Der Soldat Josef Mühlbauer stammte aus Stachesried, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eschlkam. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 98. Reserve-Infanterie-Regiments als Reservist. Am 27.03.1915 vertarb er im Alter von 26 Jahren im Etappenlazarett Pierrepont (Meurthe-et-Moselle) an einem Ober- und Unterschenkelschuss.
Offiziell ist keine Grablage für Josef Mühlbauer bekannt. Es liegt jedoch nahe, dass er auf dem Soldatenfriedhof Pierrepont anonym in einem Massengrab begraben wurde, wo man 1.737 Gefallene namenlos beigesetzt hat.
Sterbebild von Josef MühlbauerRückseite des Sterbebildes von Josef Mühlbauer
Der Soldat Markus Huber stammte aus Waldhaiming, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Obing, und war Kleinbauer in Massing. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.04.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren durch Verwundung.
Offiziell ist die Grablage von Markus Huber nicht bekannt. Ich vermute jedoch, dass er bei Saint-Mihiel fiel und auf dem dortigen Friedhof anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, u. a.
Reservist Jakob Stork, gefallen am 22.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Wehrmann Anton Ring, gefallen am 22.04.1915 bei La Vaux Fery, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Leutnant Xaver Büchling, gefallen am 24.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 1, Grab 338;
Reservist Johann Reichenberg, gefallen am 23.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 4, Grab 470;
Wehrmann Josef Deisenberg, gefallen am 23.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 5, Grab 146;
Sterbebild von Markus HuberRückseite des Sterbebildes von Markus Huber
Der Soldat Joseph Grill stammte aus Hörabach, heute ein Dorf der Stadt Bogen in Bayern, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 10. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 16.04.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Kämpfe vor Verdun bei der kleinen französischen Stadt Saint-Mihiel im Bois d’Ailly.
Offiziell ist für Joseph Grill keine Grablage bekannt, ich bin mir jedoch gewiss, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Unteroffizier Christian Kastenhuber, gefallen am 16.04.1915 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Unteroffizier Christian Kastenhuber, gefallen am 16.04.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 1, Grab 335;
Gefreiter Max Saller, gefallen am 11.04.1915 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Infanterist Johann Brand, gefallen am 12.04.1915 im Bois d’Ailly, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.
Sterbebild von Joseph GrillRückseite des Sterbebildes von Joseph Grill
Der Soldat Johann Reitmeier stammte aus Parmbichl, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Teisendorf, und war der Sohn eines Hausbesitzers. Im Ersten Weltkrieg diente er in als Infanterist der 3. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 06.09.1914 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Einville-au-Jard.
Offiziell ist für Johann Reitmeier keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller begraben wurde, wo die Gefallen der Gefechte von Einville beigesetzt wurden.
Sterbebild von Johann ReitmeierRückseite des Sterbebildes von Johann Reitmeier
Der Soldat Martin Stockmaier (wahrscheinlich „Stockmeier“) stammte aus Larsbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wolnzach, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments als Reservist. Am 06.09.1914 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Lunéville, genauer gesagt bei Drouville.
Offiziell ist für Martin Stockmaer keine Grablage bekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Infanterist Lorenz Hagl, gefallen am 05.09.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
Infanterist Friedrich Link, gefallen am 05.09.1914 bei Serres begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
Infanterist Willibald Fries, gefallen am 10.09.1914 bei Drouville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
Infanterist Tobias Strauß, gefallen am 11.09.1914 bei Drouville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
Unteroffizier Leonhard Stellwaag, gefallen am 05.09.1914 bei Serres, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.
Sterbebild von Martin StockmaierRückseite des Sterbebildes von Martin Stockmaier
Der Soldat Josef Schindler wurde am 23.11.1894 in Altenschwand geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bodenwöhr, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 9. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 27.09.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren bei La Bassée.
Die Lage des Grabes von Josef Schindler ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die am gleichen Tag fielen, u. a.
Unteroffizier Alois Henkel, gefallen am 27.09.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
Infanterist Friedrich Stenzel, gefallen am 27.09.1915 bei La Bassée, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
Leutnant Karl Faulhaber, gefallen am 27.09.1915 bei La Bassée, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
Vizefeldwebel Max Hermann, gefallen am 27.09.1915 bei La Bassée, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef SchindlerRückseite des Sterbebildes von Josef Schindler
Der Soldat Paul Wolff wurde am 15.09.1893 in Vogelsmühle geboren, heute ein Ortsteil der nordrhein-westfälischen Stadt Radevormwald. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er zusammen mit seinem Bruder Otto Ewald, den ich gestern vorgestellt habe, als Musketier in der 4. Kompanie des 174. Infanterie-Regiments. Am 07.03.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren imWald von le Pretre südlich Vilcey-sur-Trey -Priesterwald – Pont-à-Mousson. Er wurde zusammen mit seinem Bruder Otto Ewald von der selben Granate getroffen und getötet.
Beim Volksbund ist für Paul Wolff keine Grablage bekannt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde er auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville anonym in einem Massengrab begraben.
Sterbebild von Otto Ewald und Paul WolffRückseite des Sterbebildes von Otto Ewald (rechts) und Paul Wolff (links)Der Zug des 174. Infanterie-Regimentes, dem Otto Ewald und Paul Wolff angehörten
Der Soldat Otto Ewald Wolff wurde am 30.03.1893 in Vogelsmühle geboren, heute ein Ortsteil der nordrhein-westfälischen Stadt Radevormwald. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er zusammen mit seinem Bruder Paul, den ich morgen vorstelle, als Musketier in der 4. Kompanie des 174. Infanterie-Regiments. Am 07.03.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren imWald von le Pretre südlich Vilcey-sur-Trey -Priesterwald – Pont-à-Mousson. Er wurde zusammen mit seinem Bruder Paul von der selben Granate getroffen und getötet.
Beim Volksbund ist für Otto Ewald Wolff keine Grablage bekannt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde er auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville anonym in einem Massengrab begraben.
Sterbebild von Otto Ewald und Paul WolffRückseite des Sterbebildes von Otto Ewald (rechts) und Paul Wolff (links)Der Zug des 174. Infanterie-Regimentes, dem Otto Ewald und Paul Wolff angehörten
Der Soldat Johann Leitenbacher stammte aus Kleinrückstetten, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Teisendorf, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.05.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Metzeral in den Vogesen nach schwerer Verwundung.
Offiziell ist für Johann keine Grablage bekannt. Ich bin mir jedoch gewiss, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Infanterist Friedrich Pöllmann, gefallen am 14.05.1915 an der Sillacker Hütte, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
Infanterist Georg Schmid, gefallen am 03.05.1915 an der Sillackerwasen, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
Vizefeldwebel Hans Auer, gefallen am 05.05.1915 bei Metzeral, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
Vizefeldwebel Martin Anzinger, gefallen am 06.05.1915 bei Metzeral, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
Unteroffizier Paul Kammerer, gefallen am 05.05.1915 bei Metzeral, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann LeitenbacherRückseite des Sterbebildes von Johann Leitenbacher
Der Soldat Michael Günthner wurde am 25.08.1882 in Obersteinbach als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gaißach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 11. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 18.02.1915 fiel er im Alter von 32 Jahren in Thelus bei Arras.
Die Lage des Grabes von Michael Günthner ist unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Infanterist Kaspar Rabus, gefallen am 18.02.1915 bei Roclincourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Infanterist Max Prechtl, gefallen am 26.02.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Reservist Wilhelm Dietrich, gefallen am 18.02.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Michael GünthnerRückseite des Sterbebildes von Michael Günthner