Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 21: Otto Stapfer

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Otto Stapfer wurde 21.03.1881 geboren und war Landwirt in Wolkersham. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 10. Kompanie des 2. Bayerischen Infanterie-Regiment. Am 22.08.1914 fiel Otto Stapfer nach schwerer Verwundung im Alter von 33 Jahren bei Logelbach, einem Ortsteil von Wintzenheim – heute ein Vorort von Colmar. Zuvor war er nachträglich als vermisst gemeldet worden. Erst 1917 folgte die Todesfeststellung durch das Heer.

Die sterblichen Überreste von Otto Stapfer ruhen heute in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof in Breitenbach (Elsass).

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Otto Stapfer auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/wittibreut-ulbering_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Otto Stapfer
Sterbebild von Otto Stapfer
Rückseite des Sterbebildes von Otto Stapfer
Rückseite des Sterbebildes von Otto Stapfer

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 20: Timotheus Lutzenberger

Timotheus Lutzenberger wurde am 24.11.1878 in Loppenhausen geboren. Er war Landwirt von Beruf und diente als Landwehrmann im Ersatz-Bataillon, 4. Kompanie des 12. Reserve-Infanterie-Regiments. Gleich zu Beginn des großen Krieges wird er bei den Vogesenkämpfen am 16.09.1914 bei Saint-Jean-d’Ormont als gefallen gemeldet und das u. a. Sterbebild produziert. Das war jedoch ein Fahler, denn die Heeresleitung meldet ihn später, im Dezember 1915 als vermisst. Anfang 1917 wird er dann als gefallen gemeldet.

Offiziell ist keine Grabklage für Timotheus Lutzenberger bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er, wenn er geborgen wurde, auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde, wie es bei seinem am gleichen Tag gefallenen Regimentskameraden, Infanterist Joseph Harnisch erging.

Der Name Timotheus Lutzenberger ist auf einem Denkmal seiner Heimatgemeinde Loppenhausen verzeichnet: http://denkmalprojekt.org/2008/breitenbrunn-loppenhausen_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Timotheus Lutzenberger
Sterbebild von Timotheus Lutzenberger
Rückseite des Sterbebildes von Timotheus Lutzenberger
Rückseite des Sterbebildes von Timotheus Lutzenberger

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 19: Max Pachmann

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Max Pachmann wurde 1893 als Sohn eines Glasermeisters in Hartkirchen am Inn geboren. Er diente als Infanterist in der 12. Kompanie des 8. Infanterie-Regiments. Er wurde bei der Höhe von Combres so schwere am Kopf verletzt, dass er am 20.02.1915 im Lazarett in St. Morixe (nicht zu identifizierender Ort – vermutlich Übermittlungsfehler) daran starb.

Die letzte Ruhestätte von Max Pachmann ist unbekannt. Wenn Max Pachmanns sterblichen Überreste bis heute gefunden wurden, dann ruhen sie wahrscheinlich entweder auf dem Soldatenfriedhof Troyon oder auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel. Das waren in der Regel die Begräbnisorte für Soldaten, die bei den Kämpfen an der Combres-Höhe gefallen waren.

Sterbebild von Max Pachmann
Sterbebild von Max Pachmann
Rückseite des Sterbebildes von Max Pachmann
Rückseite des Sterbebildes von Max Pachmann

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 18: Christian Jährling

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Christian Jährling wurde am 23.11.1895 geboren, stammte aus Auerbach bei Bensheim
und diente im Ersten Weltkrieg in der 201. Sanitäts-Kompanie als Krankenträger bei Verdun. Er wurde zunächst schwer verwundet gemeldet, bevor offizielle Stellen des Militärs mitteilten, dass er am 31.07.1916 verstorben war.

Christian Jährling ruht auf der Kriegsgräberstätte in Romagne-sous-les-Cotes, Block 8 Grab 13

Seine Heimatgemeinde Hochstädten gedenkt noch heute Christian Jährling auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/hochstaedten_stadt-bensheim_lk-bergstrasse_wk1_wk2_hs.html

Sterbebild von Christian Jährling
Sterbebild von Christian Jährling

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 17: Josef Anton Zengerle

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Josef Anton Zengerle am 06.09.1876 in Altstätten geboren. Er war Schreinermeister und lebte in Oberstdorf.

Im Ersten Weltkrieg diente Josef Anton Zengerle als Landsturmmann, als er am 14.09.1918 bei Luvigny in den Vogesen für seine Heimat Deutschland fiel. Seine sterblichen Überreste ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in La Broque, Block 2, Grab 196.

In seiner Heimatgemeinde Oberstdorf befindet sich ein Denkmal, das auch an ihn erinnert: http://denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oberstdorf_st_johannes_baptist_wk1u2_bay.htm

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Sterbebild von Josef Anton Zengerle
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Rückseite des Sterbebildes von Josef Anton Zengerle

 

Der theoretische Weg von Josef Anton Zengerle von seinem Gebortsort über seine Heimatgemeinde zu seiner Sterbestätte und seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 16: Johann Maurer

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Johann Maurer wurde 09.05.1893 als Häuslersohn in Kleinholzhausen geboren, heute ein Ortsteil von Raubling. Er diente im Ersten Weltkrieg als Unteroffizier in der 10. Kompanie des 3. bayerisches Infanterie-Regiments. Er war Inhaber des Eisernen Kreuzes 1. und 2. Klasse sowie des Verdienstkreuzes 3. Klasse mit Krone und Schwertern – also ein tapferer Mann. Mitte 1916 wurde er leicht verwundet.

Er wird seit der zweiten Schlacht an der Marne am 18.07.1918 vermisst. Er wurde 25 Jahre alt und war 40 Monate seiner Pflicht als Soldat nachgekommen.

Johann Wallner
Johann Maurer
Sterbebild von Johann Wallner
Sterbebild von Johann Maurer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Wallner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Maurer

 

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 15: Johann Wallner

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Der Soldat Johann Wallner 1889 als Sohn eines Bauern in Amosried – heute ein Ortsteil von Schwarzach in Niederbayern – geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg in der 1. Kompanie, 1. Bataillon des 25. Bayerischen Infanterie-Regiments und fiel am 20.09.1916 bei den Kämpfen an der Somme im Alter von 27 Jahren.

Die Lage seines Grabes ist unbekannt.

 

Johann Wallner
Johann Wallner
Sterbebild von Johann Wallner
Sterbebild von Johann Wallner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Wallner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Wallner

 

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 13: Franz Streckfuß

Franz Streckfuß wurde am 06.09.1885 in Rohrbach bei Eppingen geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg als Unteroffizier in der 4. Kompanie des Brigade Ersatz-Bataillons 55. Er starb genau an seinem 30. Geburtstag am 06.09.1915 in Reminau-Villars an den Folgen einer Kriegsverwundung.

Franz Streckfuß ruht heute auf dem Soldatenfriedhof in Thiaucourt-Regniéville, Block 11, Grab 318.

Sterbebild von Franz Streckfuß
Sterbebild von Franz Streckfuß
Rückseite des Sterbebildes von Franz Streckfuß
Rückseite des Sterbebildes von Franz Streckfuß

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 11: Johann Nöbauer

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Johann Nöbauer wurde 1888 als Sohn eines Privatiers in Egglfing nahe der deutsch-österreichischen Grenze geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg in der 3. Kompanie des 1. Bayerischen Ersatz-Regiment als Gefreiter, als er am 23.07.1918 im Feldlazarett in Thannweiler in den Vogesen an einer Lungenentzündung starb. Er wurde 30 Jahre alt.

Die sterblichen Überreste von Johann Nöbauer ruhen heute auf der Kriegsgräberstätte in Thanvillé (Thannweiler), Block 2 Grab 100.

Sterbebild von Johann Nöbauer
Sterbebild von Johann Nöbauer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Nöbauer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Nöbauer

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 10: Andreas Strobl

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Andreas Strobl wurde als Sohn eines Landwirts (Ökonom) 1893 in Baumgarten geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg in der 11. Kompanie des 6. Bayerischen Infanterie-Regiments, als er am 27.07.1916 bei den Kämpfen in Fleury vor Verdun fiel. Er war 23 Jahre alt.

Heute ruhen die sterblichen Überreste Andreas Strobls auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Sterbebild Andreas Strobl (Voderseite)

Sterbebild Adreas Strobl (Rückseite)
Sterbebild Adreas Strobl (Rückseite)