Josef Haberlander stammte aus Diesenbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Surrberg, und war Ablöswärter. Ein Ablöswärter war ein Angehöriger einen Bahnmitarbeiters, der mit diesem an einer Bahnstrecke lebte und dort Wartungsarbeiten erledigte, um dem Angehörigen Ruhezeiten zu ermöglichen (Schrankenwärter, Streckenwärter usw.). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 12.06.1915 fiel er im Alter von 36 Jahren in den Vogesen bei Metzeral im Münstertal.
Die Lages des Grabes von Josef Haberlander ist unbekannt.
Infanterist Franz Steiger, gefallen am 17.06.1915 bei Metzeral, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
Landsturmmann Johann Höber, gefallen am 21.06.1915 bei Metzeral Münster, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
Infanterist Franz Heinzelmann, gefallen am 19.06.1915 bei Metzeral, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
Infanterist Matthias Ruile, gefallen am 19.06.1915 bei Metzeral, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
Infanterist Paul Klinger, gefallen am 17.06.1915 bei Metzeral, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef HaberlanderRückseite des Sterbebildes von Josef Haberlander
Josef Maierhofer stammte aus Mühlbach, heute ein Ortsteil der österreichischen Gemeinde Moosdorf, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Feldkompanie des 4. Feldjägerbataillons als Landsturm-Jäger. Am 08.10.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Dubrowa in Wolhynien, in der heutigen Ukraine.
Eine Grablage war für Josef Maierhofer, wie immer bei Österreichern, nicht zu recherchieren.
Sterbebild von Josef MaierhoferRückseite des Sterbebildes von Josef Maierhofer
Der Schütze Lorenz Huber wurde am 01.07.1895 in Altbabensham geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Babensham. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in einer Maschinengewehr-Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 19.12.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei den Verfolgungskämpfen am Jalomita – Prahova und Buzaul bei Filipesti in Rumänien.
Wie fast immer bei Gefallenen in Rumänien ist für Lorenz kein Grab bekannt.
Sterbebild von Lorenz HuberRückseite des Sterbebildes von Lorenz Huber
Georg Geisberger wurde am 02.09.1894 in Weiher geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Isen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 03.11.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren in Rumänien während der Gebirgskämpfe im Predeal- und Bodzagebiet.
Wie meist bei deutschen Gefallenen des Ersten Weltkriegs in Rumänien ist die Grablage von Georg Geisberger nicht mehr bekannt.
Sterbebild von Georg GeisbergerRückseite des Sterbebildes von Georg Geisberger
Der Musketier Wilhelm Cremer wurde am 22.04.1885 in Düsseldorf-Hamm geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 96. Infanterie-Regiments. Er wurde zum 25.02.1915 eingezogen und in Lahr ausgebildet. Am 17.08.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Falki – Filipy im heutigen Polen während der Verfolgungskämpfe am oberen Narew und Nurzec durch Granattreffer.
Die Lage des Grabes von Wilhelm Cremer ist wie so oft bei Kriegsopfern an der Ostfront unbekannt
Sterbebild von Wilhelm CremerRückseite des Sterbebildes von Wilhelm Cremer
Rupert Felber war ein Bauerssohn aus Moosham, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Laufen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der Pionier-Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Regiments. Am 19.12.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Arras während eines Häuserkampfs in St. Laurent.
Rupert Felber wurde auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Rupert FelberRückseite des Sterbebildes von Rupert Felber
Der theoretische Weg von Rupert Felber von seinem Heimatort zu seinem Sterbeort und Grab:
Der Gefreite Alois Huber wurde am 23.05.1889 in Hausmoning geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Teisendorf, und war der Sohn eines Bahnwärters. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 27.10.1916 starb er im Alter von 28 Jahren in einem Militärspital in Gefangenschaft in Rumänien.
Die Lage des Grabes von Alois Huber ist nicht zu ermitteln.
Sterbebild von Alois HuberRückseite des Sterbebildes von Alois Huber
Josef Eder wurde am 23.06.1896 in Oberstummer, einem Ortsteil von Unterneukirchen in Bayern, geboren und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des Infanterie-Leib-Regiments, dem Alpenkorps. Am 11.07.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 20 Jahren beim Fort Douaumont vor Verdun, genauer gesagt bei Fleury durch Bauchschuss.
Die Regimentsgeschichte des bayerischen Infanterie-Leib-Regiments berichtet über den Todestag:
„11.07.1916 Ab Mitternacht Gasschießen der Artillerie. Mit Beginn des Tages Einsetzen des Zerstörungsschießens. 7.45 Uhr Antreten zum Sturm. Die vordersten Wellen der 1., 2. und 3. Kompanie überrennen die feindliche Linie, in der dicht massiert die Franzosen zu einem Angriff bereitstehen. Der in Fleury haltende Feind wird durch Umgehung zum Weichen gebracht. Vorderste Linie gräbt sich am Tagesziel ein, nach links ohne jeden Anschluss. Anscheinend traten die Regimenter links gar nicht an, aber das kümmerte zuerst nicht. Eigene Patrouille von drei Mann bringt aus Filzlaus 2 Maschinengewehre und 70 Gefangene mit. Der Erfolg des Tages übertraf noch den des 23.06. 24 Offiziere und 1.500 Franzosen wurden gefangen, 20 Maschinengewehre und zwei Kanonen erbeutet, abgesehen von der großen Munitions- und sonstigen Beute aus den M-Räumen. Dort französischen Brigadestab mit Flammenwerfern ausgeräuchert.“
Offiziell ist für Josef Eder keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville begraben wurde, sofern sein Leichnam geborgen wurde. Auf diesem wurden seine Kameraden der 1. Kompanie des Infanterie-Leib-Regiments begraben, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Gefreiter Johann Puchtler, gefallen am 11.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Leutnant Ernst Graf von Moy, gefallen am 11.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Unteroffizier Friedrich Luttenberger, gefallen am 11.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Unteroffizier Josef Landsdorfer, gefallen am 11.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Der Soldat Stefan Strobl wurde am 12.11.1891 in Abtsdorf als Sohn eines Käsereibesitzers geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in der 3. Maschinengewehr-Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.07.1917 fiel er im Alter von 25 Jahren an der Lomnica in Ostgalizien ( heutige Ukraine) in der Nähe von Dobrowlany.
Die Lage des Grabes ist ebenso unbekannt. Ob das Grab heute noch existiert, hablte ich für eher unwahrscheinlich.
Sterbebild von Stefan StroblRückseite des Sterbebildes von Stefan Strobl
Der Musketier Hermann Most wurde am 15.10.1891 in Neuwirtshaus geboren, einem Weiler von Kirchhasel, einem Ortsteil von Hünfeld in Hessen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 30. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.09.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren in Cernay.
Die Grablage von Hermann Most ist unbekannt.
Sterbebild von Hermann MostRückseite des Sterbebildes von Hermann Most