Der Bauer Matthias Haslbeck wurde in Radlkofen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mengkofen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 7. Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 09.05.1915 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Schlacht bei La Bassée und Arras im Norden Frankreichs.
Eine Grablage für Mathias Haslbeck konnte ich nicht herausfinden.
Sterbebild von Mathias HaslbeckRückseite des Sterbebildes von Mathias Haslbeck
Der Gefreite Johann Hester wurde am 25.03.1880 geboren und stammte aus Frasdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.04.1918 fiel er bei Colincamps im Alter von 38 Jahren, ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Militär-Verdienst-Kreuz 3. Klasse während der Großen Schlacht von Frankreich (Unternehmen „Michael“).
Eine Grablage ist für Johann Hester nicht mehr zu ermitteln.
Sterbebild von Johann HesterRückseite des Sterbebildes von Johann Hester
Der Messner Engelbert Vordermeier stammte aus Zell. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist. Am 01.08.1916 fiel er nach zwei Jahren im Feld im Alter von 33 Jahren bei einem Sturmangriff durch Granatschuss.
Eine offizielle Grablage ist für Engelbert Vordermeier nicht bekannt. Ich gehe nach der Recherche der Schicksale von Kameraden von Engelbert Vordermeier aus der 8. Kompanie davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe diese Annahme mit dem Schicksal folgender Regimentskameraden:
Vizefeldwebel Johann Bauer, gefallen am 01.08.1916 bei Bergwald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab,
Vizefeldwebel Theodor Riedelsheimer, gefallen am 01.08.1916 beim Fort Tavannes, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab,
Infanterist Gustav Schmid, gefallen am 01.08.1916 beim Fort Tavannes, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Engelbert VordermaierRückseite des Sterbebildes von Engelbert Vordermaier
Der Müllerssohn Anton Feckl stammte aus Schwindach, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schwindegg. Im Ersten Weltkrieg diente er im Alpenkorps des Infanterie-Leib-Regiments, 1. Kompanie. Am 05.10.1916 fiel er im Alter von 19 Jahren durch Kopfschuss in Rumänien.
Josef Kapler war Kellner-Bauerssohn in Burreit, heute ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Soyen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.08.1917 fiel er im Alter von 28 Jahren bei den Stellungskämpfen in der Champagne nach 3 Jahren im Feld durch Granatschuss.
Die Lage seines Grabes ist ebenso wenig bekannt wie sein genauer Sterbeort.
Sterbebild von Josef KaplerRückseite des Sterbebildes von Josef Kapler
Der Infanterist Johann Schreil wurde am 01.09.1883 in Rott am Inn in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im 23. Reserve-Infanterie-Regiment. Er fiel Ende 1916 / Anfang 1917 im Alter von 32 Jahren nach 18 Monate im Kriegseinsatz während der Neujahrsoffensive im Trotusgebiet in Rumänien und der Stellungskämpfe in den siebenbürgischen Grenz-Karpathen.
Eine Grablage ist, wie häufig bei Gefallenen an der Ostfront, heute nicht mehr bekannt.
Sterbebild von Johann SchreilRückseite des Sterbebildes von Johann Schreil
Der theoretische Weg von Johann Schreil von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort:
Der Bauerssohn Korbinian Springer stammte aus Höhenrain, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rott am Inn. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.08.1916 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Maurepas an der Somme.
Offiziell ist für Korbinian Springer keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal seiner Kameraden in der 9. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen:
Unteroffizier Leopold Baur, gefallen am 27.08.1916 bei Maurepas, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Rancour in einem Massengrab.
Infanterist Max Fleischmann, gefallen am 14.08.1916 bei Maurepas, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Rancour in einem Massengrab.
Sterbebild von Korbinian SpringerRückseite des Sterbebildes von Korbinian Springer
Der Bauerssohn Michael Dettl stammte aus Gasbichl, heute ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Frasdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.06.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren durch einen Schrapnellschuss bei den Stellungskämpfen am Chemin des Dames.
Die Lages seines Grabes ist heute nicht mehr bekannt.
Josef Grabl stammte aus Seebichl bei Thann. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 22.08.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren in Poziers in Frankreich.
Eine Grablage konnte ich für Josef Fischer nicht feststellen.
Sterbebild von Josef GrablRückseite des Sterbebildes von Josef Grabl
Der Holzmeisterssohn Johann Steindlmüller wurde am 28.12.1890 geboren und stammte aus Wasserthal, heute ein Ortsteil der Gemeinde Aschau im Chiemgau. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillons. Am 01.12.1916 fiel er nach 23 Monate im Feld im Alter von 26 Jahren beim Gefecht von Bulpukatar. Eine Sanitäts – Kompanie fand seinen Leichnam später an der Hauptstraße Balaria – Stulpa.
Eine Lage des Grabes von Johann Steindlmüller ist nicht bekannt.
Sterbebild von Johann SteindlmüllerRückseite des Sterbebildes von Johann Steindlmüller