Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.657: Wolfgang Bauer

Der Soldat Wolfgang Bauer stammte aus Rappendorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeidne Arnbruck, und war der Sohn eines Landwirts. Am 11.12.1916 verstarb er im Alter von 17 Jahren im Reserve-Lazarett II in Ingolfstadt an einer Lungenentzündung.

Nähere Informationen zu Wolfgang Bauer konnte ich nicht ermitteln. Mich interessiert vor allem die Frage, wie ein 17 jähriger Junge als Soldat eingezogen werden konnte.

Sterbebild von Wolfgang Bauer
Rückseite des Sterbebildes von Wolfgang Bauer

Sonderbeitrag: Albert Borowy

Der Soldat Albert Borowy stammte aus der Stadt Königsberg in Preußen (seit 1945 russisch: Kaliningrad). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier und Kraftwagenfahrer in der Stabswache des General-Kommandos des I. Armeekorps. Am 01.09.1914 fiel er im Alter von 34 Jahren bei Willenberg

Die nachfolgende Anzeige wurde von Wolfgang Kapp von der Ostpreußischen Generallandschaftsdirektion aufgegeben.

Todesanzeige für Ernst Borowy in der Königsberger Hartungschen Zeitung vom 07.09.1914

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.650: Johann Reichinger

Der österreichische Soldat Johann Reichinger stammte aus Migelspach, heute ein Ortsteil der österreichischen Gemeinde Eberschwang. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 1. Landesschützen-Regiments. Am 24.05.1916 fiel er im Alter von 18 Jahren in Italien durch einen Schrapnell Treffer.

Eine Grablage konnte ich nicht ermitteln.

Sterbebild von Johann Reichinger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Reichinger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.648: Alois Huber

Der Soldat Alois Huber wurde am 11.02.1888 in Thalersdorf als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Arnbruck. Am 16.07.1917 fiel er im Alter von 29 Jahren. Die Lage des Grabes von Alois Huber konnte ich nicht ermitteln.

Sterbebild von Alois Huber
Rückseite des Sterbebildes von Alois Huber

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.647: Lorenz Sampl

Der Kaiserjäger Lorenz Sampl stammte aus Thomatal in Österreich und diente beim 4. Kaiserjäger-Regiment. Am 03.05.1915 fiel er im Alter von 34 Jahren in den Karpathen in Rumänien. Eine Grablage konnte ich nicht ermitteln.

Sterbebild von Lorenz Sampl
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Sampl

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.646: Alois Schacherbauer

Der Soldat Alois Schacherbauer stammte aus Ranshofen, einem Ortsteil der österreichischen Stadt Braunau am Inn, aus der der deutsche Diktator Adolf Hitler stammte. Im Ersten Weltkrieg kämpfte der Österreicher im 59. kaiserlich und königlichen Infanterie-Regiment als Infanterist. Am 17.11.1914 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Krakau während eines Sturmangriffs.

Die Grablage von Alois Schacherbauer konnte ich nicht ermitteln.

Sterbebild von Alois Schacherbauer
Rückseite des Sterbebildes von Alois Schacherbauer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.644: Josef Sinzinger

Der österreichische Soldat Josef Sinzinger stammte aus Döstling, heute ein Ortsteil der Gemeinde Tarsdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der Pionier-Abteilung des 1. kaiserlich und königlichen Landesschützen-Regiment. Am 14.04.1916 fiel er im Alter von 39 Jahren in Italien.

Die Grablage von Josef Sinzinger konnte ich nicht ermitteln.

Sterbebild von Josef Sinzinger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Sinzinger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.643: Josef Rauscher

Der Österreicher Josef Rauscher stammte aus Wolfsedt, heute ein Ortsteil der Gemeinde Taufkirchen an der Pram. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 2. kaiserlich und königlichen Landesschützen-Regiment. Am 24.10.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Tislowize in Galizien.

Seine Grablage konnte ich nicht ermitteln.

Sterbebild von Josef Rauscher
Rückseite des Sterbebildes von Josef Rauscher

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.640: Xaver Neuhauser

Der Soldat Xaver Neuhauser stammte aus Berg und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er seit dem 01.10.1916 in der 2. Maschinengewehr-Kompanie des 19. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.05.1917 fiel er im Alter von 20 Jahren in französisch Flandern durch einen Bauchschuss – damals quasi ein Todesurteil, mit extremem Leiden. Beim Sturm auf das von den Briten kurz vorher eroberte Fresnoy am 8. Mai 1917 wurde das I. Bataillon als Sturmbataillon auf die Ortschaft eingesetzt. Der Gegenangriff brachte als Beute fünfzehn Lewis-MG, zwei MG 08, vier Minenwerfer, 80 Gewehre, 1000 Schuss Munition und vierzehn Brieftauben ein, zudem nahm es fünf britische Offiziere sowie 300 Unteroffiziere und Mannschaften gefangen. Bei einem Geländegewinn von 500 m musste das Bataillon 93 Tote, 351 Verwundete und 57 Vermisste verzeichnen

Eine Grablage ist für Xaver Neuhauser offoziell nicht bekannt. ich könnte mir vorstellen, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy beigesetzt wurde, wo andere deutsche Soldaten begraben wurden, die bei Fresnoy in diesem Zeitraum gefallen waren, u. a.

  • Leutnant der Reserve Karl Gollwitzer, gefallen am 09.05.1917 bei Fresnoy, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Xaver Neuhauser
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Neuhauser

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.635: Georg Zwieselsberger

Der Gefreite Georg Zwieselsberger stammte aus Mörn, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie de 25. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.10.1915 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Sommepy in Frankreich durch eine Granatverletzung.

Offiziell ist für Georg Zwieselsberger keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes begraben wurde, wo seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

 

Sterbebild von Georg Zwieselberger
Rückseite des Sterbebildes von Georg Zwieselberger