Zeitraum gefallen waren, u. a.
Leutnant der Reserve Karl Gollwitzer, gefallen am 09.05.1917 bei Fresnoy, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Xaver NeuhauserRückseite des Sterbebildes von Xaver Neuhauser
Der Gefreite Georg Zwieselsberger stammte aus Mörn, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie de 25. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.10.1915 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Sommepy in Frankreich durch eine Granatverletzung.
Offiziell ist für Georg Zwieselsberger keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes begraben wurde, wo seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Gefreiter Georg Pöll, gefallen am 06.10.1915 bei Sommepy, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes in einem Massengrab;
Gefreiter Karl Unold, gefallen am 06.10.1915 bei Sommepy, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes in einem Massengrab;
Infanterist Engelbert Strehle, gefallen am 06.10.1915 bei Sommepy, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes in einem Massengrab;
Unteroffizier Engelbert Seitz, gefallen am 06.10.1915 bei Sommepy, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes in einem Massengrab.
Sterbebild von Georg ZwieselbergerRückseite des Sterbebildes von Georg Zwieselberger